Petition

Die Petition ist temporär geschlossen. Bitte unterstützen Sie das Referendum gegen die Halbierung der Armee.

Wir verlangen eine verfassungskonforme Armee:

  1. Ausrichtung nach der gefährlichsten Möglichkeit des Gegners oberhalb der Kriegsschwelle.
  2. Allgemeine Wehrpflicht, höhere Wehrgerechtigkeit durch abgestufte Tauglichkeit.
  3. Priorisierung des Auftrages „Verteidigung“. Unterstützung der zivilen Behörden in Notlagen.
  4. Innert 48 Stunden mobilmachungsfähige „Milizarmee“.
  5. Vollständige Ausrüstung und dezentrale Logistik.
  6. Fokussierung auf langfristige Kaderaus- und -weiterbildung.

Wir fordern dazu diese Sofortmassnahmen:

  1. Unabhängige Prüfung der vorhandenen Mittel und Fähigkeiten der Armee („Due Diligence“).
  2. Stopp der Armee-Halbierungs-Reform (WEA).
  3. Wiedererlangung der langfristigen finanziellen Planbarkeit; keine weiteren Sparrunden bei der Armee.
  4. Überarbeitung SIPOL B ohne politische Einfärbung.
  5. Beschaffung des Saab GRIPEN. Tiger F-5 kosteneffizient für den 24h-Luftraumschutz modernisieren.
  6. Forcierung einer modernen Boden-Luft-Verteidigungskapazität.
  7. Reaktivierung und Ausrüstung der Flughafenformationen Zürich und Genf.
  8. Schliessung der Ausrüstungslücken und Beschaffung fehlender Ersatzteile.
  9. Reaktivierung der Betreuungskompanien.
  10. Wiedererlangung der Funktionstüchtigkeit der Logistikbasis der Armee.

Petition als PDF (Version Rumantsch) herunterladen oder direkt hier unterzeichnen:

Print Friendly, PDF & Email

11 comments to Petition

  • Die Petition ist als Ganzes gut. Aber sie ist überladen. Insbesondere die Sofortmassnahmen sind keine wirklichen Sofortmassnahmen, sondern z.T. verwirrliche Details.

    Vom Tonfall kommt das Ganze daher, wie wenn morgen der Krieg losginge.

    Empfehlung: „Sofortmassnahmen“ weglassen und Haupttext etwas moderater formulieren.

  • Walter Häcki, Engelberg

    Ich teile die Meinung von Herr Jenni nicht ganz. Bei einer Initiative wäre dies überladen und wirr.
    Es handelt sich hier um eine Petition, keine Initiative dies darf durchaus umfassender sein. Es sind ja alles Punkte, zu denen Giardino wiederholt schon aktiv war.

    Denken wir nur an die Vernichtung unserer aufgewerteten Spz oder der 12cm Mw oder 15.5 cm Bisons oder der top modernen Infrastruktur-Anlagen unter Felsen.
    Ich habe als Miliz Gst den Abbau in der Armee 95 in die Armee XXI zuletzt im Armeestab über mehrere Jahre miterlebt und oft Tränen bekommen, wie sorglos man umging.
    Dafür wurde die NATO konforme englische Befehlsgebung geübt, Reglemente umgeschrieben, ja sogar die Armee Grade hat man angepasst,
    Oder die vielen Flops in der EDV. Ich erinnere nur: mit PISA begann schon für den Einheitskdt das Unglück.

    In den GstKursen waren wir 50% echte Milizler.
    heute sind es noch höchstens ein Drittel, wovon viele aus der Bundesverwaltung.

    Auch eine Petition bedeutet einen grossen Aufwand den Giardino auf sich nimmt. Ich gratuliere dazu und wünsche viel Erfolg.

  • Matthieu Crevoisier

    Ich bin zufällig über diese Petition gestolpert, die einer meiner höh uof Kameraden auf Facebook verlinkt hat und muss ihnen leider bescheinigen, dass Sie sich nicht weiter von der herrschenden Stimmung unserer Armee entfernt sein könnten. Was heute gefragt ist, ist eine kleine Eingreiftruppe von Spezialisten mit höchstem technischen Back-up statt eines, wie von Ihnen propagiertee, Massenheeres wie anno 1952. Auch ist der professionalisierung unserer Kommandostruktur nichts entgegen zu setzen, da die Miliz schon in Routineeinsätzen wie dem WEF heillos überfordert ist.In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel glück beim auftreiben von Unterschriften, denn bei den heutigen AdA’s werden Sie wenig zuspruch finden.

  • Michael Dahinden

    Die Petition ist wichtig und richtig.

    (Wo sie ein „Massenheer“ fordern soll, bleibt übrigens schleierhaft.)
    Sie setzt genau an den richtigen Punkten an.

  • Rudolf Roth

    Verehrter Herrn Matthieu Crevoisier

    Ihren Beitrag empfinde ich als anstössig in zwei Punkten. Wenn Sie sich schon zum angeblichen Sprachrohr der gegenwärtigen AdA’s machen und zu wissen glauben was heute gefragt ist, scheinen Sie die Lektionen aller Kriege seit Korea bis heute nicht verarbeitet zu haben. Es ist diese elitäre und arrogante Überheblichkeit von Politikern und Karrieren-Militaristen die mit kleinen Eingreiftruppen und höchstem technischen Back-up Kriege beginnen. Sie erreichen regelmässig gewaltige Zerstörung aber keine Lösungen bis sie auf politischen Druck hin das angerichtete Chaos andern überlassen müssen. Für Lösungen und ein Ende des Konflikts, einschliesslich subsidiären Einsätzen, sind immer zahlreiche Infanteristen und Durchhaltefähigkeit notwendig. Sie sollen ihr Leben jedoch nicht als Kanonenfutter riskieren müssen für die Ambitionen von „Spezialisten“ und realitätsblinden „Sicherheits-Experten“. Deren Priorität ist fast immer Geld, Macht und persönliches Prestige wodurch auch der Niedergang unserer Armee eingeleitet wurde. Dieselbe Dynamik, wenn auch weniger folgenschwer und relativ temporär, lässt sich in diesen Tagen bei der Deutschen Bahn und Bahnhof Mainz beobachten. Euch „Spezialisten“ und politischen „Sicherheits-Experten“ wird zu wenig eingetrichtert dass unsere Armee und Steuergelder nicht für Eure persönliche Gratifikation und eigennützigen Ambitionen existieren, es ist Euer Job und Verpflichtung unserem Land und unserem Volk zu dienen oder Euren Platz zu räumen. Als „Spezialist“ sollten sie auch den Unterschied kennen zwischen einer grossen Armee und der perfiden GSOA Interpretation von „Massenheer“. Zum Thema „Professionalisierung“ auch von Kommandostrukturen, ist bis heute vor allem Zentralisierungswahn, mehr Computer, Beamtenmentalität von Funktionäre und Milliarden schwere Pannen gefolgt von den nächsten Panne zu erkennen. Führung welche diesen Namen verdient erbringt optimale Leistungen auf allen Gebieten mit dem Verfügbaren und das ist unsere Milizarmee. Wie schon ein US General sagte, es gibt keine schlechten Soldaten, nur schlechte Führer. Im Übrigen kenne ich keine besseren, charakterfesteren und fähigere Soldaten in einem soliden Gleichgewicht als unsere Schweizer Miliz-Soldaten und Sie können versichert sein, das ich eine ganze Anzahl auch ausländische Soldaten kenne.

    Auch Berufssoldaten oder unsere Miliz-Soldaten sind überfordert wenn sie von „professionellen Spezialisten“ ans WEF abkommandiert werden und dann feststellen müssen das keine Fahrer und andere Fachsoldaten eingeteilt wurden. Das gehört zu den Details unserer „hoch professionellen Funktionärs-Organisation“ mit höchstem technischen Back-up wie die vergessenen oder verlorenen Essgeschirre, Panzern, Sturmgewehren und dem EDV Chaos. Das Problem sind nicht überforderte Miliz-Soldaten sondern weltfremde „Spezialisten“ und korrupte Experten mit einer Beamtenmentalität die trotz besserem Wissen noch immer darauf bestehen, das Menschen wie Computer funktionieren. Der Massstab einer funktionierender Armee und leistungsfähige Soldaten ist die Praxis im Felde, nicht die Sicherheit und Bequemlichkeit eines Schreibtisches mit vertraglicher Arbeitszeit. Fünf Logistikbasen mit höchstem technischen und computergesteuertem Back-up, fünf potente Mittelstrecken Raketen und auch der verbleibende Drittel unserer noch einsatzfähigen Armee ist praktisch erledigt. Da würde nicht einmal genügend Ausrüstung übrig bleiben für Ihre kleine Eingreiftruppe von Spezialisten. Schlussendlich möchte ich Euch „Spezialisten“ und politischen „Sicherheits-Experten“ daran Erinnern, dass unser Land keine Kriege beginnt, mehr noch, wir müssen einen Krieg nicht einmal gewinnen. Wir haben nur die völkerrechtliche Verpflichtung die Welt mit einer glaubwürdigen Armee und unbeugsamen Wehrwillen davon zu überzeugen, das die Kosten und Verluste eines Angriffes auf unser Land weit höher sein werden als es nach einem gewonnen Krieg hier zu finden oder zu profitieren gibt. Den besten Zivilschutz für unsere Bevölkerung weltweit haben wir bereits. Schlussendlich sind unsere Bürger in Uniform auch die einziger Garantie das „Spezialisten“ und politische „Sicherheits-Experten“ unser Land und seine gesamten Ressourcen nicht für Ihre eigennützig Ambitionen und Abenteuer missbrauchen. Mit allem Zusammen kann ich mich des Eindruckes nicht erwehren das Sie sich in der falschen Armee befinden. Ich habe keine Zweifel das sich ein Weg finden würde Ihre Träume zu realisieren und sich zum Beispiel in der USA als professioneller „Drohnen Pilot“ ausbilden zu lassen, wo sie ohne Risiko, gut bezahlt und medienträchtig in Jemen und anderswo Einsätze gegen Al Kaidah „fliegend“ können. Das die Bevölkerung in diesen Ländern sich weit mehr durch die willkürlichen Angriffe von Drohnen terrorisiert fühlt als von Taliban und Al Kaidah, dürfte Ihre Karriere kaum behindern.

    Ich nehme auch Anstoss an ihrer Respektlosigkeit und implizierter Häme mit der Sie die Bemühungen Ihrer Landsleute, wie zum Beispiel der Gruppe Giardino, beurteilen. Wie immer kann nicht jedermann zufrieden gestellt werden was immer auch getan wird. Das stänkern und die Belehrungen wie man es anders machen müsse, ohne sich selbst zu exponieren, ist leider alltäglich geworden mit unsern Politikern als Vorbilder in der Führung. Ich denke wir sollten uns mehr sachlich konzentrieren auf was uns verbindet anstatt auf das was uns trennt. Ihre Situation und manifestierter Defätismus als AdA auf Kosten von uns Steuerzahler erscheint mir jedoch etwas anders. Ich würde etwas mehr Ehrgefühl, Respekt und Loyalität gegenüber unserer Armee und Landsleuten erwarten auch wenn diese eine andere Meinung haben. Das geht nicht darum eine andere Meinung zu haben sondern Charakter.

  • Es ist nicht nur die Gruppe Giardino, welche sich um die Petition kümmern soll. Jedermann ist aufgerufen, in seinem Bekanntenkreis Unterschriften zu sammeln. Um sich über den Zustand der Armee zu informieren ist folgendes im Eikos Verlag erschienene Buch: http://gruppe-giardino.ch/Buch

    Die Weiterverbreitung mittels Hinweisen sind ebenso hilfreich, wie finanzielle Unterstützung und Aufklärung des Zustandes der Armee in seinem Netzwerk.
    http://gruppe-giardino.ch/petition

  • Hans Steffen

    Wie wird wohl Herr Crevoisier reagieren, sollte es einer Terrorgruppe einfallen, eine – oder mehrere wichtige Infrastruktur-Anlagen anzugreifen. Er müsste dann einsehen, dass „kleine Eingreiftruppen von Spezialisten“ nicht genügen würden, Ueberwachungs- und Schutzaufgaben zu übernehmen. Dänemark könnte reagieren: Es könnte ihre Heimwehr aufbieten und rasch handeln.
    Nebenbei: Es ist bedauerlich, dass weder Armee noch Milizvereine (Uof, Of etc.) den Gedanken „Heimwehr“ ernsthaft prüfen!

  • Will Anonym Bleiben

    Meiner Meinung nach ist die Petition korrekt und sollte auch umgesetzt werden.
    Doch ich finde zu den Sofortmassnahmen gehört auch, dass man als Kandidat (junger Schweizer Nachwuchspilot oder Fallschirmaufklärer) von Sphair oder einer anderen militärischen Vorschulung wenigstens 1 Woche im Jahr für die Kurse frei bekommt.
    Momentan muss man aber für die ganzen Kurse frei nehmen. Das heisst die Meisten nehmen 2 Wochen für einen Kurs frei und denn Meisten bleiben dann noch 3 Wochen Ferien im Jahr.

    Quellen:
    http://www.miljobs.ch/vordienstliche-ausbildung/
    http://www.sphair.ch/

  • Brigitta Maria Weingartner

    Unbedingt unterzeichnen! Ich denke wie Herr Walter Häcki! Da solche Wieder-Aufrüstung viel Zeit benötigt und zum Weinen gute und hilfreiche Infrastruktur verloren gegangen ist, welche wieder neu erarbeitet werden muss, ist es wichtig, alle Forderungen als Sofortmassnahmen zu betiteln. Unsere Armee muss wieder verfassungskonform hergestellt werden. Ja, Herr Harald Jenny, nicht morgen geht der Krieg los, wir haben in Europa bereits Krieg, sofern Sie das noch nicht mitbekommen haben. Krieg hat viele Gesichter und Terror genauso wie grosse Völkerwanderungen können Krieg oder Kriegsstrategien bedeuten. Also ich finde die Petition sehr gut und werde sie sofort unterzeichnen und möglichst noch weitere Personen zur Unterzeichnung ermuntern. Ganz herzlichen Dank an die Initianten!

  • Brigitta Maria Weingartner

    Herzlichen Dank auch Rudolf Roth für den ausführlichen wunderbaren Text, mit dem er mir aus der Seele schreibt.
    Solchen Menschen liegt das Wohl von uns allen, der Schweizer Bevölkerung, wahrlich am Herzen.

Kommentar hinterlassen

Benutzen Sie diese HTML tags

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

  

  

  

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

Erinnerungen an die Armee 61

Unterstützen Sie uns!

Spin Doctors im Bundeshaus