Gewollter Niedergang der Schweizer Armee

Bis 1995 war die Schweizer Armee eine Milizarmee deren Hauptauftrag die Verteidigung der Schweiz im Falle eines Krieges war. Ausrüstung, Bewaffnung und Organisation dieser Armee beruhten auf der Konzeption der militärischen Landesverteidigung vom 6.6.1966. Dank den in einem Aktivdienst aufgebotenen 400‘000 Wehrpflichtigen, den vielen künstlichen Hindernissen, Sperranlagen und vorbereiten Sprengobjekten wäre in einem Kriegsfall eine breit abgestützte Verteidigung des Landes gegenüber einem Angreifer möglich gewesen. Dieser wäre bei einem Angriff auf unser Land mit einer gut vorbereiten und ausgerüsteten Armee konfrontiert gewesen, die er vermutlich nicht hätte überwinden können.
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BaZ: Der gestrichene Armeeauftrag

Auch wenn man auf der Führungsebene der Armee davon ausgeht, dass die zuletzt von Mitte-Links verschmähte sowie in Bestand und Budget beschnittenen Streitkräfte in einer Notlage ohne grosse Vorwarnzeit durch die Politik angefordert würden, hat das Stirnrunzeln einen bestimmten Grund. Nur gerade ein Jahr ist nämlich vergangen, seit das Verteidigungsdepartement nach einem Bundesratsentscheid verkündete: «Die Unterstützung im Flüchtlingswesen ist nicht mehr eine territoriale Aufgabe der Armee.» Die «Änderung der Verordnung über die territorialen Aufgaben der Armee», die diese Mitteilung an die Medien auslöste, hiess der Bundesrat am 2. Juli 2014 gut. Dieses Armeeauftrags formell enthoben wurde die Armee per 1. August 2014.
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Abstimmungsarena zur Armee XXI

Ein Blick zurück an die Anfänge der aktuellen Armee XXI – in die Abstimmungsarena vom 9. Mai 2003. Vergleichen Sie bitte Argumente mit dem Zustand der Armee heute. Und beachten Sie genau, wer auf welcher Seite alles in der zweiten Reihe sitzt.

Zum Video bei SRF.ch

Bemerkungen nur schon zu den ersten Minuten:

Erinnerungen an die Armee 61

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