Vorstand

Der Vorstand der Gruppe GIARDINO setzt sich zusammen aus:

  • Willi Vollenweider, Oblt, Präsident, Zug
  • Bruno Rogger, Kassier
  • Toni Cipolat, Oberst, Stabschef, Unterentfelden
  • Adrian Murer, Oblt, Sarnen
  • François Villard, Oberstlt, Beisitzer/Romandie, Vessy
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16 comments to Vorstand

  • Alexander Steinacher

    Von wem lässt sich eigentlich eine offensichtliche Mehrheit im Parlament einlullen? Haben wir bereits ein offenbar weitgehend paralysiertes National-Verantwortungsbewusstsein? Wo ist die schlichte, pragmatische und glaubwürdige Vernunft der Volksvertreter? Wozu haben wir eine Bundesverfassung mit klaren Aussagen und Aufträgen? Von wem wurde die classe politique in einen offensichtlichen Schlaf des „Gerechten“ versetzt?
    Demaskierungen und Aufklärungen tun not. Wieviel Wert ist den Träumern unsere direkte, föderalistische Demokratie, unsere starke, bewährte Unabhängigkeit, die bewaffnete Neutralität?
    Man muss auch die Jungen aufrütteln, sie werden später den Cocktail bitterer Pillen schlucken müssen, wenn nicht rechtzeitig, – jetzt vorgesorgt wird!
    Alexander Steinacher, Thalwil

  • Rony Rickenbacher

    Herr Steinacher, ich bin absolut Ihrer Meinung. Die Jungen sind die Zukunft und ich zähle mich mit 26 Jahren ebenfalls noch zu den Jungen.

    Wenn ich in Zeitungen oder in anderen Medien etwas über die Armee höre, ist dies normalerweise dann, wenn etwas negatives passiert ist. Das ist schade. Als Vorschlag sehe ich die Möglichkeit, mit Aktionen/Demonstrationen/weiteren für die Jugend zugänglichen Verantstaltungen die Werbetrommel für eine starke Milizarmee zu rühren. Warum nicht auch Gelder für solche Dinge locker machen? Nachhatligkeit erreicht man ja nur, wenn die Miliz-Ideologie bereits den jungen Bürgern vermittelt wird.

    Als Berufsunteroffizier habe ich natürlich auch ein Interesse daran, dass die Armee in vollumfänglicher Stärke für nahezu jede Lage z Vf steht. Deshalb:

    Geschätzte Gruppe Giardino

    Setzten Sie sich für die Jungen ein, verkaufen Sie Ihre Ideen nicht nur an Politik und Wirtschaft um kurzfristige Ziele zu erreichen, sondern auch den Jungen um den Rückhalt in der Gesellschaft wieder zu erneuern. Ich bin überzeugt, dass dafür nicht nur die Diskussion auf pol./wirtsch. Ebene genügt. Ihre Ideologie MUSS den jungen Menschen erklärt und aufgezeigt werden. Wie sich das gestalten kann, sei dahingestellt. Nur, ziehen Sie diese Überlegungen vielleicht in Ihre Strategien mit ein.

    Freundliche Grüsse

  • Wieso legen Sie nicht offen, wer sonst noch (im Hintergrund) dazugehört und vor allem wer z.B. die Fernsehauftritte auf Schweiz 5 finanziert?!

    Welche aktiven hohen Berufoffiziere sind Mitglieder der Gruppe und fallen damit ihrem Arbeitgeber (Bund) in den Rücken?!

  • Gruppe Giardino

    @Schlemihl: Der Fernsehauftritt wurde aus der eigenen „Kriegskasse“ finanziert. Diese wird massgeblich durch freiwilligen Spenden geäuffnet. Diese sind jeweils um die CHF 100 hoch.

    Wenn Sie unter „hohen Berufsoffizieren“ aktive HSO meinen, dann muss ich Sie enttäuschen: Keiner.

  • Schlatter

    Werte Kameraden
    Jetzt geht es um die Vernichtung der Kanistermunition der Artillerie, die uns notabene noch 35 Mio Fr. kostet. Damit geben wir das letzte Mittel für die Verteidigung gegen einen mechanisierten Gegner freiwillig aus der Hand. 108 Staaaten haben das Streumunitionsverbot beschlossen. 57, die vermutlich keine solche Munition haben, haben das Abkommen ratifiziert. Andere werden es ratifizieren, aber mit der Vernichtung aus Kostengründen jahrelang zuwarten. Die Grossmächte wie USA, China und Russland machen selbstverständlich nicht mit. Wir werden wohl die erste Armee auf der Welt sein, die diese Munition vernichtet.
    Wer etwas verbietet, muss Alternativen aufzeigen. Welche Waffen gedenkt der Bundesrat anstelle der Kanistermunition gegen mech. Verbände einzusetzen?
    Mit freundlichen Grüssen
    Hans Georg Schlatter

  • Gruppe Giardino

    @Schlatter: Wenn man Ständerat Frick glauben will, ist der mechanisierte Krieg ein Ding der Vergangenheit. Da verwundert es kaum, dass man das Gegenmittel verschrottet…

  • Steinacher Alexander

    Gestern auf Schweizer TV – wieder einmal Urstandfeiern der Verantwortungslosigkeit, gemischt mit den üblichen, dämlichen Selbstprofilierungsversuchen und pathologischen Jammergeschichten. Demokratie und Freiheit haben immer ein hohes Sicherhetisbedürfnis. Auch hier gilt das stammesgeschichtliche Selbstverteidigungsrecht! Um dieses nicht ideologisch zu mutieren, effizient und für den Bürger glaubwürdig zu erhalten, taugt einzig eine Milizarmee mit allgemeiner Dienstpflicht (bei etwas anforderungsreicherem Auswahlverfahren)
    Die Miliz-Selbstverteidigungsarmee hat eine einzige Motivation. Von linker Seite hört man deshalb immer wieder (auch gestern, und ebenso schon in der Arena von Ursula Wyss, Fraktionschefin der SP erfahren): neinein, man wolle die Armee nicht abschaffen (vor den Wahlen)- „nur Umbauen“! – Umbauszenario: eine Söldnerarmee (Hauptmotivation: Sold und evtl. Rambospiele) Söldnerarmee „eingebunden“, Nato-tauglich und damit eventuell Vorhut für Steinbrücks „Kavallerie“.
    Eine allein durch Sold motivierte, im Ausland trainierte und unter ausländischem Kommando stehende Truppe lässt sich dann problemlos (s.intern. Beispiele – Ghadafi, Syrien, Iran, usw.) gegen die „eigenen“ Bürger im Lande einsetzen, sie „Verteidigt ja höhere Interessen auch gerne, übergeordnetes Recht genannt“.
    Und da hilft der alte Kurzzeit-Denkfehler auch nicht weiter, wonach wir ja nur von
    Freunden umgeben sind, die uns höchstens ein bisschen erpessen und bedrängen wollen.
    Der Krieg in Ex-Jugoslawien ist ja auch schon geographisch wie zeitlich weit weg. Und wenn die Türken Kriegsschiffe gegen Zypern schicken sollten, kann uns das doch nicht im fatalistischen Schlafe des Gutgläubigen stören!

  • Willy P. Stelzer

    Guten Abend, Herr Schlatter

    Wenn Sie alt Ständerat Bruno Frick glauben, dann glauben Sie Leider der falschen Person. Der „mechanisierte Krieg“ ist ein übles Wortkonstrukt. Es ist jedoch klar, dass Konflikte mit infanteristischen, mechanisierten oder Panzer-Truppen ausgefochten werden oder kürzlich ausgfochten wurden. Dabei spielt sowohl das Gelände und die Luftwaffe eine wesentliche Rolle. Analysieren Sie den Kampfverlauf in Lybien.

  • Hanspeter Fäh

    Unglaublich, was hier über Bedrohungslage und Strategie geschrieben wird. Den Lybienkonflikt bezüglich möglicher Einsatzszenarien unserer Armee auch nur zu erwähnen, ist schlichtweg ignorant, geradezu lächerlich. Zum Glück ist ihre Gruppe nicht repräsentativ für das Offizierscorps der Armee, sonst würd ich mir um unsere Verteidigung echte Sorgen machen!

  • Frey Max

    Danke für Ihre Bemühungen um die Armee.
    Schauen Sie die Webseite VGFS an, dort sehen Sie, dass wir am 27. April 2013 das 50 jährige Jubiläum des „Schüpas“ feiern.
    Wir erhalten auf privater Basis historische Armeefahrzeuge, in sehr guter Zusammenarbeit mit der Zentralstelle HAM.
    Freue mich auf Kommentare Ihrerseits.

  • Gregor

    Es wäre doch zu schön, wenn einige Kommentatoren sich ins 21Jh katapultierten. Ansonsten kann man deren Rückständigkeit nicht erklären, da die heutigen Gefahren nicht mehr alleine mit einer strammen, in friedenszeiten aufgeblähten Armee zu bewältigen sind.

    Und wenn man schon ständig und überall sparen muss, dass sollte man „Steuersubstrat“ smart und intelligent einsetzen.

    Deshalb braucht es eine Zusammenarbeit mit unseren Nachbarländern.

  • Hans Niederer

    Grüezi Herr Suter

    Ihr Engagement in Ehren, doch Sturheit hilft meistens nicht weiter. Und dass zahlreiche Instruktoren und Offiziere sehr stur sind, haben diese über Jahrzehnte bewiesen. Die Existenz der Soldaten (egal ober befördert oder nicht) spielte da kaum eine Rolle – so hätte ich für gerademal 6 Franken STundenlohn als diplomierter Arzt in der Armee Verantwortung übernehmen sollen und dann womöglich noch die in mehreren Beziehungen fragwürdige Ideologie verbreiten sollen. Das ging mir zu weit. Wie ich aber nun sehen, haben gewisse Herren noch immer nicht gelernt, dass die früheren Modelle ausgedient haben. Da wäre Revisionsbedarf an allen Ecken und Enden, aber das passt gewissen Herren nicht, weil bei einer flacheren Hierarchie keine Befehle nach altem System mehr erteilt werden können. So fehlen halt der Armee weiterhin diejenigen Leute, welche wirklich konstruktiv denken können…

    Das Dümmste an der Armee: der Gruss. Wissen Sie eigentlich, was dieser bedeutet? Der Ritter, welcher sein Visier hochklappt um zu sehen, wem er gegenübersteht. Abschaffen und nicht traurig sein.

    Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag als unabhängiger Bürger, welcher es in der Armee geschafft hat, eine eigene Meinung zu behalten und gewissen bornierten Offizieren zu widersprechen

  • Plattner Christoph

    Sehr geehrter Herr Kollege Dr. med. Hans Niederer,

    wo haben Sie gedient und in welcher Funktion?
    Sie kritisieren hier gewisse Dinge, die Sie eventuell in Ihrer Situation sicher besser getan haben; als diplomierter Arzt haben Sie sicher nicht minimalistisch im Militär verhalten, sondern als mindestens Mittlerer Offizier und unabhängiger Mitbürger Ihre Aufgabe in guter Art und Weise vertreten, so dass Ihre Ihnen anvertrauten Soldaten gut betreut waren und ihre Mitarbeiter Offiziere in einem Stab bestens von Ihnen beraten wurden.
    Ich nehme an, dass Sie lieber als Milizoffizier an unserer Verteidigungsorganisation tatkräftig mitgearbeitet haben, als von einer Berufsarmee „beherrscht“ werden (ich hatte Verwandte aus dem kommunistischen Bulgarien, meine Grosseltern „retteten“ jüdische Menschen..; alle könnten Ihnen so einiges erzählen, was damals passiert).

    Ich auf jeden fall konnte ein paar wenige Offiziere (Beruf, oder Miliz) „korrigieren“, was doch insgesamt sehr selten vorkam; es war einfach nicht nötig. Dies aus Erfahrung von ca 900 Tagen Militär. Als Major konnte ich ganz im Gegenteil sehr viele gute Erfahrungen mit sehr vielen Soldaten, Kpl, Lt, Oblt, Hptm, … bis direkte Kontakte mit Divisionär machen. Ich habe zuletzt in einer Uem Abt mitgearbeitet; dort hatten wir eine echt gute Kameradschaft (fachlich, sportlich und militärisch; durchaus hatte da jeder seine „eigene Meinung“, … was verstehen Sie darunter?). Die „Hierarchie“ war flach, die Zusammenarbeit meist perfekt. Ich konnte viel von meinen Kammeraden von allen Stufen lernen und erfahren.
    Mein Oblt (ein erfahrener Angiologe und Internist und ich) haben viel von den uns anvertrauten verlangt,…. diese lernten sogar vor dem WK. Sie wussten warum. Dafür bekamen sie ein 2-3 wöchiges Fortbildungsprogramm, so dass alle gerne kamen (Mil und zivile Themen, sogar kritische Themen; ich wollte, dass die Verantwortung von allen steigt…geht zu weit, nun alles zu erzählen).

    Das Modell Verteidigung hat nie, aber gar nie ausgedient. Das wissen Sie als Arzt sogar sehr gut. Wir wissen beide, dass wenn unsere persönliche Abwehr nicht mehr funktioniert, wir sehr krank sind (z.B. HIV, Leukämie,.. andere Krankheiten).

    Über gewisse Traditionen sich zu äussern, ist legitim. Man könnte dabei die Wertung weglassen. (Wissen Sie, ob Ihre Definition des Grüssens stimmt;… wie geht das so mit der wissenschaftlichen Genauigkeit?).

    Nun wünsche ich Ihnen und allen Lesern eine gute Zeit

    Christoph Plattner

    P.s. Also wirklich, herr Dr. Niederberger,…. über Lohn sich hier auszusprechen ist zweifach peinlich: Erstens haben wir eine Gemeinnützige Funktion im Militär und zweitens kennen Sie Spitalstellen, wo Sie und ich (nachweislich) weniger als die ….. verdienten als Sie angeben)

  • Kpl David Schaub

    Ja, für eine starke Schweizer Milizarmee! Schon im alten Rom wo die Militärdienstzeit 25 Jahre dauerte wusste man, wie wichtig und wertvoll altgediente Veteranen in der Armee von nutzen waren. Veteranen hatte man es ermöglicht, weiterhin ihren Dienst zu absolvieren. Nicht umsonst war die römische Armee die beste in ihrer Zeit. Es blutet mir das Herz wenn ich mitansehen muss, wie altgediente Soldaten und Offiziere aufs Abstellgleis geschoben werden. Klar, die Jungen sind noch fidel und haben sportlich sicher einen Vorsprung, aber es ist schon eine Verschwendung, dass man altgediente – die noch gerne aktiv im Militär dabei sein möchten – in Pension schickt. Die Weisheit und Erfahrung kommt im Alter und überholt den jugendlichen Leichtsinn und gerade diese Erfahrungen und Weisheiten fehlen dann in unserer Armee. Mein Anliegen und Wunsch wäre es, dieses Potenzial nicht einfach so wegzuwerfen, sondern es irgend wie wieder in die Armee einzubringen. Viellicht in Form von einer freiwilligen Armee innerhalb der Milizarmee. Ich denke es würde auch Sinn machen, die Kreiskommandos wieder zu stärken, in dem man ihnen wieder die alten Rechte zurück gibt, so dass sie wieder effektiver arbeiten können.

  • Andreas Schmid

    Guten Tag allerseits (Schreiberlinge, Funktionäre, Vorstand, etc.)

    Eigentlich bin ich rein zufällig auf der Seite der Gruppe Giardino gelandet, ich habe etwas ganz anderes gesucht und auch erwartet. Da ich nun schon mal drauf war, hat es mich doch wunder genommen, was hier denn so abgeht.

    Mann, … das ist ja sowas von peinlich !!!!!, das gibt’s doch gar nicht, … aber eben leider doch. Und das im 21. Jahrhundert.

    Mein Vorschlag: Gruppe auflösen, Website löschen und Ideologie Armee 61 der Entsorgung übergeben.

    Schlussbekerkung: Mit ihrem subversiven Vorgehen werden sie gar nichts erreichen, … allenfalls das Gegenteil. Sicher aber werden sie keinen konstruktiven Beitrag zum Erhalt der Milizarmee leisten.

    Mit freundlichen Grüssen
    Andreas Schmid
    Oblt aD der Infanterie (830 Diensttage)

  • Jürg Dangel

    Wie viele Mitglieder hat die Gruppe Giardino heute?
    Wieso wird nicht versucht mit der Pro Militia zu fusionieren? Beide Organisationen wollen doch eine glaubwürdige, starke Milizarmee.

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