Am 18. Mai geht es um die weltweite Wahrnehmung der Schweiz

„Sich über die Schweiz lustig zu machen ist derart leicht, dass es fast unsportlich ist. …Jede Zeitung dieser Welt hat einen hämischen Artikel über die Schweiz veröffentlicht….Wisst ihr, F-18 und F-5 und Piloten wachsen nicht auf Bäumen“. (Quelle: Business Standard, Indien, 21.02.2014).

“Der Ruf der Schweiz als einer uneinnehmbaren Festung erlebte diese Wochen einen Rückschlag.“ (Quelle: Press of Atlantic City, USA, 23.02.2014)

Alle und jeder aufstrebende grössenwahnsinnige europäische Diktator, der hofft, den Kontinent zu übernehmen, will sicherlich wissen, wann er mit seiner gesamten Luftwaffe ungestört in der Schweiz landen kann“. (Quelle: zerohedge.com, eine Plattform internationaler Finanzexperten, 24.02.2014.  2013 insgesamt eine Milliarde mal angeklickt).

von Gotthard Frick, Bottmingen

Nur wenige BürgerInnen sind sich wohl bewusst, dass die Schweiz bis vor kurzem weltweit, sogar in China,  als  strikt neutrales und friedliebendstes aber wehrhaftestes Land wahrgenommen und dafür hoch geachtet und als Vorbild gesehen wurde.
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Nebulöser Luftkampf

Über den Gripen kursiere viel Unsinn, vieles sei falsch, was über den neuen Jet geschrieben worden sei. Notwendig sei deshalb eine behördlich korrekte Information für das Stimmvolk, das am 18. Mai über den Gripen entscheidet. So hat Bundesrat Ueli Maurer diese Woche am Rande einer eindrücklichen Luftwaffenpräsentation in Payerne vor Journalisten sein Engagement für den Schweden-Jet begründet. 20 Auftritte hat der Verteidigungsminister noch auf dem Programm. Dass ein Bundesrat Falschmeldungen, die er in Medien vorfindet, korrigieren darf, ja muss, ist keine Frage. Das Stimmvolk erwartet, korrekt ins Bild gesetzt zu werden.

Von Beni Gafner, Bern (Quelle: BaZ, 29.03.2014, Seite 11)

Der Chef der Armee, André Blattmann, engagiert sich an der Seite Maurers ebenfalls. Im letzten «Sonntagsblick»-Interview sagte er: «Der Gripen ist besser als die F/A-18. Er hat den bestmöglichen Radar und seine Waffen tragen notfalls weiter. Wir brauchen ein Flugzeug, das im Ernstfall ­einen Luftkampf gewinnen kann.» Ob Maurer auch diese Falschaussage seines Chefs der Armee korrigieren wird – in seinem Bestreben, um behördlich korrekte Information?
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Informationsbroschüre «Tatsachen und Hintergründe zur Gripen-Beschaffung»

Geschätzte Freunde, sehr geehrte Damen und Herren

GripenborschureAus unserem Verlag haben Sie das Buch «Mut zur Kursänderung. Schweizerische Sicherheitspolitik am Wendepunkt» bezogen. Darin wurde dargelegt (Seiten 80 und 149/150), warum die Beschaffung von 22 neuen Kampfflugzeugen des Typs «Saab Gripen E» für unsere Armee und für die Schweiz existenziell ist.  Zur Zeit läuft eine beispiellose Desinformationskampagen gegen diese Flugzeugbeschaffung

Aus aktuellem Anlass haben wir deshalb die Broschüre «Tatsachen und Hintergründe zur Gripen-Beschaffung» publiziert. Darin werden kurz, prägnant und gut verständlich die wichtigsten Fakten zur «Gripen»-Beschaffung dargelegt und zugleich aufgedeckt, mit welch unredlichen Psychotricks die Gegner und ihre «Spin doctors» gegen diese dringend nötige Flugzeugbeschaffung vorgehen. Ihr nicht offengelegtes Ziel ist es, unsere Armee und letztlich die Schweiz «in Raten» abzuschaffen. Ein Ja zum «Gripen» bedeutet deshalb auch ein Ja zur Armee und ein Ja zur Schweiz.
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Roger Schawinski im Gespräch mit Hermann Suter

20140309 SchawinskiSuter

Diesen Sonntag drehte sich bei Roger Schawinskis Sendung “Doppelpunkt” auf Radio1 alles um Hermann Suter und die Gruppe Giardino.
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Erfolg für Giardino: Eine Mehrheit der WEA-Stellungnahmen sagt NEIN

Der Bundesrat hat am 26. Juni 2013 das VBS beauftragt, ein Vernehmlassungsverfahren zur Weiterentwicklung der Armee durchzuführen. Das Verfahren dauerte bis am 17. Oktober 2013. Nun hat der Bundesrat das VBS beauftragt, die Botschaft zu erstellen. Diese soll ihm bis zur Sommersession 2014 vorgelegt und ans Parlament überwiesen werden.

Die Weiterentwicklung der Armee (WEA) wird von den vernehmlassenden Organisationen grösstenteils begrüsst. Die meisten zentralen Neuerungen der WEA werden positiv aufgenommen. Zu diskutieren gibt noch der vorgesehene zweiwöchige Wiederholungskurs. Bei der Koordination von Bildung und Armee werden von verschiedenen Seiten noch Nachbesserungen gefordert.
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Bundesrat verabschiedet Botschaft über die Beschaffung und die Ausserdienststellung von Rüstungsmaterial 2014

Der Bundesrat beantragt den eidgenössischen Räten die Beschaffung von vier Rüstungsvorhaben mit einem Verpflichtungskredit von insgesamt 771 Millionen Franken. Zudem beabsichtigt er die Ausserdienststellung von Hauptsystemen, deren Weiterverwendung aus militärischer, technologischer, finanzieller und betriebswirtschaftlicher Sicht nicht mehr vertretbar ist.

Der Bundesrat sieht vor, mit dem «Rechenzentrum VBS / Bund 2020, Informatik-Architektur und -Infrastruktur» Lücken bei der Verfügbarkeit und der Informatiksicherheit der Rechenzentren VBS zu schliessen. Mit der Beschaffung «Laserschuss-Simulator für Kommandopanzer 6×6 und geschütztes Mannschaftstransportfahrzeug» soll die realistische Ausbildung hinsichtlich gefechtsmässigem Verhalten und Einsatz der Waffenstation sichergestellt werden. Der Mercedes-Benz G 300 CDI 4×4 löst den vor dem Nutzungsende stehenden Steyr Daimler Puch 230 GE ab. Mit dem neuen «Leichten Motorfahrzeug geländegängig» wird der künftige Transport von Personen und Material sichergestellt. Das neue «Brückenlegesystem» befähigt die Armee, die Beweglichkeit im Wirkungsbereich eines Gegners sowie die Unterstützung ziviler Behörden im Falle von Naturkatastrophen sicherzustellen.

Zur Sicherstellung der Leistungsfähigkeit der Armee gilt es, das Rüstungsmaterial auf einem Stand zu halten, der den Erfordernissen der Zeit entspricht. Dies bedeutet auch, obsoletes und überzähliges Armeematerial zu liquidieren beziehungsweise wo notwendig durch moderne Systeme und Ausrüstungen zu ersetzen. Der Bundesrat beabsichtigt deshalb, spätestens bis Mitte 2016 die gesamte verbleibende F-5 Tigerflotte und bis 2020 die überzähligen Panzer 87 Leopard und Panzerhaubitzen M109 ausser Dienst zu stellen.

aus der NZZ:

“Ueli Maurer kündigte weiter eine «Entrümpelungsaktion» in der Armee an, zu der er eine Task-Force einzusetzen gedenkt. In der Vergangenheit habe die Armee nicht mehr benötigtes Material oft aufbewahrt, statt es zu liquidieren. Sie verfüge deshalb noch über grosse Mengen Material aus dem Kalten Krieg, darunter teilweise auch persönliche Ausrüstung, die auf eine Armee von 650 000 Mann ausgerichtet sei. Maurer erklärte, er wolle in den Beständen «einmal Ordnung schaffen».”


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7,3 Millionen für Website des VBS – «Gehts noch?»

Das VBS erneuert seinen Internetauftritt. Ueli Maurers Departement teilte am Donnerstag mit, dass Einführung und Betrieb des neuen Web-Services in den ersten fünf Jahren 7,3 Millionen Franken kosten. Neben diesem Grundauftrag umfasse der Vertrag mit der St. Galler Firma Namics AG auch eine Option für weitere Anpassungen und Weiterentwicklungen im Wert von 148 Millionen Franken.
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Roger gegen Roger: Giardino prominent erwähnt

In der letzten Ausgabe von “Roger (Schawinski) gegen Roger (Köppel)” wird die Gruppe Giardino – für einmal vollkommen korrekt – erwähnt. Roger Schawinski moniert zu recht, dass Giardino “seit Jahren” schreit, dass es bei der Armee “im Argen” liegt. Hören Sie selbst das Streitgespräch über die Öffnungszeiten der Luftwaffe und die Armee (Thema ab 15:17; Erwähnung Giardino ab 18:54) Sendung vom 24. Februar 2014 als mp3-Audiodatei (via @martinsteiger)  

Patrouille Suisse soll vom Tiger auf F/A-18 umsteigen

Die Patrouille Suisse mit F/A-18-Kampfflugzeugen? Das ist gut möglich: Die Schweizer Kunstflugstaffel soll vom über 30 Jahre alten F-5 Tiger auf den F/A-18 umsteigen. Eine Voraussetzung ist allerdings, dass das Stimmvolk dem Gripen-Kauf zustimmt, wie die Luftwaffe einen Bericht des «St. Galler Tagblatts» bestätigte.
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Gripen vs. F/A-18: Die andere Kampagne

Der Bundesrat und die Phalanx bürgerlicher Politiker marschieren im Gripen-­Abstimmungskampf auf den Sieg zu. Zum Ja des Stimmvolks am 18. Mai soll dieselbe Informationstaktik führen wie 1993. Damals befürwortete das Stimmvolk die letzte grosse Fliegervorlage mit satten 57 Prozent. Die Unterschiede zwischen der Gripen-Vorlage von heute und der F/A-18-Vorlage sind allerdings beträchtlich. Das Ja am 18. Mai könnte deshalb ins Wanken geraten.
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