Was unser Militär können muss

Dass sich eine Milizarmee im Lauf der Zeit auf neue Bedrohungen ausrichten muss, liegt auf der Hand. Ich habe aber in kurzer Zeit derart viele Reformen und eigentliche «Liquidationen» erlebt – von der Armee 61 zur Armee 95, zum «Entwicklungsschritt» 08/11, zur «Armee XXI» und zur «Weiterentwickelten Armee» (WEA) –, dass es auf keine Kuhhaut geht. Kaum war eine Reform einigermassen aufgegleist, wurde bereits die nächste vorangetrieben. Dies oft ohne klares Konzept und aufgrund von lebensfremden friedenspolitischen Illusionen wie «Sicherheit durch Kooperation» unter Adolf Ogi. Ein klares Konzept haben offenbar vor allem die Armeeabschaffer. Ihre Forderungen und Massnahmen zur Schwächung und Liquidation der Armee haben «System» – und leider auch Erfolg.

Beitrag auf bazonline.ch

Print Friendly, PDF & Email

6
Hinterlasse einen Kommentar

2 Comment threads
4 Thread replies
0 Followers
 
Most reacted comment
Hottest comment thread
2 Comment authors

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

  Subscribe  
neuste älteste beste Bewertung
Benachrichtige mich zu:
Felix Lambrigger

Stimmt (fast) alles, was der Hans Fehr da schreibt. Aber in zwei Punkten zeigt er, dass er auch so ein abgeschliffener Kiesel ist. Punkt 1: Erhöhung des Bestands auf mindestens 150 000 Mann (insbesondere durch eine längere Dienstzeit). Das ist ein halbherziger Wunsch. Ein Mindestbestand von 300tausen ist m.M.n. das Minimum, was man verlangen muss. Punkt 2: ein Verteidigungs-Budget von 5 Mia. war vor Jahren und ganz besonders heute nur die „halbe Miete“. Das doppelte wäre nötig. Dass sich G.G. diesbezüglich nicht klar äussert, gefällt mir gar nicht! Aber: Nobody is perfect. Eine kleine Zahlenspielerei gefällig? Der Trampel Trump verlangt… Read more »

Felix Lambrigger

Jetzt ist mir doch glatt ein Punkt untergegangen.
Bei Koppelung des VB mit der Bevölkerungszahl müsste es bei uns im Vergleich mit dem der USA bei 18 Milliarden sein. Aber ich bin ja bescheiden. Mit 9 Mia. wäre ich auch schon zufrieden.

Gratulation zu Ihren sehr guten Geschichtskenntnissen.
Na ja so offene Sklavenwirtschaft gibt es nicht mehr.
Letzlich scheiterte das Römische Imperium an diversen
Ökonomischen Unzulänglichkeiten.Die Sklaverei war ein wesentliches Element.Letztlich hat das auch den US-Südstaaten das Genick gebrochen.
Sklaventruppen taugen Nix, Söldnertruppen mit grossen Einschränkungen.Die Besten Truppen ergeben sich aus Bürgerarmeen die wissen wofür sie ihr Leben einsetzen.
Die Materielle Ausstattung ist das Element 1.
Die 2 ist ohne wenn und aber die Moral.
Wenn beides nicht stimmt wars das eben.

Was muss die Armee können? Notfalls gewaltsam die Freiheits und Souveränitätrechte der Schweizerischen Eidgenossenschaft und ihrer Bürger verteidigen. Dazu sollten Teile der Armee im Vorm eines wiedereingeführten Landsturmes den bewaffneten Objektschutz sowie ordnungsdienstliche Aufgaben als Polizeihilfskräfte übernehmen. Für diese Aufgaben braucht es die Armee und sonst für gar nix. Auch nicht die missbräuchlich Zweckentfremdung als Zwangsvrondienst-Organisation für weiss der Kukuk was auch immer. Nix gegen Vrondienst jedoch nicht im Rahmen der Armee. Joooooo? oder ist die Schweiz im Zifilbereich innzwischen so kaputgewirtschaftet, das die Armee auch ausserhalb des unmittelbaren Verteidigungsauftrages übernehmen muss? So ist zb.die ganze Cybersache soweit das nicht… Read more »

Felix Lambrigger

Hallo H.v.A.
Absolut und zu 100% einverstanden. Bei jedem einzelnen Punkt.
Der Zivildienst gehört abgeschafft. Nur noch Armee und Zivilschutz. Wer keinen Dienst leisten will, muss kräftig zahlen. Und zwar so, dass ihm das Liegen weh tut. Auch keine Doppelbürger mehr in der Armee. Wer auf den fremden Pass nicht verzichten will, muss als Dienstverweigerer eingestuft werden, und zahlen.

Tja das mit den Doppelbürgern. Da haben uns gewisse Kreise etwas eingebrockt. Wer das Kriegs und Kernvölkerrecht kennt weiss das uns das noch massiev Ärger bringen kann. Eine hoch brisante Sache die Todgeschwiegen wird. Doppelbürger können sich voll legal VOR einem Kriegseinsatz durch erklärten Verzicht auf das CH-Bürgerrecht um einen Kriegseinsatz drücken. Ein affron gegenüber allen Wehrpflichtigen mit nur dem Schweizer- Bürgerrecht. Als Dienstverweigerer einstuffen, Rechtlich so nicht umsetzbar.Rechtlich sauber müsste eben für Doppelbürger mit der Gewährung des Bürgerrechtes auch eine vormelle Erklärung auf vorbehaltlose Erfüllung der Wehrpflicht unter CH-Fahne eingevordert werden. Oder eben kein CH-Bürgerrecht. Migration in Maassen ist… Read more »

Erinnerungen an die Armee 61

Unterstützen Sie uns!

Spin Doctors im Bundeshaus