„Kampfkraft der Infanterie erfährt markante Steigerung“

Als grösste und polyvalenteste Truppengattung ist die Schweizer Infanterie vom Wandel des modernen Kriegsbildes besonders betroffen. Der Kommandant des Lehrverbandes Infanterie, Brigadier Lucas Caduff, berichtete im November auf Lilienberg aus erster Hand über die Herausforderungen für seine Truppengattung und den bedeutenden Modernisierungsschub, den diese derzeit durchläuft.
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Das heimliche Herz der Schweizer Armee

Auf den ersten Blick gleicht Nalé einer Streusiedlung mit Kreisel, wie man sie im Jura alle paar Kilometer antrifft. Wer näher herantritt, merkt jedoch schnell, dass etwas nicht stimmen kann. Kein Kind spielt auf den Strassen, keine Katze schleicht um die Gebäude herum, und kein Brief wird auf der örtlichen Poststelle aufgegeben. Stattdessen: Fassaden im Rohbau, Kameras an jeder Hausecke, scheinbar willkürlich im Raum herumstehende Panzer und Soldaten in Tarnanzügen, die von Haus zu Haus hetzen. Unter der Leitung von Oberstleutnant im Generalstab Christoph Schönbächler ist die Inf Kp 11/1 soeben dabei, das Dorf zu durchsuchen. «Militärische Hauptaktion im Zernierungsraum» nennt sich das im Fachjargon. Bei der Einführung haben die Soldaten erfahren, dass in der Ortschaft acht bis zehn Gegner vermutet werden und dass Nalé als Operationsbasis für die Planung von Aktionen benutzt wird. Konkret: für Schmuggelaktionen.
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WEA: Infanteriebrigaden nicht restlos abschaffen!

Ein Kommentar zum Artikel “Die Weiterentwicklung der Armee und die Infanterie” von Eugen Thomann, Redaktor der Allgemeinen Schweizerischen Militärzeitschrift, Oberstlt a D, zuletzt Chef eines Armeestabsteils im Militärischen Nachrichtendienst.

Auch wer hinter der Weiterentwicklung der Armee (WEA) steht, will auf die Verteidigungsfähigkeit der Infanterie nicht verzichten. Trotz vordergründiger Übereinstimmung bleiben Zweifel: Wie soll die auf Unterstützungsoperationen ausgerichtete Territorialdivision diese neue Aufgabe gleichsam nebenher erfüllen? Sie bekommt keinen grösseren Stab, keine Feuerkoordinationsmittel, keine Artillerie, keine Genietruppen. Von einem “Kampf der verbundenen Waffen” keine Rede.
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Die Weiterentwicklung der Armee und die Infanterie

Die geplante Unterstellung aller Infanteriebataillone (Inf Bat) unter die Territorialdivisionen (Ter Div) sorgt für Irritation. Gibt man damit die Verteidigungsfähigkeit der Infanterie preis? CHANCE SCHWEIZ – Arbeitskreis für Sicherheitsfragen lud Vertreter der Miliz, den Kommandanten einer Territorialregion (Kdt Ter Reg) und den Kommandanten des Lehrverbandes Infanterie zu einem klärenden Gespräch ein.

Ziel des Anlasses war, wie Moderator und Vizepräsident von CHANCE SCHWEIZ, Eugen Thomann, eingangs mitteilte, der sicherheitspolitischen Kommission des Ständerates, – sie berät die Weiterentwicklung der Armee (WEA) zurzeit, – Ideen für flankierende Massnahmen zu unterbreiten, welche die befürchtete Schwächung der Infanterie auffangen könnten. Das sachkundige Publikum bekam interessante Lösungsansätze zu hören.
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Fordert die vorgesehene Unterstellung der Infanterie flankierende Massnahmen?

Gemäss der “Botschaft zur Änderung der Rechtsgrundlagen für die Weiterentwicklung der Armee” sollen zivile Behörden ausschliesslich durch Territorialdivisionen (neue Bezeichnung) unterstützt werden. Sie sind das Bindeglied zwischen der Armee und den Kantonen. Dazu werden den Territorialdivisionen mit der Weiterentwicklung der Armee (WEA) ein Stabsbataillon, vier Infanteriebataillone, ein Geniebataillon und ein Rettungsbataillon unterstellt. Als Konsequenz sollen sämtliche Infanteriebrigaden aufgelöst werden. Damit soll nicht nur eine stärkere regionale Verankerung erreicht werden, sondern es widerspiegelt auch die Bedeutung der Einsätze zur Unterstützung der zivilen Behörden, bei denen primär die Territorialdivisionen zum Zug kommen werden.
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GV 2017

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Samstag, 29. April 2017
Bern
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