Air2030 – Offertanfrage an die Regierungsstellen der Herstellerfirmen von Kampfflugzeugen übergeben

Basierend auf den Anforderungen, die das VBS am 23. März 2018 veröffentlichte, hat armasuisse am 6. Juli 2018 die Offertanfrage für neue Kampfflugzeuge an die Regierungsstellen der fünf in Frage kommenden Herstellerfirmen übergeben: Deutschland (Airbus Eurofighter), Frankreich (Dassault Rafale), Schweden (Saab Gripen E) und die USA (Boeing F/A-18 Super Hornet, Lockheed-Martin F-35A). Die durch die Regierungsstellen angeschriebenen Hersteller können nun bis Ende Januar 2019 armasuisse eine Offerte unterbreiten.

Die Offerten sollen unter anderem folgende Elemente enthalten:

  • Berechnung, wie viele Flugzeuge aus Sicht des Herstellers nötig sind, um die Aufgaben der Schweizer Luftwaffe erfüllen zu können (darunter auch vier Wochen lang permanent vier Flugzeuge in der Luft zu haben)

Mitteilung der armasuisse – Berichte auf 20min.ch – bazonline.ch

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Beda Düggelin

Es versteht sich, dass jede Offertanfrage mit einer Zahl versehen werden muss. Doch mit 30 oder 40 Flugzeugen limitiert der Bundesrat sich selbst. Damit gibt er zum Ausdruck, dass diese Anzahl Flugzeuge für die Schweiz ausreichend sei. Es hätte genügt, den Preis einer Einheit zu erfragen, für die Öffentlichkeit aber nicht ersichtlich, die Anfrage für 30, 40, 50 oder gar 60 oder 70 Flugzeuge zu erfragen. Eine Bestellung von 60 Flugzeugen müsste dann einiges billiger sein als eine Bestellung von nur 30 Einheiten. Und dies wäre dann ein Argument für die politische Diskussion. Schliesslich gilt es ja nicht nur die… Weiterlesen »

Felix Lambrigger

Warum erhalten die Anbieter 6 Monate Zeit für ein Angebot? 2 Monate würden absolut genügen. Schliesslich haben wir das Zeitalter der Kurbeltelefone und mechanischen Schreibmaschinen seit längerem verlassen. Die Annahme, je grösser das beabsichtigte Geschäft sei, desto aufwändiger sei die Offerterstellung, ist falsch. Diese Firmen haben den Finger ja ständig am Abzug. Oder will man den Herstellern einfach nur Zeit geben, ihre Dreckschleudern (Lobbyisten) sich auf die Gegner einschiessen zu lassen. Und eines ist sicher. Diesmal wird es noch heftiger, noch schmutziger als beim letztenmal. Meiner Meinung nach ist das ohnehin ein Scheingefecht. Ich bin überzeugt, dass die Entscheidung längst… Weiterlesen »

Mit Ihrem Schlussatz liegen sie wohl richtig. Ein Kriterium ist ohnehien längst entschieden, das Ding muss NATO resp.EU-Armee kombatiebel sein. Bei der Kompexität und hochzüchtung dieser Geräte haben innzwischen die Hersteller Technisch ohnehien immer einige ,,Finger,, mit in der ,,Suppe,,. Möglich ist da angesichts der hochkomplexen zeitgenössischen Technik so einiges, bis im Extremfall die Konstellation, eines Teil oder Vollausfalles der Luftwaffe. Aus Militärischer Sicht sollte die Schweiz nur soweit zwingend notwendig das Rohgerät kaufen. Die Endausstatung sollte in jeder Beziehung unabhängig autonom ervolgen.Das sind und bleiben innzwischen in hohem masse Wunschträume. Mit einer etwas breiter aufgestellten Zusammenstellung und abgleich div.Einzeldaten,… Weiterlesen »

Jon

Aus welchem Grund werden Jets aus dem Osten explizit ignoriert? Wiso muss ein Jet in einem neutralen Land aus dem Westen kommen? Warum wird der von Mängeln geplagten F-35, der in Luftkampfpunkten schlechter als eine F16 abschneidet ins Rennen genommen? Ich würde die F22 noch vor allen genannten Fliegern auf dieser Liste bevorzugen. Einige Apaches und A10 würden auch nicht schaden um die Luftnahunterstützung der Bodentruppen zu gewärleisten

Felix Lambrigger

F-22 werden nicht ins Ausland verkauft. Was die Flieger aus dem Osten anbelangt: Deren „Innereien“ sind nicht mit unserer Sensor-Technik vereinbar. Man kann sie fliegen, aber nicht voll in die Verteidigung einbinden.

Hohermuth

Bin überzeugt, dass Fachleute diese Offertanfrage im Detail auseinandernehmen könnten. Ich bin kein Fachmann, wie auch 90% aller Polikiker, aber logisch denken darf jeder. Da fällt besonders auf: Die unendlich lange Zeit, die den Firmen zur Offertstellung gegeben wird (gehe davon aus, dass diese 80% der Anforderungen noch aus der letzten Offertanfrage einfach kopieren können – angepasst an die Stückzahl). Es ist tatsächlich idiotisch, wenn die Anfrage eine eingeschränkte Anzahl Flugzeuge beinhaltet (warum sollen die Firmen nich auch für 60 und 70 Stk. offerieren?). Folgende Angabe gemäss Bericht soll hier herausgepickt werden, denn sie ist besonders stossend und nicht nachvollziehbar:… Weiterlesen »

Felix Lambrigger

Hallo Leute. Heute habe ich gerade die drei ersten der bestellten Notvorrat-Paletten erhalten. Wie schnell „wir“ auf einen grossen Krieg zutreiben, kann ich zwar auch nicht genau sagen. Aber dass dem so ist, kann nur ein Vollpfosten bestreiten. Die Nordatlantischen Nazis haben ja noch eine Rechnung mit den meschuggenen Aiatollas offen. Siemöchten dabei das gleiche Prozedere wie in Lyben, dem Irak, und Syrien anwenden. Dabei würde es genügen, die Ayatollahs und der sog. Religionspolizei auszuschalten. Die haben quasi die Rolle eines Hitlers und der SS übernommen. 90% der Iraner könnte man mit den Westeuropäern gleichsetzen. Die Amerikaner machen allerdings den… Weiterlesen »

Felix Lambrigger

Welches Flugzeug ich favorisiere wird dem aufmerksamen Leser ja bekannt sein. Vor einigen Tagen habe ich mich auch dahin geäussert, dass der Typen-Entscheid insgeheim längst gefallen sei. Oder auch nicht. Es muss sogar befürchtet werden, dass ein Kuhhandel stattfinden könnte. Zum Schaden unseres Landes.