Wie stellen Kanton und Gemeinden im Kanton Zug den Schutz der Bevölkerung und der kritischen Infrastrukturen im Falle schweizweit erhöhter terroristischer Bedrohung und Aktionen über längere Zeit wirkungsvoll sicher? (Interpellation)

Seit dem 1. Januar 2018 ist die erneut halbierte Schweizer Armee Tatsache. Sie soll gemäss Behauptung des VBS in der Lage sein, innert 10 Tagen 35‘000 Angehörige der Armee (AdA) zu mobilisieren und mit ihrem Korps-Material vollständig auszurüsten. Der Beweis dazu ist allerdings noch ausstehend. Wie lange die Mobilisierung weiterer 65‘000 AdA bis zum theoretischen Armee-«Voll»-Bestand von 100‘000 AdA dauern würde, kann niemand sagen. Fest steht allerdings, dass diese weiteren 65‘000 Soldaten und Soldatinnen gar nicht vollständig ausg erüstet werden können und von Seiten Militärverwaltung auch keine Absicht dazu besteht (vgl. dazu Korpskommandant Aldo C. Schellenberg in der «Neuen Zürcher Zeitung» vom 10. Februar 2018 despektierlich und herablassend zur «Stammtischdefinition von Vollausrüstung»).
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Eine Grüne kämpft für ihre Kaserne

Schneller als alle anderen Kantone reagierte der Aargau auf die Abbau-Pläne des Bundes. Gestern schickte Susanne Hochuli dem Chef der Armee, Korpskommandant André Blattmann (57), einen Brief und schreibt unmissverständlich: «Ich lege Wert darauf, festzuhalten, dass der Regierungsrat des Kantons Aargau unverändert hinter dem Waffenplatz Aarau steht und eine Aufhebung für ihn nicht zur Diskussion steht.»

Die Militärdirektorin wundert sich, dass in der Öffentlichkeit die Zukunft des Waffenplatzes «intensiv und kontrovers diskutiert wird, ohne dass die verantwortlichen Stellen beim Kanton informiert worden wären». Zudem erinnert sie die Armeeführung an im Jahr 2010 gemachte Versprechen. Und daran, dass der Aargau für den Bund im gesamten militärischen Bereich seit Jahrzehnten «ein konstruktiver und lösungsorientierter» Vertragspartner ist.
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Erinnerungen an die Armee 61

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