Noteinsatz für den Käse

Es ist, als hätte sich die Schweizer Armee ein sommerliches Unterhaltungsprogramm für die krisengeplagte Welt ausgedacht: Soldaten schöpfen mittels Helikopter Wasser aus einem See und fliegen es auf die Alp, um dort durstige Kühe zu retten. Die Tiere weiden in einem Schutzgebiet, das sie, wegen der garantierten Qualitätsstandards des Gruyère-Käses, nicht verlassen dürfen. […]

Und im Notfall ist die Armee stets zur Stelle. Das zeigt nicht nur der jüngste Einsatz auf der Alp, sondern auch jener in Südosteuropa, man ist ja flexibel. Eine „13-köpfige Kleinformation“ der Schweizer Militärmusik besucht in diesen Tagen „Festivitäten anlässlich des eidgenössischen Nationalfeiertages“ in Griechenland, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Serbien und Kosovo. Vergangene Woche spielten die Musiker mit der Greek Military Band in Athen.

Es ist, als hätte sich die Schweizer Armee ein sommerliches Unterhaltungsprogramm für die krisengeplagte Welt ausgedacht.
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Das Stimmvolk hat zur Wehrpflicht Ja gesagt

An der diesjährigen Derniere des Basel Tattoo ehrte die Schweizer Luftwaffe das 10-Jahr-Jubiläum dieses Anlasses, indem die Patrouille Suisse am vergangenen Samstagabend in ­Formation das Tattoo-­Areal bei der Kaserne überflog. Wie bekannt wurde, waren diesem Gruss nach Basel ein Showeinsatz über dem Rütli zum 75-Jahr-Jubiläum des Rütli-­Rapportes und ein solcher anlässlich des Spiezer Seenachtsfestes voraus­gegangen. Ebenfalls bekannt wurde, dass man sich auf dem Rütli und in Spiez unisono gefreut hatte und es nur in Basel zu Reklamationen kam.
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Notstand bei den Armee-Blachen

Es geht um Zeltblachen. 1901 vom Militär erfunden, meist aus Baumwollstoff, seltener aus PVC. Ein Blache (quadratisch, 1,65 Meter gross) hat 64 Knöpfe und 32 Knopflöcher. Im Feld ist sie eine bewährte Allzweckwaffe im Kampf gegen Nässe und Dreck. Im Zivilen werden Blachen häufig eingesetzt beim Campieren. Ganz besonders von Pfadfindern, Cevis und Jublas (Jungwacht/Blauring). Manuela Mühlemann, Ausbildungsverantwortliche bei der Pfadi Schweiz, schlägt heute in der «Nordwestschweiz» Alarm: «Blachen sind wichtig für unsere Lager, jetzt fehlen sie überall.»
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Ist das Militär oder kann das weg?

Erstmals in den 60 Jahren seines Bestehens hat das bundesdeutsche Militär zu einem „Tag der Bundeswehr“ eingeladen. Von Flensburg im hohen Norden bis Bischofswiesen in Bayern waren insgesamt 15 Standorte mit von der Partie. Eine der größten Veranstaltungen hatte der Heeresflugplatz im nordhessischen Fritzlar organisiert, wo Vater und Sohn Kühn zu den insgesamt 60.000 Besuchern zählten. Dort war es vor allem die Flugschau, die die Massen lockte.

In Koblenz, Bonn und Wilhelmshaven hatte die Bundeswehr sogar das Stadtzentrum erobert und auf dem Rathausplatz eine Art Volksfest mit Spielmannszug, Diskussionen, Modeschauen oder Jazz-Band veranstaltet. Mal so richtig zeigen, was die Bundeswehr kann und was sie hat, war das Motto allerorten. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen schickte von der Feldjäger-Schule in Hannover-Sahlkamp aus per Live-Übertragung warme Worte an alle Gäste und Soldaten: „Auf diese Truppe können wir uns felsenfest verlassen.“
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Sicherheit 2015 – Kein Handlungsbedarf, alles ist gut

Die Schweizer StimmbürgerInnen schätzen die weltpolitische Lage 2015 in den nächsten fünf Jahren insgesamt signifikant «düsterer und gespannter» (55%, +14%) als im Vorjahr ein. Vier von zehn Personen beurteilen sie gleich wie heute. Der Anteil jener, welche der Entwicklung der weltpolitischen Lage «besser und entspannter» entgegen blicken, ist auf einen Tiefstwert von 5% (–2%) gesunken.

2015 setzt sich die markant positive Einstellung der Schweizer Bevölkerung gegenüber der Schweizer Armee fort. Der Anteil der Befragten, welcher die Armee für notwendig erachtet, ist über den Jahresverlauf konstant geblieben. Aktuell bewerten vier von fünf SchweizerInnen die Armee als notwendig (80%, ±0%). Ähnlich hohe Werte wurden nur anfangs der achtziger Jahre, 1995, 2011 und 2014 gemessen. Personen, welche sich politisch rechts und in der Mitte einstufen, bejahen die Notwendigkeit der Armee stärker als politisch links Eingestellte. Die jüngste Altersgruppe ist gegenüber der Notwendigkeit der Armee jeweils skeptischer eingestellt. Dennoch erachten 2015 74% (+8%) der 20– 29-Jährigen die Armee als notwendig und diese Altersklasse weist damit den höchsten je gemessenen Wert seit Beginn der Befragungsreihe auf.

2015 wurde auf einer Skala von 1 («sehr schlecht») bis 10 («sehr gut») die Beurteilung der Effektivität der Armee in den Bereichen Ausbildung, Ausbildung der Armeekader, Einsatzbereitschaft, Ausrüstung der Truppen, Motivation der Soldaten und Verankerung in der Bevölkerung erfragt. Am höchsten wird der Ausbildungsstand wie auch die Ausrüstung bewertet. Nachfolgend erhalten auch die Verankerung der Armee in der Bevölkerung und die Einsatzbereitschaft gute Noten. Deutlich abgeschlagen ist die Beurteilung zur Motivation der Soldaten. Diese erreicht einen Mittelwert von 5.1 bei einem Gesamtmittelwert von 6.1.
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Sicheres Datenverbundnetz (SDVN)

Die Führungsfähigkeit auf Stufe Bund und Kantone bei einem Stromausfall und einer Strommangellage war ein zentrales Thema der Sicherheitsverbundsübung 2014. Dabei zeigte sich, dass eine anhaltende Unterversorgung mit Strom eine komplexe nationale Notlage hervorrufen würde. Ein Aspekt davon wären technisch bedingter Führungsprobleme, weil die normalen Kommunikationsmittel nach kurzer Zeit nicht funktionieren würden. Deshalb braucht es ein krisen- und abhörsicheres, flächendeckende Datenverbundnetz, das jene Stellen des Bundes, der Kantone und Dritte verbinden soll, die für die Sicherheit und Versorgung des Landes essenziell sind. Bis jetzt hat nur die Armee Übermittlungsnetze, die diesen Anforderungen genügen.
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Schweizer Armee auf Ausstellungstournee

In allen Landesteilen der Schweiz werden der interessierten Bevölkerung verschiedene Themenbereiche über die Schweizer Armee in Wort und Bild sowie interaktiv mittels Apps und Filmen präsentiert: Risiken und Bedrohungen, die Armeeaufträge Kämpfen, Schützen, Helfen, sowie Informationen zum Milizsystem und zu verschiedenen Berufen in der Armee sind Bestandteile davon.

Von der Infanterie, den Panzer- und Logistiktruppen bis hin zu Teilen der Luftwaffe stellen die Verbände ihre eigenen Mittel aus und informieren über ihren Auftrag. So werden zum Beispiel die Truppen der Panzerbrigade 1 am diesjährigen Comptoir Suisse in Lausanne vertreten sein, der Lehrverband Genie und Rettung seine Fähigkeiten im Oberaargau präsentieren, der Lehrverband Führungsunterstützung 30 der Luftwaffe an der Schaffhauser Herbstmesse teilnehmen oder die Gebirgsinfanteriebrigade 9 Gast an der Herbstmesse in Locarno sein.

Weitere Informationen und einen detaillierten Veranstaltungskalender finden Sie im Internet unter www.armee.ch/deinearmee.
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Oesterreich: Zensur im Verteidigungsministerium

Das Bundesheer unterstützt wehrpolitische Vereine mit Sachleistungen – und leitet daraus offensichtlich das Recht ab, inhaltlich Einfluss zu nehmen. Kürzlich wurde der Offiziersgesellschaft Niederösterreich von der Heeresdruckerei mitgeteilt, dass man das Mitteilungsblatt nicht wie vereinbart drucken könne. Der Grund: ein Artikel von Werner Bittner, dem ehemaligen Manager beim Baustoffkonzern Lafarge und Brigadier der Miliz, der sich kritisch mit dem Zustand des Bundesheers auseinandersetzt.

Günter Hochauer, Präsident der Offiziersgesellschaft Niederösterreich, zeigte sich vom Verteidigungsressort überrascht: Unter Minister Darabos habe man die Publikation vor Drucklegung noch vorlegen müssen, inzwischen sei aber laut Ministeriumserlass die Zensur eigentlich abgeschafft. „Die Presse“ zitiert auszugsweise, was die Mitglieder der Offiziersgesellschaft nicht lesen dürfen.
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Amélioration de l’échange d’information ou flicage inadmissible du citoyen soldat ?

Le 5 mai prochain, le Conseil national statuera sur le projet de modification de la loi militaire au sujet de l’amélioration de l’échange d’informations entre les autorités au sujet des armes (Message 13.109 du 13 décembre 2013). Le CRDC reproduit ici un courrier adressé par les soussignés aux Parlementaires romands afin d’attirer leur attention sur les vices cachés de ce texte anodin seulement en apparence (voir aussi l’article de Suzette Sandoz dans le Temps) et qui remet également profondément en question la démocratie directe.
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Krieg und Frieden – Wie der Krieg in die Köpfe kommt

Referendum gegen die Halbierung der Armee

Retten Sie die Tiger F-5

Erinnerungen an die Armee 61

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Spin Doctors im Bundeshaus