Armee-Info-Tag für Frauen soll obligatorisch werden

Es ist ein grosses Anliegen von Verteidigungsminister Guy Parmelin: Er will den Frauen das Militär schmackhaft machen. Darum sollen ab dem 1. Januar 2020 auch alle 18-jährigen Schweizerinnen zur obligatorischen Informationsveranstaltung der Armee antraben müssen. Gestützt wird die Forderung von den kantonalen Militärdienstdirektoren. Ziel sei es, mehr Frauen für die Dienstleistungen der Armee, den Zivildienst und Zivilschutz zu gewinnen, sagt der Generalsekretär der Regierungskonferenz Militär, Zivilschutz und Feuerwehr, Alexander Krethlow, der «Neuen Zürcher Zeitung». Dass nur Männer zur Teilnahme am Orientierungstag verpflichtet seien, sei ein alter Zopf.
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L’instant politique: le Groupe Giardino estime que les réformes de l’armée trahissent la Constitution

Quelle: RTS

Armeechef Rebord will mehr Geld

Geht es nach ihrem Chef Philippe Rebord, braucht die Armee künftig mehr Geld. Die vom Parlament beschlossenen 5 Milliarden Franken pro Jahr genügten langfristig nicht, erklärte er am Montag vor Journalisten in Bern.

Rebord erinnerte an die in die Jahre gekommene Artillerie, die Panzer und die Radschützenpanzer. Entweder könne man diese Waffensysteme ersetzen, oder es entstehe eine Fähigkeitslücke, erklärte der Armeechef an einer Medienkonferenz anlässlich seiner ersten 100 Tage im Amt. Wie viel Geld es dafür brauche, sei noch nicht klar.
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Teure Armeestudie ohne Auftrag

Ein renommiertes Beratungsunternehmen hat eine Studie zum Thema Kaderförderung in der Armee erstellt – obwohl sie von dieser keinen Auftrag dafür hatte. Am Schluss zahlte der Bund trotzdem 78000 Franken.
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Besser wehrbereit mit Frauen

Schon erstaunlich: Der Kommandant Heer, Daniel Baumgartner, sagt in einem Interview vom 22. Februar, Frauen sollten obligatorisch zu einem Informationstag über die «Chance» Armee aufgeboten werden. Worauf die Medien flächendeckend darüber berichten, Interviews mit Politikerinnen und Politikern, mit echten und selbst ernannten Expertinnen und Experten geführt werden.

Erstaunlich ist das Echo deshalb, weil der Vorschlag mit keinerlei Konsequenzen versehen ist. Hält man sich die Bedeutung dieser Idee mit politischen Geschäften – wie der AHV-Rentenreform, der neu zu findenden Regelung der Unternehmenssteuer-Reform – vor Augen, so ist die Aufmerksamkeit im Vergleich zu den erwähnten Geschäften überproportional. Wie immer, wenn es um die Armee geht.
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Kurzvideo zur Weitentwicklung der Armee

Damit die Armee ihre Aufgaben in Zukunft noch besser [sic!] bewältigt, entwickelt sie sich weiter. Ein Erklärvideo fasst die wichtigsten Änderungen in den Bereichen Ausbildung, Ausrüstung, Bereitschaft und der regionalen Verankerung kurz zusammen.

Die Armee setzt auf Social Media

Die 11 grössten Fails der Schweizer Armee

Zivilbeschuss und fehlende Sprengmittel: 2016 ist kein einfaches Jahr für den neuen VBS-Chef Guy Parmelin. Sein Vorgänger Ueli Maurer musste aber auch nicht weniger brisante Fehlschläge und -beschaffungen der Schweizer Armee verkünden. Hier eine Auswahl.
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Blattmann träumt bis zuletzt

Dass die Armeefreunde ihre Ansicht vor dem Volk verteidigen müssen, ist nichts Ungewöhnliches. Die feindlich gesinnte GSoA zwang sie in den letzten Jahren immer wieder dazu. In den letzten Monaten war das aber anders. Ausgerechnet die sehr armeefreundliche Gruppe Giardino hatte das Referendum gegen die «Weiterentwicklung der Armee» lanciert, weil die Truppe dadurch zu sehr geschwächt werde.

Doch die Unterschriftensammlung war nicht von Erfolg gekrönt. Damit steht der Reform nichts mehr im Wege. Allerdings dürfte das Hickhack zwischen den Armeefreunden Spuren hinterlassen haben. In einem Brief wendet Blattmann sich deswegen an die Präsidenten der Milizverbände, die zu den «glaubwürdigsten und wichtigsten Botschaftern» der Armee gehören würden.
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Ausblick: Samstagsrundschau mit SOG-Präsident

Während gewisse Kreise die geplante Armeereform lautstark bekämpfen, stellt sich die Schweizerische Offiziersgesellschaft hinter das Projekt des Bundesrats – trotz einer massiven Reduktion der Truppengrösse. Präsident Stefan Holenstein erklärt die Haltung seines Verbandes.

Die Gruppe Giardino, in der engagierte Armeebefürworter zusammengeschlossen sind, sammelt Unterschriften gegen die Reform. Sie spricht von einer Halbierung des Bestands und warnt, dass die Armee ihren Verteidigungsauftrag nicht mehr wahrnehmen könne. Holenstein widerspricht. Für ihn geht die Reform in die richtige Richtung. Kann diese «Rumpf-Armee» ihren Auftrag tatsächlich noch wahrnehmen? Ist sie den neuen Bedrohungslagen – Terror und Cyberwar – gewachsen? Stefan Holenstein nimmt Stellung in der Samstagsrundschau bei Hans-Peter Künzi.
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Erinnerungen an die Armee 61

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