Nationalgarde: Gruppe Giardino fordert Prüfung

Da die sehr geschwächte Schweizerische Bundesarmee ihren Auftrag nur noch sehr beschränkt, höchstens punktuell und nur noch bei ganz kleinen Ereignissen erfüllen kann, und weil keinerlei Wille der Bundespolitik zur Kurskorrektur zu erkennen ist, sind nun die Kantone in einen Handlungs-Notstand geraten. Der Bund hat ihnen den «Schutz von Land und Leuten» wieder zurück-delegiert.
Inspiriert durch bewährte Beispiele in zahlreichen ausländischen Staaten, schlägt die «Gruppe Giardino» deshalb die ernsthafte Prüfung der Einführung einer kantonalen «National-Garde» auch
in der Schweiz vor. Kantonsrat Willi Vollenweider, Präsident der Gruppe Giardino, hat am 25. November 2018 im Zuger Kantonsrat ein Postulat (Link) eingebracht, welches die Prüfung der Rechtsgrundlagen für eine staatlich organisierte «Home Guard» *) fordert, welche die aktuell in ausserordentlichen Lagen ungenügende Sicherheit in den Kantonen zumindest teilweise zu gewährleisten vermöchte.
An seiner Sitzung vom Donnerstag, 13. Dezember 2018 hat der Zuger Kantonsrat dieses Postulat ohne Gegenstimmen an den Zuger Regierungsrat zur Beantwortung überwiesen.
Die Gruppe Giardino ist sich bewusst, dass eine allfällige Umsetzung dieses im Ausland bewährten Sicherheits-Modells kantonale und/oder eidgenössische Volksinitiativen erfordern würde.

Die Medienmitteilung der Gruppe Giardino lesen Sie hier.

Was wollen wir? Die Armee-politische Position der Gruppe Giardino.

*) andere Bezeichnungen: Nationalgarde, Heimatgarde, früher: Ortswehren

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