Oesterreichs Verteidigungsminister will Einsatztruppen fast verdreifachen

Um „die Territorialkräfte“ im Hinblick auf die aktuellen Anforderungen zu stärken, soll konkret der Anteil der rasch einsatzbereiten Berufs- und Zeitsoldaten zuerst von 2.200 auf 2.500 und à la longue auf 6.000 gesteigert werden. Zum Vergleich: Aktuell sind zur Bewältigung des Flüchtlingsandrangs rund 1.500 Mann im Einsatz – „und wir merken schon, wo unsere Kapazitätsgrenzen liegen“, sagte Doskozil.

Deswegen sollen die mitunter personell ausgedünnten Militärkommanden in den Ländern nun wieder auf Vordermann gebracht und ihnen die Ausbildung der Grundwehrdiener überantwortet werden. Klares Ziel ist, dass die Burschen wegen der geänderten Bedrohungslage „weniger Zivildienst“ machen, wie es Commenda ausdrückte. […]
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Der Innovationspark ist eine Katastrophe

In seinen Gedanken zum Innovationspark (NZZ 8. 8. 15) bezeichnet Andreas Schürer diesen als Chance für den Grossraum Zürich. Leider werden die Gefahren und Probleme dieses überdimensionierten Projekts permanent ausgeblendet. Allein schon die Idee ist eine intellektuelle Fehlkonstruktion. In der schnelllebigen und vernetzten Welt ist ein Innovationspark ein veraltetes Modell. Für die Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft braucht es ein Interesse beider Player, aber keine gigantischen Strukturen.
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Parlamentarische Anfragen (Tiger, Sprengobjekte) und die Antworten des Bundesrats

Uruguay und unsere F-5E Tiger

(Keller, SVP) Länger kursieren Gerüchte, dass die Schweiz die Absicht hat, der Luftwaffe Uruguays F-5E Tiger zu überlassen. Ein entsprechender Artikel erschien auch im Luftfahrtmagazin AirInternational.

  • Haben solche Pläne bestanden?
  • Beabsichtigt der Bundesrat, Tiger-Flugzeuge abzustossen (auch hinsichtlich des Volks-Neins zum Gripen), bevor klar ist, wie die Schweizer Luftwaffe künftig bestückt werden kann?

Die Antwort des Bundesrats:
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Schweizer Armee lässt sich von Privaten schützen

Statt Soldaten bewachen Private das Armeelogistikcenter in Othmarsingen AG. «Aufgrund des Personalabbaus können solche Aufgaben nicht mehr aus eigenen Kräften erfüllt werden», sagt Christoph Brunner, Informationschef Verteidigung der Armee zur «Aargauer-Zeitung».

Seit Anfang Jahr hat die Armee Mitarbeiter der Delta Security engagiert. Damit entscheiden Private, wer Zutritt zum Armeegebäude hat und wer draussen bleiben muss. Aus Sicherheitsgründen gibt die Armee nicht bekannt, wie viele externe Mitarbeiter ums Logistikzentrum patrouillieren. Ein Geheimnis macht die Armee auch um die Kosten für den Einsatz.
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Was wird jetzt aus den Kasernen?

Es ist eine Radikalkur, welche Verteidigungsminister Ueli Maurer der Armee verordnet hat: Die WEA. Die Abkürzung steht für «Weiterentwicklung der Armee», wobei unter Weiterentwicklung primär die Schliessung von Kasernen und Flugplätzen zu verstehen ist.

Lange wurde gerätselt, welche Truppenunterkünfte es erwischt, im Herbst liess Maurer die Bombe platzen. Unter anderem die Standorte Frauenfeld, Fribourg oder Genf fallen der Verkleinerung zum Opfer.

Armee-Nostalgiker sind traurig, doch gerade in den Städten weint man den bald ehemaligen Kasernen höchstens Krokodilstränen nach. «Die Grundstücke an bester Lage beflügeln vielmehr die Phantasie von Politikern und privaten Investoren, meint die «NZZ».
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Kasernen müssen Wohnungen weichen

Aus den Zentren von Zürich und Basel ist die Armee schon vor Jahrzehnten ausgezogen. In anderen Städten hingegen besetzt das Militär noch Flächen an bester Lage – ob mit oder ohne Truppen. Das soll sich nun aber ändern: Letzte Woche sprach sich der Ständerat dafür aus, dass die Armee den geplanten Rückbau der Immobilien in den Zentren vorantreiben und dafür den ländlichen Raum verschonen solle. Der Nationalrat hat der entsprechenden Motion von CVP-Frau Ida Glanzmann ebenfalls zugestimmt, so dass sich Verteidigungsminister Ueli Maurer nun an die Umsetzung machen kann.
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Der Bundesrat dreht in Dübendorf die Zeit zurück

Die Schweiz verdankt den Militärflugplatz Dübendorf und damit ein bedeutendes Stück Luftfahrtgeschichte einem Franzosen. 1909 suchte nämlich der Aviatikpionier Reynold Jaboulin aus der Grande Nation in Zürichs Umgebung nach einem Gelände für seine waghalsigen Flugdemonstrationen. Er wurde in Dübendorf fündig. Geschickt verhandelte der Franzose mit nicht weniger als 104 Grundbesitzern. Mit Erfolg: Im Oktober 1910 fand ein grosses Flugfest an der Glatt statt.

1914 bestimmte der Bund das Dübendorfer Gelände als eidgenössischen Militärflugplatz. Und während das Areal bis am 27. November 1918 privaten Eigentümern gehörte, erwarb es die Landesregierung an diesem Tag für 380’000 Franken. Aber auch der Kanton hatte mit dem Areal Grosses vor:…
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Schaffen wir jetzt den Luftschutzkeller ab?

Bundesrat Ueli Maurer liess [diese Woche] verlauten, warum es zahlreiche militärische Bunker nicht mehr brauche: «Wahrscheinlich kommt es in der Schweiz nicht mehr zu einem Panzerkrieg, bei dem alle unter den Boden müssen», sagte Maurer gegenüber 20 Minuten. «Deshalb müssen wir diese Anlagen auch nicht behalten.» In der ganzen Schweiz sollen deshalb unterirdische Bunker, Tankanlagen und Munitionsdepots, Führungs- und Kampfinfrastrukturen sowie Waffenstellungen stillgelegt werden. «Salopp gesagt, leiten wir damit den Wechsel vom Kalten Krieg zu einer Ausrichtung auf eine moderne Bedrohungslage ein», sagte Maurer.
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Jetzt verkauft die Armee auch ausgediente Panzersperren

Vom alten Pinzgauer über die Zeltblache bis zu Taschenlampen: Es gibt fast nichts, das die Schweizer Armee aus ihren üppigen Materialbeständen nicht feilbietet. Neuerdings kommen auch immer mehr Immobilien auf den Markt. Bunker, Festungsanlagen und Panzersperren. Rund 14 000 solcher Anlagen sind laut Ueli Maurers Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) noch im Besitze der Armee. 8000 davon werden militärisch nicht mehr benötigt und stehen zum Verkauf. Das VBS rechnet mit jährlichen Einnahmen zwischen 20 und 30 Millionen Franken.
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In Dübendorf soll weiterhin geflogen werden

Geht es nach der Eidgenossenschaft, soll auf dem Areal des Militärflugplatzes Dübendorf auch weiterhin geflogen werden. Der Bund prüft, ob sich sich ein Betreiber finden lässt, der für die nächsten zwanzig Jahre einen Flugbetrieb aufrechterhalten würde.
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Erinnerungen an die Armee 61

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