von Gruppe Giardino, 01.11.2012 18:47
Die Gruppe Giardino hat heute der Öffentlichkeit ihr “Manifest II” vorgestellt. Sie beschreibt darin ihre aktualisierten Forderungen an die Adresse der Armee und der Politik. Diese leiten sich aus den Erkenntnissen ihrer Arbeit aus den vergangenen zwei Jahren ab.
Als Themen wurden u.a. aufgenommen:
- Höherer Stellenwert der Miliz / Abbau bürokratischer Ärgernisse
- Zurück zu bewährten Ausbildungsmodellen
- Keine voreiligen, finanzgetriebenen Ausserdienststellungen von einsatzfähigem Material (z.B. Spz 63/89)
- Vollständige Ausrüstung der Truppe
- PUK zum “FIS-HE”-Debakel
- Unabhängige “Due Dilligence” (Überprüfung der Werthaltigkeit) der Armee
→ Weiterlesen: Gruppe Giardino publiziert “Manifest II”
von Gruppe Giardino, 21.11.2011 09:05
Die Gruppe GIARDINO forderte bereits in ihrem öffentlichen MANIFEST vom 27. August 2010 nicht nur den sofortigen Stopp der Material- und Munitionsvernichtung, sondern vor allem auch eine Gesamtinspektion (Werthaltigkeitsprüfung) der Armee durch ein unabhängiges schweizerisches Expertengremium. Diese “Due-Diligence-Prüfung” sollte umfassend alle Aspekte der Aufbau- und Ablauforganisation, die Einsatztauglichkeit und die Verfassungsmässigkeit vornehmen. Zu den grossen Versäumnissen der Ära BR Samuel Schmid/CdA Christoph Keckeis gehörte auch das äusserst kostspielige Debakel des Projektes “FIS-Heer”.
Das VBS kündigte zwar vor Jahresfrist eine “Administrativuntersuchung” (nach dem Credo des C VBS “offen und transparent”) an. Anstelle dieser Administrativuntersuchung legt das VBS Inspektorat nun einen (teilweise geschwärzten) Schlussbericht zu Handen des C VBS vor. Dieser interne Bericht mit Aussagen wie “äusserst riskant“, “nachlässig“, “unlauter” zeigt bereits auf wie fahrlässig rund CHF 750 Mio in den Sand gesetzt wurden. → Weiterlesen: FIS Heer: GIARDINO fordert die Einsetzung einer PUK (Parlamentarische Untersuchungskommission)
von Gruppe Giardino, 03.08.2011 13:39
In einem Brief an die bürgerlichen Mitglieder der Sicherheitspolitischen Kommission des Nationalrats (SiK-N) unterstreicht die AWM – einmal mehr – , dass nur mit einer Armee von mindestens (!) 120’000 Angehörigen die Aufträge der Bundesverfassung erfüllt werden können. Sie führt dazu aus: Zur Erfüllung der Armeeaufgaben gemäss Bundesverfassung reicht aber auch der vom Ständerat beschlossene Bestand von 100‘000 Armeeangehörigen nicht aus: Bezüglich des Kernauftrags Verteidigung weist dieses Modell – wie auch der bundesrätliche Vorschlag – keine eigentlichen operativen Fähigkeiten mehr auf. Es bleibt beim blossen Kompetenzerhalt („savoir faire“). Eine echte Verteidigungsfähigkeit („pouvoir faire“) weist die 100‘000er Variante nicht auf. Das Gutachten → Weiterlesen: AWM: Aufruf an die SiK-N
von Gruppe Giardino, 13.07.2011 18:01
Die Gruppe GIARDINO unterstützt mehrheitlich die Forderungen der SOG in ihrem Positionspapier vom 12. Juli 201 und dankt den Verantwortlichen für die grosse Arbeit. Ganz im Sinne der ‘Konzentration der Kräfte’ unterstützt GIARDINO die SOG bei der Vorbereitung einer Volksinitiative. GIARDINO wird ihre bisher gemachten eigenen Überlegungen in die Arbeit der SOG einfliessen lassen.
Das Positionspapier der SOG ist eine ausgezeichnete Diskussionsgrundlage für die aktuelle sicherheitspolitische Diskussion. GIARDINO sieht sich in ihren Forderungen bestätigt und unterstützt insbesondere folgende Punkte: → Weiterlesen: Stellungnahme der Gruppe GIARDINO zum Positionspapier der SOG
von Franz Betschon, 12.06.2011 17:09
Die Diskussion über den Festungskampf im Giardino Blog hat sich leider auf ein zu tiefes Niveau eingependelt. Unsere Festungen sassen ja in ausgesprochenen Engnissen und hätten eher nicht einfach so in der Schweiz umgangen werden können. Letztlich sperrten sie europäische Nord-Süd-Achsen oder West-Ost-Achsen. Eine Umgehung wäre nur über das Ausland möglich gewesen, womit sie ja ihren Zweck erfüllt hätten. Der Fall, wo das Festungsfeuer je hätte den Erdkampf der Luftwaffe unterstützen können, müsste an den Haaren herbeigezogen werden. Tora Bora war in erster Linie ein geschützter Rückzugsraum für ihre Kämpfer und nicht eine strategische Festung. Das Thema Maginot-Linie kann → Weiterlesen: Überlegungen zum Festungskampf
von Gruppe Giardino, 25.05.2011 21:16
Die Armee stellt die noch verbliebenen Bisonbatterien und Festungsartillerie ausser Dienst. Der Chef des Eidg. Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) hat den Bundesrat an der heutigen Sitzung über diesen Entscheid informiert. Damit setzt Bundesrat Ueli Maurer einen Aspekt der Weiterentwicklung der Armee um, der im Sicherheitspolitischen Bericht 2010 konkret genannt ist. Bestehende moderne permanente Anlagen, welche für militärische Führungsaufgaben nötig sind, sind nicht betroffen. Weiterlesen auf VBS.admin.ch Die Gruppe GIARDINO ist enttäuscht von diesem Entscheid. Die Schweiz gibt ein System auf, welches stark zur Dissuasion beigetragen hat. Es ist uns zudem nicht klar, wie ein “Aspekt der → Weiterlesen: Das Ende der Festungsartillerie
von Giardino Nachrichtendienst, 19.05.2011 11:26
ie Schweizer Armee vernichtet Jahr für Jahr Material, welches nicht mehr gebraucht wird. Das stösst bei Militärexperten und Liquidatoren auf Kritik. Vernichtet werde offenbar nicht nur defektes Material, sondern auch brauchbares, kritisiert der Zürcher Militärexperte Albert Stahel in einem Beitrag von Radio Grischa. «Es wird zum Teil Material vernichtet, das noch einsatzfähig wäre. Es soll so sein, dass im Eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport Studenten der Hochschule St. Gallen angestellt worden sind. Diese überprüfen das Material und alles, was in den letzten drei Jahren nicht benutzt wurde, wird vernichtet.» Weiterlesen auf südostschweiz.ch
von Gruppe Giardino, 18.05.2011 23:01
Liebe Giardino Mitglieder und Freunde einer starken Milizarmee
Gestern Mittwoch entschied die SiK-S über die “100’000er-Rumpfüberwachungsarmee”. Am Freitag will diese Kommission damit an die Öffentlichkeit gehen. Voraussehbar ist es, dass das Gros der Medien den “Kompromiss” hochjubeln und zelebrieren wird. Die Übung ist so angelegt, dass dieser verfassungswidrige Kompromiss noch in dieser Legislatur durchgewürgt werden soll – und zwar am letzten (!) Sessionstag im Herbst. Nur wenige Wochen vor den Wahlen am 23. Oktober 2011. → Weiterlesen: Jetzt ist Ihre Mitarbeit gefordert!
von Gruppe Giardino, 12.05.2011 17:04
Aus gut informierter Quelle erfahren wir, dass die Sicherheitspolitische Kommission des Nationalrates (SiK-N) die Gruppe GIARDINO NICHT zu einer Anhörung einladen wird. Der Antrag zu einer Anhörung kam aus den Reihen der SVP – bei der wir uns herzlich bedanken. Linke und “bürgerliche Mitte” haben jedoch den Antrag abgeschmettert. → Weiterlesen: SiK-N: Kein Gehör für unsere Argumente
von Gruppe Giardino, 18.04.2011 16:24
Die Schweizer Sicherheitspolitiker wurden heute per E-Mail nochmals auf die Stellungnahme der Gruppe GIARDINO sowie weiterer Dokumente hingewiesen. Dies vor dem Hintergrund, dass in diesen Tagen die Sicherheitspolitische Kommission des Ständerates tagt und über die Zusatzberichte debattiert. Wir publizieren unsere E-Mail hier im Wortlaut ab. Eintreffende Reaktionen werden als Kommentare publiziert. → Weiterlesen: Aufruf an die Schweizer Sicherheitspolitiker
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