VBS verkauft militärisch nicht mehr genutzte Immobilien im Goms

Das VBS hat mit den Gemeinden Binn, Ernen, Fiesch, Grafschaft, Münster-Geschinen, Obergoms und Reckingen-Gluringen am 22. Dezember 2016 in Bern eine Rahmenvereinbarung zum Kauf von militärischen Objekten unterzeichnet. Die Vereinbarung regelt den Kauf der nicht mehr militärisch genutzten Immobilien. Die Gemeinden kaufen die Immobilien für einen Gesamtpreis von 300‘000.– CHF.
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Evi Allemann: armasuisse soll „preisgünstigen Wohnungsbau“ anbieten – Der Bundesrat antwortet

Der Bund hat für militärische Zwecke während Jahrzehnten bedeutende Flächen erworben und ist so zu einem der grössten Landbesitzer überhaupt geworden. Verwaltet werden diese Flächen heute durch Armasuisse Immobilien, welche als Eigentümervertreterin für das Immobilienmanagement zuständig ist.

Als Flag-Amt wird Armasuisse Immobilien über einen Leistungsauftrag gesteuert. Der aktuelle Leistungsauftrag betrifft die Periode 2012-2015 und ist vom Bundesrat am 9. Dezember 2011 verabschiedet worden. In diesem Zeitraum rechnete Armasuisse Immobilien bloss mit einem verhältnismässig geringen Volumen an verkaufsfähigen Arealen. „Grössere Verkaufsvolumen“ seien aber ab 2015 mit der Umsetzung des neuen Stationierungskonzeptes zu erwarten, das parallel zur Weiterentwicklung der Armee (WEA) erarbeitet wird.
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Neue Vorstösse und Fragen im Parlament zur Armee

Der Bundesrat verabschiedet die Immobilienbotschaft VBS 2015

Die am Mittwoch vom Bundesrat verabschiedete Immobilienbotschaft des VBS 2015 sieht sieben neue Verpflichtungskredite von insgesamt 455,28 Millionen Franken vor. Die Botschaft beinhaltet ebenfalls einen Zusatzkredit von 12,33 Millionen Franken für den Bau eines neuen Armeelogistikcenters in Monte Ceneri.

Schwergewichtig werden mit dieser Botschaft rund 135 Millionen Franken in die Ausbildungsinfrastruktur investiert. Davon entfallen unter anderem 71,94 Millionen Franken auf die Gesamtsanierung der Mannschaftskaserne I auf dem Waffenplatz Thun. Weitere 55 Millionen Franken sind für die Gesamtsanierung der Kaserne sowie den Ersatz der Mehrzweckhalle auf dem Waffenplatz Isone vorgesehen. Die Einsatzinfrastruktur ist mit ungefähr 85 Millionen Franken dotiert.
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Was wird jetzt aus den Kasernen?

Es ist eine Radikalkur, welche Verteidigungsminister Ueli Maurer der Armee verordnet hat: Die WEA. Die Abkürzung steht für «Weiterentwicklung der Armee», wobei unter Weiterentwicklung primär die Schliessung von Kasernen und Flugplätzen zu verstehen ist.

Lange wurde gerätselt, welche Truppenunterkünfte es erwischt, im Herbst liess Maurer die Bombe platzen. Unter anderem die Standorte Frauenfeld, Fribourg oder Genf fallen der Verkleinerung zum Opfer.

Armee-Nostalgiker sind traurig, doch gerade in den Städten weint man den bald ehemaligen Kasernen höchstens Krokodilstränen nach. «Die Grundstücke an bester Lage beflügeln vielmehr die Phantasie von Politikern und privaten Investoren, meint die «NZZ».
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Nicht mehr benötigte Immobilien des VBS im Sinne der Öffentlichkeit nutzen

Das Postulat der Finanzkommission (!) verlangt:

„Der Bundesrat wird beauftragt, in einem Bericht darzulegen, wie er freiwerdende Immobilien des VBS öffentlichen und der Öffentlichkeit dienlichen Nutzungen zuführen kann. […]

Der heutige Immobilienbestand der Armee entspricht einem Wiederbeschaffungswert von 24 Milliarden Franken. Aufgrund der in den letzten Jahren vorgenommenen Verkleinerung der Armee (Übergang von der Armee 95 zur Armee XXI) werden sehr viele Immobilien von dieser nicht mehr benötigt, womit sie anderen Nutzungen zugeführt werden können. Mit der Weiterentwicklung der Armee steht ein weiterer bedeutender Abbauschritt bevor. Gemäss dem Erläuternden Bericht zur Änderung der Rechtsgrundlagen für die Weiterentwicklung der Armee vom 26. Juni 2013, Ziffer 8.1, soll der Immobilienbestand um mehr als ein Drittel verringert werden.“
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Schaffen wir jetzt den Luftschutzkeller ab?

Bundesrat Ueli Maurer liess [diese Woche] verlauten, warum es zahlreiche militärische Bunker nicht mehr brauche: «Wahrscheinlich kommt es in der Schweiz nicht mehr zu einem Panzerkrieg, bei dem alle unter den Boden müssen», sagte Maurer gegenüber 20 Minuten. «Deshalb müssen wir diese Anlagen auch nicht behalten.» In der ganzen Schweiz sollen deshalb unterirdische Bunker, Tankanlagen und Munitionsdepots, Führungs- und Kampfinfrastrukturen sowie Waffenstellungen stillgelegt werden. «Salopp gesagt, leiten wir damit den Wechsel vom Kalten Krieg zu einer Ausrichtung auf eine moderne Bedrohungslage ein», sagte Maurer.
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Die grosse Angst vor dem Abbau

Die Kantone warten auf Informationen zum geplanten Umbau der Armee und dem damit verbundenen Abbau von Standorten wie Waffenplätzen und Flugplätzen. Während einige sich bereits gegen Schliessungen aussprechen, halten sich andere bedeckt zu allfälligen Befürchtungen.

Am 25. November will das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) die Kantone über Details der Umsetzung der Umbaupläne für die Armee informieren. Bis Mitte Januar können sie dann Stellung dazu nehmen.
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«Wenn die Armee geht, wollen wir bereit sein»

Die Armee will ihren Immobilienbestand massiv reduzieren und rund 12 Waffenplätze schliessen. Die Pläne haben bei Politikern reflexartig Proteste ausgelöst. Eine Recherche von «ECO» zeigt: Die Angst vor wirtschaftlichen Einbussen in den Regionen ist weitgehend unbegründet.
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Schweizer Armee sitzt auf 8000 nicht benötigten Anlagen

Das Verteidigungsdepartement (VBS) ist im Besitz von 14’000 Gebäuden. Militärisch genutzt werden nur noch rund 6000 Gebäude. Die 8000 übrigen werden militärisch nicht mehr benötigt, binden aber erhebliche öffentliche Mittel, wie es in einem Bericht des VBS heisst.
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Erinnerungen an die Armee 61

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