Bund will neues Kommunikationssystem für den Krisenfall

Die Schweiz soll ein neues System erhalten, über das in einem Krisenfall kommuniziert werden könnte. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz will dem Verteidigungsdepartement bis Ende Jahr ein Konzept vorlegen.

Der Bericht zeigt diverse Lücken im Notfallschutz auf. So ist zum Beispiel nicht klar, wie in der Schweiz nach einem Atomunfall radioaktiv belastete Gebiete genau dekontaminiert würden. Der Bund will auch prüfen, ob im Falle eines extremen Ereignisses genügend Personal und Material bereit gestellt werden könnten.
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BZ: Miliztruppe gefiltert

Mit grossem Erstaunen hat die Gruppe GIARDINO am 23. Juni 2012 von folgendem Bericht in der BZ Kenntnis genommen:

Die Milizarmee und ihre selbst ernannten Verteidiger sind von allen Seiten unter Beschuss. Dass die unzufriedenen Offiziere, die sich in der Gruppe Giardino zusammengetan haben, einen heftigen Kampf gegen die Bundespolitik führen und das VBS von rechts angreifen — daran hat man sich inzwischen gewöhnt.

Doch nun mussten sich die Giardino-Offiziere auch noch gegen bislang unbekannte Feinde zur Wehr setzen. Ihnen kam zu Ohren, dass die Angestellten der Berner Kantonsverwaltung keinen Zugang zu ihrer Website haben. Der Zugriff war gesperrt.


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SMS-Umfrage im Militär

Es ist der vermutlich breiteste Stimmungstest, den die Schweizer Armee je durchgeführt hat. Armeechef André Blattmann lässt derzeit eine flächendeckende Umfrage per SMS durchführen. Befragt werden Rekruten, Soldaten, Unteroffiziere und Offiziere aller Stufen – egal ob sie im Inland oder im Ausland im Einsatz sind.

15 Prozent der Teilnehmer jeder WK-Formation, jeder Rekrutenschule und jedes Kurses von mehr als zwei Wochen Dauer müssen an der Befragung teilnehmen. Begonnen hat die Umfrage Anfang Jahr; insgesamt würden sich bis Ende Jahr 10 000 bis 15 000 Armeeangehörige beteiligen, sagt Armeesprecher Christoph Brunner. Im Jahr 2013 soll die Umfrage wiederholt werden.
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Hotline für Fragen zu Waffen der Armee eingerichtet

Die Armee hat eine zentrale Ansprechstelle für sämtliche Fragen zur Abgabe/Rücknahme der persönlichen Ausrüstung, zur persönlichen Waffe und zur Leihwaffe eingerichtet.

Diese ist ab sofort unter der Telefonnummer +41 31 324 57 00 oder über die E-Mail-Adresse armeewaffen@vtg.admin.ch erreichbar. Die Telefonnummer ist während den üblichen Bürozeiten besetzt – ausserhalb können die Fragen auf einer Sprachbox deponiert werden.
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Kernkompetenz: Schweizer Armee gewinnt Gold an Filmfestival

Am World-Media-Festival am 9. Mai 2012 in Hamburg hat der Film „Flying Diamond – The PC-7 Team” in der Kategorie „Internal Communications: Motivation” den „Intermedia-Globe Gold” gewonnen. Der Film wurde produziert vom Zentrum für elektronische Medien (ZEM) der Schweizer Armee.

Der Film erzählt die Geschichte eines jungen Flugfans, der mit seiner Schwester zu einem Training des PC-7-Teams der Schweizer Luftwaffe fährt. Zeitgleich mit der Haupthandlung kann der Zuschauer den Ablauf eines Trainingsfluges des PC-7-Teams der Schweizer Luftwaffe verfolgen. Der Film richtet sich vor allem an junge Menschen unter 20 Jahren, die sich für einen Beruf in der Aviatik-Branche interessieren.
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Verzögerung bei Cyber-Abwehr wegen Kompetenzgerangel

Die Cyber-Defense-Strategie des Bundesrats lässt weiterhin auf sich warten. Der Bericht, wie die Schweiz sich gegen den neuen Feind aus dem Internet wehren will, war im Dezember 2010 angekündet worden. [...]

Vor allem aber gab es in den letzten Monaten starken Widerstand aus den anderen Departementen gegen den VBS-Vorentwurf. Im Rahmen der Ämterkonsultation hagelte es kritische Kommentare. Laut Ex-Geheimdienstchef Peter Regli wehrten sich vor allem das Aussen- und Finanzministerium gegen den VBS-Entwurf.

Welches Departement soll den Lead bei der Cyber-Abwehr haben? Wer ist wofür genau zuständig? Auch das Justizdepartement,
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Das Undenkbare denken – oder an Georgien

Anknüpfend an meinen Beitrag vom 27.3.2012 halte ich es für möglich, dass sich auch in Europa Dinge ereignen, auf welche die Schweiz und ihre Armee nicht rechtzeitig vermögen angemessen zu reagieren. Ich postuliere desweiteren: In solchen Situationen sind Selbstvertrauen, Improvisation und Reserven (und natürlich das Gold selbst) immer Gold wert. Und gerade in so einem schlimmsten anzunehmenden Fall bieten 300’000 militärisch ausgebildete Bürger mit zweckmässiger Bewaffnung weit mehr Handlungsspielraum als 30’000 falsch hochgerüstete Berufssoldaten. Georgien kann davon schon heute schon ein Lied singen. (Es sei klar festgehalten, dass dieser Artikel keine Wertung dieses Krieges und seiner diversen Akteure nach
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Wer schweigt, schadet der Heimat!

Keiner Feuerwehr käme es in den Sinn, ihre alten Löschfahrzeuge ausser Dienst zu stellen, bevor nicht neue Löschfahrzeuge in Betrieb genommen worden sind. Die Schweizer Armee jedoch verschrottet zur  Zeit im grossen Stil noch einsatzfähige gepanzerte Mannschaftsfahrzeuge, die in anderen Armeen dieser Welt noch zu Tausenden im Einsatz sind. Dies obwohl zur Zeit nur ein kleiner Teil des Mannschaftsbestandes der Schweizer Armee mit geschützten Fahrzeugen ausgerüstet werden kann. Dies ist ein kaum zu über­treffender Schildbürgerstreich.
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Spin doctors im Bundeshaus – Gefährdungen der direkten Demokratie durch Manipulation und Propaganda

Judith Barben

Sehr verehrte Anwesende Ich freue mich und es ist mir eine Ehre, dass ich heute zu Ihnen sprechen darf. Das Anliegen der Gruppe Giardino, die Selbstverteidigungsfähigkeit und die Milizarmee der Schweiz zu erhalten – oder vielmehr wieder aufzubauen – unterstütze ich voll und ganz, und ich möchte mit meinem Referat dazu beitragen. Getarnte Bedrohung Im letzten November hatte ich Gelegenheit, in Pully das Referat von Professor Jean-Jacques Langendorf zu hören. Er wies darauf hin, dass die Schweiz bedroht ist und allen Grund hat, eine starke, verteidigungsfähige Armee zu haben. Die Schweiz habe nämlich keineswegs nur Freunde, sagte er, wie
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Interview mit Hermann Suter im ‘Sarganserländer’

Hermann Suter, Historiker und Präsident der Gruppe Giardino, über Entwicklungen in der Schweizer Armee, ihre Schwächung seit derVolksabstimmung von 2003, und über die Unfähigkeit einer 100000er- Armee, das Land zu schützen.

Hermann Suter, Sie sind auf Aufklärungstour zum Thema Schweizer Armee, was hat Sie dazu bewogen?

Suter: Zwar hat die bürgerliche Mehrheit der Bundesversammlung im September 2011 eine Armee mit 100 000 Armeeangehörigen und ein Budget von 5 Milliarden statt 4,4 Mia. in Planung gegeben. Das Volk stimmte jedoch am 18. Mai 2003 mit 76 Prozent Ja über eine Armee von 220 000 Mann ab.
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