Der Vorstand der Gruppe GIARDINO setzt sich zusammen aus:
- Hermann Suter, Oberstlt, Präsident, Greppen
- Franz Betschon, Oberst i Gst, Vizepräsident, Heiden
- Toni Cipolat, Oberst, Stabschef, Unterentfelden
- Sascha Burkhalter, Fachof, Kassier, Trin-Mulin
- Theo Biedermann, Major, Beisitzer, Cham
- José Lottenbach, Wm, Beisitzer/Admin, Weggis
- Michael Mannhart, Hptm, Beisitzer/Rekrutierung. Kaltbrunn
- François Villard, Oberstlt, Beisitzer/Romandie,Vessy
- Michael Waldvogel, Sdt, Beisitzer/Aktionen, Wädenswil
Von wem lässt sich eigentlich eine offensichtliche Mehrheit im Parlament einlullen? Haben wir bereits ein offenbar weitgehend paralysiertes National-Verantwortungsbewusstsein? Wo ist die schlichte, pragmatische und glaubwürdige Vernunft der Volksvertreter? Wozu haben wir eine Bundesverfassung mit klaren Aussagen und Aufträgen? Von wem wurde die classe politique in einen offensichtlichen Schlaf des “Gerechten” versetzt?
Demaskierungen und Aufklärungen tun not. Wieviel Wert ist den Träumern unsere direkte, föderalistische Demokratie, unsere starke, bewährte Unabhängigkeit, die bewaffnete Neutralität?
Man muss auch die Jungen aufrütteln, sie werden später den Cocktail bitterer Pillen schlucken müssen, wenn nicht rechtzeitig, – jetzt vorgesorgt wird!
Alexander Steinacher, Thalwil
Herr Steinacher, ich bin absolut Ihrer Meinung. Die Jungen sind die Zukunft und ich zähle mich mit 26 Jahren ebenfalls noch zu den Jungen.
Wenn ich in Zeitungen oder in anderen Medien etwas über die Armee höre, ist dies normalerweise dann, wenn etwas negatives passiert ist. Das ist schade. Als Vorschlag sehe ich die Möglichkeit, mit Aktionen/Demonstrationen/weiteren für die Jugend zugänglichen Verantstaltungen die Werbetrommel für eine starke Milizarmee zu rühren. Warum nicht auch Gelder für solche Dinge locker machen? Nachhatligkeit erreicht man ja nur, wenn die Miliz-Ideologie bereits den jungen Bürgern vermittelt wird.
Als Berufsunteroffizier habe ich natürlich auch ein Interesse daran, dass die Armee in vollumfänglicher Stärke für nahezu jede Lage z Vf steht. Deshalb:
Geschätzte Gruppe Giardino
Setzten Sie sich für die Jungen ein, verkaufen Sie Ihre Ideen nicht nur an Politik und Wirtschaft um kurzfristige Ziele zu erreichen, sondern auch den Jungen um den Rückhalt in der Gesellschaft wieder zu erneuern. Ich bin überzeugt, dass dafür nicht nur die Diskussion auf pol./wirtsch. Ebene genügt. Ihre Ideologie MUSS den jungen Menschen erklärt und aufgezeigt werden. Wie sich das gestalten kann, sei dahingestellt. Nur, ziehen Sie diese Überlegungen vielleicht in Ihre Strategien mit ein.
Freundliche Grüsse
Wieso legen Sie nicht offen, wer sonst noch (im Hintergrund) dazugehört und vor allem wer z.B. die Fernsehauftritte auf Schweiz 5 finanziert?!
Welche aktiven hohen Berufoffiziere sind Mitglieder der Gruppe und fallen damit ihrem Arbeitgeber (Bund) in den Rücken?!
@Schlemihl: Der Fernsehauftritt wurde aus der eigenen “Kriegskasse” finanziert. Diese wird massgeblich durch freiwilligen Spenden geäuffnet. Diese sind jeweils um die CHF 100 hoch.
Wenn Sie unter “hohen Berufsoffizieren” aktive HSO meinen, dann muss ich Sie enttäuschen: Keiner.
Werte Kameraden
Jetzt geht es um die Vernichtung der Kanistermunition der Artillerie, die uns notabene noch 35 Mio Fr. kostet. Damit geben wir das letzte Mittel für die Verteidigung gegen einen mechanisierten Gegner freiwillig aus der Hand. 108 Staaaten haben das Streumunitionsverbot beschlossen. 57, die vermutlich keine solche Munition haben, haben das Abkommen ratifiziert. Andere werden es ratifizieren, aber mit der Vernichtung aus Kostengründen jahrelang zuwarten. Die Grossmächte wie USA, China und Russland machen selbstverständlich nicht mit. Wir werden wohl die erste Armee auf der Welt sein, die diese Munition vernichtet.
Wer etwas verbietet, muss Alternativen aufzeigen. Welche Waffen gedenkt der Bundesrat anstelle der Kanistermunition gegen mech. Verbände einzusetzen?
Mit freundlichen Grüssen
Hans Georg Schlatter
@Schlatter: Wenn man Ständerat Frick glauben will, ist der mechanisierte Krieg ein Ding der Vergangenheit. Da verwundert es kaum, dass man das Gegenmittel verschrottet…
Gestern auf Schweizer TV – wieder einmal Urstandfeiern der Verantwortungslosigkeit, gemischt mit den üblichen, dämlichen Selbstprofilierungsversuchen und pathologischen Jammergeschichten. Demokratie und Freiheit haben immer ein hohes Sicherhetisbedürfnis. Auch hier gilt das stammesgeschichtliche Selbstverteidigungsrecht! Um dieses nicht ideologisch zu mutieren, effizient und für den Bürger glaubwürdig zu erhalten, taugt einzig eine Milizarmee mit allgemeiner Dienstpflicht (bei etwas anforderungsreicherem Auswahlverfahren)
Die Miliz-Selbstverteidigungsarmee hat eine einzige Motivation. Von linker Seite hört man deshalb immer wieder (auch gestern, und ebenso schon in der Arena von Ursula Wyss, Fraktionschefin der SP erfahren): neinein, man wolle die Armee nicht abschaffen (vor den Wahlen)- “nur Umbauen”! – Umbauszenario: eine Söldnerarmee (Hauptmotivation: Sold und evtl. Rambospiele) Söldnerarmee “eingebunden”, Nato-tauglich und damit eventuell Vorhut für Steinbrücks “Kavallerie”.
Eine allein durch Sold motivierte, im Ausland trainierte und unter ausländischem Kommando stehende Truppe lässt sich dann problemlos (s.intern. Beispiele – Ghadafi, Syrien, Iran, usw.) gegen die “eigenen” Bürger im Lande einsetzen, sie “Verteidigt ja höhere Interessen auch gerne, übergeordnetes Recht genannt”.
Und da hilft der alte Kurzzeit-Denkfehler auch nicht weiter, wonach wir ja nur von
Freunden umgeben sind, die uns höchstens ein bisschen erpessen und bedrängen wollen.
Der Krieg in Ex-Jugoslawien ist ja auch schon geographisch wie zeitlich weit weg. Und wenn die Türken Kriegsschiffe gegen Zypern schicken sollten, kann uns das doch nicht im fatalistischen Schlafe des Gutgläubigen stören!
Guten Abend, Herr Schlatter
Wenn Sie alt Ständerat Bruno Frick glauben, dann glauben Sie Leider der falschen Person. Der “mechanisierte Krieg” ist ein übles Wortkonstrukt. Es ist jedoch klar, dass Konflikte mit infanteristischen, mechanisierten oder Panzer-Truppen ausgefochten werden oder kürzlich ausgfochten wurden. Dabei spielt sowohl das Gelände und die Luftwaffe eine wesentliche Rolle. Analysieren Sie den Kampfverlauf in Lybien.
Unglaublich, was hier über Bedrohungslage und Strategie geschrieben wird. Den Lybienkonflikt bezüglich möglicher Einsatzszenarien unserer Armee auch nur zu erwähnen, ist schlichtweg ignorant, geradezu lächerlich. Zum Glück ist ihre Gruppe nicht repräsentativ für das Offizierscorps der Armee, sonst würd ich mir um unsere Verteidigung echte Sorgen machen!
Danke für Ihre Bemühungen um die Armee.
Schauen Sie die Webseite VGFS an, dort sehen Sie, dass wir am 27. April 2013 das 50 jährige Jubiläum des “Schüpas” feiern.
Wir erhalten auf privater Basis historische Armeefahrzeuge, in sehr guter Zusammenarbeit mit der Zentralstelle HAM.
Freue mich auf Kommentare Ihrerseits.