Mehr Geld für die Landesverteidigung: Die Schweiz folgt dem europäischen Trend

Eine Art Trendwende zeichnet sich auch bei den Schweizer Militärausgaben für die nächsten Jahre ab. Zwar steht Bern nicht unter Druck, von der Nato gesetzte und von Washington vehement eingeforderte Ausgabenziele zu erreichen. Doch wie die Planungen des VBS für die kommenden Jahre zeigen, schickt sich auch die Schweiz an, erstmals seit den späten 1980er Jahren wieder mehr ins Militär zu investieren. 2017 wendete die Schweiz 4,6 Milliarden Franken für die Verteidigung auf, was knapp 0,7 Prozent des Bruttoinlandprodukts entspricht. Bis zum Beginn der 2030er Jahre soll dieser Anteil auf 0,8 Prozent steigen. Letztmals sah die Schweiz eine solche Erhöhung Mitte der 1990er Jahre, als sich die Ausgaben, gemessen am BIP, von 1,3 auf 1,4 Prozent erhöhten.

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Felix Lambrigger

Klingt für mich wie eine doppelte Verhöhnung aller echten CH-Patrioten. Bei einem Plus von 1,4% der Ausgaben von einer „Erhöhung“ zu sprechen, ist doch schon sehr gewagt. Das ist doch wohl mehr ein Teuerungsausgleich. Und unser System mit jenem der NATO zu vergleichen funktioniert auch nicht. Und zu guter letzt: die angeblich „verborgenen“ Ausgaben sind unserem Miliz-System geschuldet. Die Alternative: Eine reine Berufsarmee würde wohl eher 15 Mia. kosten. (Bei einer Grösse von 50’000 Mann). Es gibt in unserem Land immer wieder Stürmis, die einer Berufsarmee das Wort reden. Dummköpfe, die die Tatsachen übersehen. Eine Berufsarmee ist keinesfalls besser als… Weiterlesen »

Den Ausführungen kann man nur zustimmen. Dann sind da noch 2 weitere Argumente die ohne wenn und aber gegen eine Brufsarmee sprechen. 1.Berufsarmeeen haben eine hohe Tendenz zum Staat im Staat zu mutieren. 2.Ach wenn die letzte Gewalt bei den Zifielen Regierungen verbleibt, kann die Hemmschwelle zum Einsatz einer Berufsarmee signifikannt sinken. Breit im Volk verankerte Wehrpflichtarmeen sind in aller Regel nur bedingt für militärische Abenteuer verwendbar,insbesondere wenn ein Staat auf einem Soliden Demokratischen Fundament basiert. Geschichtsbeispiele: Die D-Wehrmacht konnte nur auf dem Hintergrund einer vorangehenden ausgeklügelten radikalen Diktatur in dem Ausmass als Offensiefinstrument missbraucht werden. Wer weiss denn innzwischen… Weiterlesen »

Beda Düggelin

Fake-News aus dem Hause NZZ!

Hohermuth

Diese Zeitung kann man wirklich nur noch benutzen um das Cheminee anzuheizen

Ch-Medien, innzwischen zu 90-95% fast gleichgeschalteter Schrott,vergessen.

Hohermuth

Erhöhung von 0,1 Prozent innerhalb der nächsten 12 Jahren ist einfach nur lächerlich. Und wer dies als Erfolg verbuchen will, sollte sich von solchen Diskussionen fern halten. Einfach stupid, dumm, lächerlich und bösartig. Diese Kreise wollen ja auch in die EU und Nato, aber dann bitte auch die 2 Prozent anstreben, wie dies die Nato uznd EU-Länder tun müssen und zwar in der gleichen Zeitspanne wie diese Länder/Organisation.

Robert Hänggi

In der Schweiz und auch in Österreich sind die Medien in linker Hand.

Felix Lambrigger

Es hat schon wieder angefangen. Die Medien-Hure (rot/weisser Titel) bringt jede Dumpfbacken-Meldung der KF-Anbieter. Und wenn die noch so läppisch ist. Haben wir eigentlich nur noch Idioten bei den Medien?

Felix Lambrigger

Eine Tageszeitung hat kürzlich die Ergebnisse einer (angeblichen) Umfrage publiziert. Danach sollen 35% der Befragten den F-35 bevorzugen. auf Platz zwei: der Gripen. Mit halb so viel Zustimmung. Dies zeigt mir eines ganz klar. Ein grosser Teil der Bevölkerung lässt sich von Falschbehauptungen beeiflussen. Dies könnte fatale folgen haben. Die Leute glauben, dass diesere Typ (F-35) tatsächlich „unsichtbar“ sei. In Tat und Wahrheit ist nur seine Radar-Silhouette reduziert. Modernste Radar-Systeme lassen sich aber nicht übertölpeln. Sämtliche Experten, die sich damit befassen, attestieren z.B. den Neuen Gripen, dass er in allen Belangen dem F-35 überlegen ist. Nimmt man die Beschaffungskosten hinzu,… Weiterlesen »

Konrad Alder

Der Flugzeugtyp sollte für uns positiv zum Projekt Air2030 stehenden Personen kein Thema sein. Denn bei der Komplexität moderner Waffensysteme ist nur ein aus Fachspezialisten zusammengesetztes Projektteam überhaupt in der Lage, alle kritischen Teilbereiche, wie z.B. Zelle, Avionik und Sensorik, Datenfusion und -übermittlung, Tarneigenschaften, Nutzlasten, Antrieb bis hin zu Fragen des operationellen Einsatzes, der Instandhaltung und Integration Air2030 beurteilen zu können und danach basierend auf den gewonnen Erkenntnissen die für eine Typenwahl notwendigen Entscheidungsgrundlagen aufzubereiten. Einzelpersonen – und mögen sie in Teilbereichen noch so qualifiziert sein – sind dazu nicht in der Lage. Basierend auf einer solch sach- und fachgerecht… Weiterlesen »

Felix Lambrigger

Na na, Herr Alder. Sie könnten gerade so gut sagen: Halt’s Maul, Lambrigger. Ihre Meinung ist mir aber zu arrogant, Alder. Ein gut unterrichteter Nicht-Experte kann aber schon in der Lage sein, Berichte und Meinungen ebensolcher Experten zu interpretieren und einzuordnen. Man könnte auch sagen, dass so mancher dieser Experten nicht unparteiisch ist, was die Auswahl eines technischen Gerätes betrifft. Ausserdem: diese Experten beurteilen nur einen Teilaspekt. So Einiges darum herum berücksichtigen sie gar nicht, oder zu wenig. Da spielen sehr viele Sachen mit hinein, ausser der technischen Bewertung eines solchen Gerätes. Und zu Ihrer Person: ich vermute, Sie haben… Weiterlesen »

Die Beschaffung des Gripen scheiterte sicher nicht
an der Typenwahl.Das sind Medienmärchen.
Die erdrückende Mehrheit der NEIN Stimmen fällt
nun einmal auf diejenigen die keinen neuen Flieger
wollten und wollen.
Einen guten Überblick findet sich auf Wiki auch zum
F-35.
CH- Medien eben zu 90-95%Schrott.
Was sind denn die Kriterien dieser Schrottmedien?
1.Es muss nach EU und NATO mit AMI-Pfeffer drauf stinken.
2.-10. das genau gleiche Kriterium.
Und LOGO die tägliche Ration Hass und Hetze gegen die
Schweiz die Schweizer und LOGO volgerichtig
auch gegen eine brauchbare,eigenständige Landesverteidigung.
Sehr bedenklich auch der Umstand das eine vormals zentral Staatstragende Parte in dieser Angelegenheit
deutlich links EU-NATO internationalistisch pfeifft.

Felix Lambrigger

Flugzeugbeschaffung: Nebst den eigentlichen technischen Daten einer Maschine sind auch die Betriebs-, Unterhalts- und Wartungskosten eines Types entscheidend. Da schwingt der Gripen weit obenaus. Das sehen alle Fachblätter so. Nicht umsonst hat Boeing für die Entwicklung und Fertigung eines möglichen Nachfolger des Jet-Trainers „Talon“ die Saab mit an Bord geholt. System-Preisvergleich: Gripen = 100 Mio. Franken. Super-Hornet 200 Mio. Dollar. F-35 250 Mio. Dollar. Ein weiteres Ass im Ärmel der Saab-Leute: Die wesentlich kürzere Länge einer Start- und Landepiste, welches der Gripen benötigt. Er soll sogar auf Hartplatz-Pisten starten und landen können. Das ist bei unserem Flugplatz-Problem nicht zu unterschätzen.… Weiterlesen »