Erneuerung der Schweizer Luftwaffe: Reicht das Geld am Ende nur für den Gripen?

Das Magazin «Jane’s Defence Weekly», an dem sich Militärs weltweit orientierten, beruft sich auf inoffizielle Aussagen, welche es vor drei Wochen am Rand des traditionellen Fliegerschiessens auf der Axalp erfahren haben will. Wörtlich wird ein pensionierter Nato-Nachrichtenoffizier zitiert, wonach das Budget der entscheidende Faktor sei. Für maximal 8 Milliarden Franken müssten sowohl 30 bis 40 Kampfjets als auch ein neues Boden-Luft-Abwehrsystem beschafft werden, und die Kosten pro Flugstunde gerieten beim Betrieb stärker in den Fokus. «Dies (…) veranlasst die Luftwaffe, einen Jet mit nur einem Triebwerk zu berücksichtigen», sagt der nicht namentlich genannte Mann.

Das aber trifft nur auf zwei der fünf Kampfjet-Typen zu, welche evaluiert werden sollen. Der Eurofighter von Airbus ist mit zwei Triebwerken ausgestattet, ebenso der F/A-18 Super Hornet des US-Herstellers Boeing und der Rafale der französischen Firma Dassault. Mit nur einem einzigen Triebwerk kommen lediglich der F-35 des US-Rüstungsunternehmens Lockheed sowie der Gripen der schwedischen Firma Saab aus.

Beitrag auf luzernerzeitung.ch

Kommentar:
Welch‘ Überraschung! Giardino hat das VBS diesbezüglich schon lange durchschaut. Wie wäre es, wenn man in Bern über seinen (NATO-)Schatten springen und sich auch Produkte aus dem Osten anschauen würde?

Print Friendly, PDF & Email
1 Kommentar Themen
0 Themen Antworten
1 Follower
 
Kommentar, auf das am meisten reagiert wurde
Beliebtestes Kommentar Thema
1 Kommentatoren

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

  Abonnieren  
neueste älteste meiste Bewertungen
Benachrichtige mich bei
Andreas Wäger

Das hin und her um diese paar Flugis und das Boden Luftabwehr System zu kaufen geht mir langsam so richtig auf die Nerven. Wenn man von Anfang an schon den Kostenrahmen setzt und dann nach diesem noch das „zusammenklaubt“ was noch zu haben ist, egal ob es Verteidigungstechnisch Sinn macht oder nicht, da beginnt bereits der, sorry, Schwachsinn! Immer und immer wieder wird zuerst der Kostenrahmen gesteckt und dann schaut man,was noch zu haben ist. Ernsterweise müsste zuerst die Anforderung und dann der Preis kommuniziert werden. Aber scheinbar ist das in der Schweiz nicht mehr möglich. Wenn man Jahre lang… Weiterlesen »