Armeechef Rebord will mehr Geld

Geht es nach ihrem Chef Philippe Rebord, braucht die Armee künftig mehr Geld. Die vom Parlament beschlossenen 5 Milliarden Franken pro Jahr genügten langfristig nicht, erklärte er am Montag vor Journalisten in Bern.

Rebord erinnerte an die in die Jahre gekommene Artillerie, die Panzer und die Radschützenpanzer. Entweder könne man diese Waffensysteme ersetzen, oder es entstehe eine Fähigkeitslücke, erklärte der Armeechef an einer Medienkonferenz anlässlich seiner ersten 100 Tage im Amt. Wie viel Geld es dafür brauche, sei noch nicht klar.
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Teure Armeestudie ohne Auftrag

Ein renommiertes Beratungsunternehmen hat eine Studie zum Thema Kaderförderung in der Armee erstellt – obwohl sie von dieser keinen Auftrag dafür hatte. Am Schluss zahlte der Bund trotzdem 78000 Franken.
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Besser wehrbereit mit Frauen

Schon erstaunlich: Der Kommandant Heer, Daniel Baumgartner, sagt in einem Interview vom 22. Februar, Frauen sollten obligatorisch zu einem Informationstag über die «Chance» Armee aufgeboten werden. Worauf die Medien flächendeckend darüber berichten, Interviews mit Politikerinnen und Politikern, mit echten und selbst ernannten Expertinnen und Experten geführt werden.

Erstaunlich ist das Echo deshalb, weil der Vorschlag mit keinerlei Konsequenzen versehen ist. Hält man sich die Bedeutung dieser Idee mit politischen Geschäften – wie der AHV-Rentenreform, der neu zu findenden Regelung der Unternehmenssteuer-Reform – vor Augen, so ist die Aufmerksamkeit im Vergleich zu den erwähnten Geschäften überproportional. Wie immer, wenn es um die Armee geht.
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Kurzvideo zur Weitentwicklung der Armee

Damit die Armee ihre Aufgaben in Zukunft noch besser [sic!] bewältigt, entwickelt sie sich weiter. Ein Erklärvideo fasst die wichtigsten Änderungen in den Bereichen Ausbildung, Ausrüstung, Bereitschaft und der regionalen Verankerung kurz zusammen.

Die Armee setzt auf Social Media

Die 11 grössten Fails der Schweizer Armee

Zivilbeschuss und fehlende Sprengmittel: 2016 ist kein einfaches Jahr für den neuen VBS-Chef Guy Parmelin. Sein Vorgänger Ueli Maurer musste aber auch nicht weniger brisante Fehlschläge und -beschaffungen der Schweizer Armee verkünden. Hier eine Auswahl.
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Blattmann träumt bis zuletzt

Dass die Armeefreunde ihre Ansicht vor dem Volk verteidigen müssen, ist nichts Ungewöhnliches. Die feindlich gesinnte GSoA zwang sie in den letzten Jahren immer wieder dazu. In den letzten Monaten war das aber anders. Ausgerechnet die sehr armeefreundliche Gruppe Giardino hatte das Referendum gegen die «Weiterentwicklung der Armee» lanciert, weil die Truppe dadurch zu sehr geschwächt werde.

Doch die Unterschriftensammlung war nicht von Erfolg gekrönt. Damit steht der Reform nichts mehr im Wege. Allerdings dürfte das Hickhack zwischen den Armeefreunden Spuren hinterlassen haben. In einem Brief wendet Blattmann sich deswegen an die Präsidenten der Milizverbände, die zu den «glaubwürdigsten und wichtigsten Botschaftern» der Armee gehören würden.
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Ausblick: Samstagsrundschau mit SOG-Präsident

Während gewisse Kreise die geplante Armeereform lautstark bekämpfen, stellt sich die Schweizerische Offiziersgesellschaft hinter das Projekt des Bundesrats – trotz einer massiven Reduktion der Truppengrösse. Präsident Stefan Holenstein erklärt die Haltung seines Verbandes.

Die Gruppe Giardino, in der engagierte Armeebefürworter zusammengeschlossen sind, sammelt Unterschriften gegen die Reform. Sie spricht von einer Halbierung des Bestands und warnt, dass die Armee ihren Verteidigungsauftrag nicht mehr wahrnehmen könne. Holenstein widerspricht. Für ihn geht die Reform in die richtige Richtung. Kann diese «Rumpf-Armee» ihren Auftrag tatsächlich noch wahrnehmen? Ist sie den neuen Bedrohungslagen – Terror und Cyberwar – gewachsen? Stefan Holenstein nimmt Stellung in der Samstagsrundschau bei Hans-Peter Künzi.
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Militärdoktrin mit langer Verfallszeit

Die Konzeption vom 6. 6. 66 ist heute kaum mehr dem Namen nach bekannt – erstaunlicherweise, denn immerhin bedeutet sie die wichtigste Weichenstellung für die Schweizer Armee im Kalten Krieg. Mit der Verabschiedung der Konzeption der militärischen Landesverteidigung durch den Bundesrat am 6. Juni 1966 finden jahrzehntelange Auseinandersetzungen um eine adäquate Schweizer Militärdoktrin ein Ende. Im sogenannten Konzeptionenstreit, der fast unmittelbar nach dem Aktivdienst 1939–1945 begonnen und in mehreren Etappen hohe emotionale Wellen geschlagen hat, stehen sich höchste Offiziere gegenüber, die grundsätzlich voneinander abweichende Vorstellungen von moderner Kriegführung haben; und auch ihre Bilder von der Rolle des Soldaten könnten unterschiedlicher nicht sein: Dem Staatsbürger in Uniform steht der zu bedingungslosem Gehorsam erzogene Untergebene gegenüber.
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Verbreitete Fehlinformationen zwecks Erfolgsverhinderung des Referendums

Nach unserem Schreiben von Anfang April gelangen wir ein zweites Mal an Sie und auch an die Medien. Als um die Sicherheit unseres Landes tief besorgte Männer und Frauen stützen wir uns erneut auf Artikel 6 der Bundesverfassung und übernehmen Verantwortung für die Bewältigung staatlicher Aufgaben. Wir wollen dem Schweizervolk basisdemokratisch ermöglichen, selbst über seine Sicherheit und damit über seine Milizarmee abzustimmen.

Nun stellen wir mit grosser Bestürzung fest, dass undemokratisch versucht wird, das Referendum mit tatsachenwidrigen Behauptungen zu verhindern. Aus der Armeeführung ertönen – neben verbalen Entgleisungen – Aufrufe zur „Geschlossenheit“ der Offiziere. Haben diese kein Recht, gemäss Artikel 16 der Bundesverfassung, „ihre Meinung frei zu bilden und sie ungehindert zu äussern und zu verbreiten„? Herrscht im VBS ein Denkverbot zur „WEA“? Wer hat Angst vor einem Volksentscheid gegen die Halbierung der Schweizer Armee?
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GV 2017

ACHTUNG:
Neues Datum!

Samstag, 29. April 2017
Bern
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Erinnerungen an die Armee 61

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