So wirbt die RUAG für ihre Tiger F-5 Leistungen

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Franz Betschon

Das ist die Meinung einer der führenden Tigerexperten der Welt! Genau das, was wir schon immer meinten. Hätte sich die RUAG Aviation diese Kosten gemacht, wenn sie anderer Meinung als die Armasuise wäre? Nun gehört die RUAG Aviaton zwar letztlich dem VBS, wir wissen aber, dass sich die ARMASUISSE und die RUAG spinnefeind sind. Solche Verzettelung der Kräfte kann sich die reiche Schweiz leisten!

Kurt Anton Brugger

@Franz Betschon, nach meinem Wissenstand sind RUAG und ARMASUISSE die privatisierten Rüstuangsbetriebe des Bundes und somit mehrheitlich im Besitz des Bundes. Im CH-Markt treten die beiden Unternehmen als Wettbewerber an. Ich kann mir nicht vorstellen, wie dabei eine Verzettelung entstehen soll. Im internationalen Markt sind die beide Unternehmen gut positioniert. Sie unterscheiden sich (wie in einer privatwirtschaftlichen Unternehmung üblich) in ihrer Leistungsfähigkeit der Marktbearbeitung. Was den Tiger betrifft, habe ich noch heute im Ohr, wie dieser Kampfflieger (von den selbsternannten Experten) beurteilt wurde. Nun bewahrheitet sich, was im Abstimmungskampf auch von den Befürwortern befürchtet wurde. Mit Halbwahrheiten ist in diesem… Weiterlesen »

Urs Tischhauser

Liebe Giardinos Wir dürfen davon ausgehen, dass die F5-E Tiger der Schweizerischen Luftwaffe zu den bestgewarteten Kampfflugzeugen der Welt zählen. Die Amerikaner sind ja nicht dumm! Swiss Tiger mit 2500 Flugstunden, optimal gewartet sind doch reine Schnäppchen auf dem Markt! Diese haben nämlich nur rund einen Drittel der zu erwarteten Flugstunden absolviert. Diejenigen, welche diese Maschinen verhöckern, sollten wegen Verschleuderung von Steuergeldern vor Gericht gestellt werden. Zusammen mit den vorhandenen FA-18 haben sie immerhin auch noch eine Dissuasionswirkung, welche wir nicht für 26 Millionen verramschen sollten, oder? Übrigens Top-Gun Agressor Squadrons in Miramar fliegen auch F5-E. Wieso, wenn das nur… Weiterlesen »

S. Gerber

Es scheint fast so, als ob dem Bundesrat volle Auftragsbücher für die RUAG wichtiger seien, als die Verteidigungsfähigkeit der eigenen Armee.

Lukas Z.

In obigen Beiträgen werden Begriffe wie „Verteidigungsfähigkeit“ oder „Dissuasionswirkung“ mit dem F-5 Tiger in Verbindung gebracht, die für andere Betreiberländer dieses Flugzeugs wie Botswana, Äthiopien, Venezuela, Honduras, Malaysia oder Thailand zwar durchaus gelten mögen, aber sicher nicht für die Schweiz. Die Schweizer Luftwaffe müsste sich in der Verteidigung gegen Flugzeuge der vierten und fünften Generation bewähren, wie sie – abgesehen von einigen Kleinstaaten, die ohnehin nie eine Bedrohung für die Schweiz darstellen – alle Luftwaffen im europäischen Umfeld einsetzen, inkl die russische, die aktuell massiv modernisiert wird. Bezeichnenderweise wird der F5 Tiger von den USA ja keineswegs als Kampfflugzeug eingesetzt,… Weiterlesen »

Konrad Alder

Ich bin Lukas Z. dankbar für seine klaren, unmissverständlichen Ausführungen, denen nichts beizufügen ist. Sie stellen wohl auch für alle „F-5E Tiger II-Anhänger“, aus welchen Gründen auch immer, eine akzeptable und tragfähige Kompromisslösung dar. Alle in unserem Land, die sich für eine glaubwürdige Luftverteidigung einsetzen, sollten nun ihre Kräfte konstruktiv für die Beschaffung eines nächsten, zukunftsfähigen Kampfflugzeugs bündeln. Ansonsten laufen wir mittelfristig Gefahr, unsere Luftwaffe als eines der wichtigsten sicherheitspolitischen Instrumente unserer Regierung irreversibel zu verlieren.

Urs Tischhauser

Lieber Lukas Z Lieber Konrad Alder Sie sind definitv ja Fachleute vom fliegenden Personal. Ich zugegebenermassen als Panzerartillerist aD doch ziemlich erdgebunden. Bei uns werden Pz Hb verschrottet, welche immer noch dem heutigen Stand der Technik entsprechen und funktionsfähige Streumunition vernichtet. Dies weil wir als neutraler Staat, welcher nur sein eigenes Territorium verteidigt, die Ächtung dieser sehr effizienten „Verteidigungswaffe“ mitunterzeichnet haben. Obwohl auch „bireweich“, müssen wir damit leben. Wieso der Tiger nicht für Pilotenausbildung brauchbar sein soll, ist mir schleierhaft. Wie ich andernorts schon geschrieben habe, lernt man ja auch nicht schweizweit mit einem Porsche oder Ferrari autofahren. Daher sollten… Weiterlesen »

Lukas Z.

Lieber Urs Tischhauser

Was Sie hier beschreiben bzw fordern, ist schon seit Jahren realisiert – nur dass es dazu keine Tiger braucht. Die Pilotenschüler trainieren zunächst auf Simulatoren, dem PC-7 und danach auf dem PC-21 und steigen dann direkt auf die F/A-18 Hornet um. Siehe:
http://www.lw.admin.ch/internet/luftwaffe/de/home/dokumentation/assets/aircraft/pc21.html

Ueli Gruber

Schweizer Pz Hb auf dem neusten Stand der Technik?

Lieber Herr Tischhauser, wann haben Sie Ihren letzten Diensttag geleistet? Muss offenbar schon etwas länger her sein…

Die alte M-109 ist hoffnungslos überallert und fällt auseinander. Offenbar können in Kompanien mit 5 Fahrzeugen meist nur zwei oder drei schiessen. Der Rest ist defekt (Aussage eines Kp Kdt, der in diesem Jahr im WK war).

Zudem hat ein Artilleriegeschütz, das nur 18 km weit schiessen kann, auf dem modernen Gefechtsfeld nichts mehr verloren. Standard ist heute 50-80 km.

Urs Tischhauser

Lieber Ueli Gruber Ich weiss nicht so recht, ob Sie was von Artillerie verstehen. Denn diese kennt keine Kp Kdt und auch keine Bat Kdt, sondern Bttr Kdt und Abt Kdt, da die Artillerieverbände Batterien und Abteilungen sind. Wenn also nach Ihnen, heute Pz Hb sogar an Kp Kdt abgegeben werden, dürfte es möglichserweise am nicht ausgebildetetn Personal liegen, wenn was nicht geht. Das würde dann vielleicht eher an der WEA kranken…. 🙂 Oder, dass in den Unterhaltsbetrieben des Bundes geschlampt wird. Nein, im Ernst. Klar ist eine grössere Reichweite von Vorteil! Aber ich glaube, auch heute möchte kein Pz… Weiterlesen »

S. Gerber

Aha, offenbar ein weiterer Anachronismus der Schweizer Artillerie mit ihrem pseudo-elitären Gehabe: Die Bundeswehr verwendet schon seit langem den Begriff „Artilleriebataillon“.

Die Schweiz hinkt auch in der Begrifflichkeit noch zwanzig Jahre hinterher.

Ueli Gruber

Da haben Sie sicher recht, Herr Tischhauser, was die Bezeichnungen anbelangt. Ich will mich da auch nicht allzu fest in Ihr Metier einmischen.

Nur zwei Punkte:

1. Die Streumunition wurde in der Schweiz durch einen demokratischen Entscheid fallen gelassen. Sowohl im NR, als auch im SR gab es praktisch keine Gegenstimmen. Die Mehrheit von FDP, CVP und SVP waren für die Abschaffung.

2. Ich bleibe dabei. Die Schweizer Artillerie stammt aus dem kalten Krieg, ist veraltet und entspricht bei weitem nicht dem neusten Stand der Technik. Moderne Artillerie schiesst über 50 km punktgenau ohne Kollateralschäden.

A. Hohermuth

Aus all den obigen Ausführungen der Kommentatoren Kollegen entnehme ich als Auswertung und Zusammenfassung: Tiger: Symptomatisch in der CH Armee, dass vorhandenes Material viel zu wenig genutzt wird. Um ein optimales Training zu gewährleisten, muss man z.B. die Tiger auch fliegen, und zwar so oft, dass sie nach angegebener Lebensdauer auch wirklich ausgenutzt sind. Bei uns setzt man immer mehr auf Trockenübungen auf Simulatoren. Das kann NIE das Training mit echten Maschinen ersetzen. Nutzt das Material endlich, das wir haben. Wir müssen nichts Neuwertiges haben am Lebensende gemäss Werksangaben. Wenn das Material dann eh verschrottet wird, sollte es auch benutzt… Weiterlesen »

Ueli Gruber

@A. Hohermuth: Nicht nur die Echtgerätschaft ist in der Schweiz bei Weitem nicht ausgelastet. Auch die (ebenfalls teuren) Simulatoren stehen grösstenteils unbenutzt herum, die Schiessplätze sind selten belegt und die Waffenplätze sind an den meisten Tagen im Jahr schlicht LEER!

Lukas Z.

Die oben geäusserte Ansicht, eine Aufrüstung der Tiger könnte „sofort“ innert „1-2 Jahren abgeschlossen“ sein, zeugt von völliger Unkenntnis der Beschaffungsprozesse, der politischen Abläufe in der Schweiz und der bei Geschäften im mehrstelligen Hundertmillionen-Franken-Bereich auftretenden finanztechnischen Vorgänge. Selbst wenn man ein solches Vorhaben – etwa durch Aufhebung der parlamentarischen Kompetenz, Verpflichtungskredite für Rüstungsmaterialbeschaffungen zu genehmigen, d.h. faktisch durch eine Abschaffung der Demokratie (!), und durch das Eingehen absolut unkalkulierbarer Risiken – extrem beschleunigen würde, könnten die Zahlungen an die Industrie allein schon aus finanztechnischen Gründen nicht innerhalb so kurzer Zeit erfolgen. Bei der Lektüre solcher Auffassungen erinnert man sich ungewollt… Weiterlesen »

Ueli Gruber

@Lukas Z.: Und wie war das genau bei der Rettung der UBS vor sechs Jahren? Von wie vielen MILLARDEN sprechen wir da, die EWS ohne parlamentarisches Zutun über Nacht freigab?

Hohermuth

Sehr geehrter Herr Lukas Z. Sie gehören offensichtlich zur Sorte, die alles glauben was man ihnen (über Beschaffungen) erzählt. Zudem vertreten Sie offensichtlich die Lobby, die alles zu Tode abklären will. Wahrscheinlich würden Sie auch keinen Krieg einfach so akzeptieren, sondern würden fordern, dass man zuerst einige Jahre abklärt ob dieser denn wohl auch gerechtfertigt sei. Indem Sie eine andere Meinung ins lächerliche ziehen, wird Ihre eigene Position deshalb nicht richtiger. Wie kommen Sie auch auf eine Zahl von 300 – 400 Millionen für die Aufrüstung der Tiger? Das würde massivst weniger kosten. Man soll sie ja nicht aufrüsten bis… Weiterlesen »