Kurzvideo zur Weitentwicklung der Armee

Damit die Armee ihre Aufgaben in Zukunft noch besser [sic!] bewältigt, entwickelt sie sich weiter. Ein Erklärvideo fasst die wichtigsten Änderungen in den Bereichen Ausbildung, Ausrüstung, Bereitschaft und der regionalen Verankerung kurz zusammen.

Die Armee setzt auf Social Media

Die 11 grössten Fails der Schweizer Armee

Zivilbeschuss und fehlende Sprengmittel: 2016 ist kein einfaches Jahr für den neuen VBS-Chef Guy Parmelin. Sein Vorgänger Ueli Maurer musste aber auch nicht weniger brisante Fehlschläge und -beschaffungen der Schweizer Armee verkünden. Hier eine Auswahl.
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Blattmann träumt bis zuletzt

Dass die Armeefreunde ihre Ansicht vor dem Volk verteidigen müssen, ist nichts Ungewöhnliches. Die feindlich gesinnte GSoA zwang sie in den letzten Jahren immer wieder dazu. In den letzten Monaten war das aber anders. Ausgerechnet die sehr armeefreundliche Gruppe Giardino hatte das Referendum gegen die «Weiterentwicklung der Armee» lanciert, weil die Truppe dadurch zu sehr geschwächt werde.

Doch die Unterschriftensammlung war nicht von Erfolg gekrönt. Damit steht der Reform nichts mehr im Wege. Allerdings dürfte das Hickhack zwischen den Armeefreunden Spuren hinterlassen haben. In einem Brief wendet Blattmann sich deswegen an die Präsidenten der Milizverbände, die zu den «glaubwürdigsten und wichtigsten Botschaftern» der Armee gehören würden.
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Ausblick: Samstagsrundschau mit SOG-Präsident

Während gewisse Kreise die geplante Armeereform lautstark bekämpfen, stellt sich die Schweizerische Offiziersgesellschaft hinter das Projekt des Bundesrats – trotz einer massiven Reduktion der Truppengrösse. Präsident Stefan Holenstein erklärt die Haltung seines Verbandes.

Die Gruppe Giardino, in der engagierte Armeebefürworter zusammengeschlossen sind, sammelt Unterschriften gegen die Reform. Sie spricht von einer Halbierung des Bestands und warnt, dass die Armee ihren Verteidigungsauftrag nicht mehr wahrnehmen könne. Holenstein widerspricht. Für ihn geht die Reform in die richtige Richtung. Kann diese «Rumpf-Armee» ihren Auftrag tatsächlich noch wahrnehmen? Ist sie den neuen Bedrohungslagen – Terror und Cyberwar – gewachsen? Stefan Holenstein nimmt Stellung in der Samstagsrundschau bei Hans-Peter Künzi.
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Militärdoktrin mit langer Verfallszeit

Die Konzeption vom 6. 6. 66 ist heute kaum mehr dem Namen nach bekannt – erstaunlicherweise, denn immerhin bedeutet sie die wichtigste Weichenstellung für die Schweizer Armee im Kalten Krieg. Mit der Verabschiedung der Konzeption der militärischen Landesverteidigung durch den Bundesrat am 6. Juni 1966 finden jahrzehntelange Auseinandersetzungen um eine adäquate Schweizer Militärdoktrin ein Ende. Im sogenannten Konzeptionenstreit, der fast unmittelbar nach dem Aktivdienst 1939–1945 begonnen und in mehreren Etappen hohe emotionale Wellen geschlagen hat, stehen sich höchste Offiziere gegenüber, die grundsätzlich voneinander abweichende Vorstellungen von moderner Kriegführung haben; und auch ihre Bilder von der Rolle des Soldaten könnten unterschiedlicher nicht sein: Dem Staatsbürger in Uniform steht der zu bedingungslosem Gehorsam erzogene Untergebene gegenüber.
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Verbreitete Fehlinformationen zwecks Erfolgsverhinderung des Referendums

Nach unserem Schreiben von Anfang April gelangen wir ein zweites Mal an Sie und auch an die Medien. Als um die Sicherheit unseres Landes tief besorgte Männer und Frauen stützen wir uns erneut auf Artikel 6 der Bundesverfassung und übernehmen Verantwortung für die Bewältigung staatlicher Aufgaben. Wir wollen dem Schweizervolk basisdemokratisch ermöglichen, selbst über seine Sicherheit und damit über seine Milizarmee abzustimmen.

Nun stellen wir mit grosser Bestürzung fest, dass undemokratisch versucht wird, das Referendum mit tatsachenwidrigen Behauptungen zu verhindern. Aus der Armeeführung ertönen – neben verbalen Entgleisungen – Aufrufe zur „Geschlossenheit“ der Offiziere. Haben diese kein Recht, gemäss Artikel 16 der Bundesverfassung, „ihre Meinung frei zu bilden und sie ungehindert zu äussern und zu verbreiten„? Herrscht im VBS ein Denkverbot zur „WEA“? Wer hat Angst vor einem Volksentscheid gegen die Halbierung der Schweizer Armee?
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Auftrags-Stopp beim Fliegerabwehr-System: Verdeckte Kampagne gegen Parmelin

Widerstandslos wollte der französische Rüstungskonzern Thales den lukrativen Auftrag nicht hergeben. Mehrere Millionen Franken sollte der Schweizer Ableger der Firma erhalten, um im Auftrag der Armee bodengestützte Lenkwaffensysteme zu testen und deren Beschaffung vorzubereiten.

Doch am 22. März sistierte der neue Verteidigungsminister Guy Parmelin das Projekt «Bodluv 2020» überraschend. In den Wochen davor hatten diverse Medien über angebliche Schwachstellen der evaluierten Raketentypen IRIS-T und CAMM-ER berichtet. Wie «Nordwestschweiz»-Recherchen zeigen, startete Generalunternehmerin Thales als Reaktion auf die Sistierung eine verdeckte Kampagne gegen ihren Auftraggeber.
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«Ist die Armeeführung wirklich belastbar?»

Carlo Schmid stellt die Frage in der Freitagsrunde, nach der emotionalen Rede von Armee-Chef André Blattmann, die diese Woche publik wurde. Was ist da los hinter den Kulissen fragt sich die Runde? Und wie war eigentlich die Woche für VBS-Chef Guy Parmelin? Alles andere als einfach.
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Bodluv, Duro, Gripen: Warum geht es nie ohne Nebengeräusche?

Das Problem liege bei der Information, sagt Bruno Lezzi, Sicherheitsexperte an der Universität Zürich, gegenüber der «Tagesschau». Heute würden in der neuen Informationswelt viel mehr Fragen zu Rüstungsvorhaben gestellt als früher. Zudem gebe es Kreise, die an Informationslecks interessiert seien. Demgegenüber informierten das VBS und die Armee nur punktuell, lückenhaft und zum Teil gar nicht.

Die Beschaffungsabläufe, die nach der Mirage-Affäre von 1964 festgelegt wurden, stimmten grundsätzlich immer noch, sagt Lezzi. Doch sei das Umfeld viel komplizierter geworden. Das Bedrohungsbild habe sich völlig verändert. Damals bereitete sich die Schweiz auf einen möglichen Angriff durch die Sowjetunion vor. Dadurch sei der Ausbau der Armee besser planbar gewesen. Heute dagegen würden Rüstungsvorhaben wegen der raschen Entwicklung und neuer Aufgaben stets schwieriger.
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