Zur Sistierung des BODLUV-Projekts: ein guter Entscheid von Bundesrat Parmelin!

Die Meldung hat viele überrascht, kam aber gerade zur rechten Zeit: der Entscheid des neuen VBS-Chefs Guy Parmelin, das Projekt BODLUV 2020, das Projekt für eine neue bodengestützte Luftverteidigung, zu sistieren, bis eine adäquate Gesamtübersicht über die Luftverteidigung Schweiz vorliegt. Der Entscheid kam aber vor allem deswegen zur rechten Zeit, weil damit vielleicht eine Wiederholung des Gripen-Debakels frühzeitig abgewendet werden konnte. Insider wiesen schon seit längerem darauf hin, dass das Projekt gravierende Mängel aufwies. Nur, die dafür Verantwortlichen im VBS wollten davon nichts wissen, so dass es in der Gerüchteküche wieder zu brodeln begann.

Der Absturz des Gripens an der Urne hat deutlich gezeigt, dass Rüstungsgeschäfte sehr heikel sind und sorgfältig vorbereitet und kommunikativ hochprofessionell begleitet werden müssen, wenn Sie von einer Mehrheit der Bevölkerung akzeptiert werden sollen. Bei konkreten Rüstungsvorhaben schauen Medien und Öffentlichkeit genau hin, vor allem dann, wenn es sich um Projekte handelt, die auch innerhalb der armeefreundlichen Kreise auf Vorbehalte oder gar offene Kritik stossen.
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Lilienberg-Manifest für eine starke und langfristig ausgerichtete Landesverteidigung

Mit dem Lilienberg-Manifest setzen sich die schweizerischen Milizverbände geschlossen für eine ausreichende Armeefinanzierung ein. Zum Nutzen unseres Landes gilt es, die Schweizer Armee bezüglich ihrer Kernaufgabe, dem Schutz und der Verteidigung der Bevölkerung, bestmöglich zu stärken. Grundvoraussetzungen dafür sind, dass die Schweizer Armee weiterhin eine Milizarmee bleibt und die Landesverteidigung nicht finanzgesteuert, sondern bedrohungsorientiert ist. Die Armee benötigt deshalb einen langfristigen Finanzrahmen von mindestens 5 Milliarden Franken pro Jahr.
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An Europas Rändern herrscht das Chaos – trotzdem ist Sicherheitspolitik bei uns kein Thema!

Seit dem vergangenen Herbst hat sich die Situation nochmals deutlich verschlechtert: In keinem der Konfliktgebiete ist wirklich eine Beruhigung eingetreten. Überall wird weiter gekämpft, vielerorts hat sich die militärische Lage drastisch verschärft; oder es sind gar neue Kriege ausgebrochen. Und dazu sind die Tore der grossen Flüchtlingslager aufgemacht worden, so dass jetzt gewaltige Flüchtlingskolonnen Richtung Europa unterwegs sind. Wir wollen darum hier noch mals auf die Konflikte und Kriege eingehen – diesmal aber eher summarisch.
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«Wir müssen das Produkt Sicherheit der Bevölkerung noch besser verkaufen»

Mit dem VBS-Chef, Bundesrat Ueli Maurer, und dem Chef der Armee, Korpskommandant André Blattmann, war im Rahmen eines vertrauten Lilienberg Gesprächs am vergangenen 5. November zum zweiten Mal innert Jahresfrist die Armeespitze auf Lilienberg zu Gast. Komplettiert wurde das von Dr. h.c. Walter Reist in gewohnt sehr einfühlsamer und persönlicher Art moderierte Podium mit dem Chef Luftwaffe, Korpskommandant Aldo C. Schellenberg.
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Keine Lust auf Kritiker: Armeespitze bittet zum „vertrauten Gespräch“

Die Verantwortlichen der Stiftung Lilienberg Unternehmerforum luden am 20. Oktober 2014 ausgewählte Gäste zu einem sogenannt vertrauten Gespräch mit Bundesrat Ueli Maurer, Chef VBS, Korpskommandant André Blattmann, Chef der Armee, und Korpskommandant Aldo Schellenberg, Chef Luftwaffe, nach Ermatingen ein.

Rund 120 Personen durften am Gespräch unter der Leitung von Stiftungsratspräsident Dr. h.c. Walter Reist auf Lilienberg teilnehmen. Im Mittelpunkt standen vor allem die unternehmerische Optik und die von Walter Reist angewendeten vier unternehmerischen Lebensfragen „Was macht Sinn?“, „Was macht Spass?“, „Was macht stark?“ und „Was lohnt sich?“. Etwas provokativ stellte Reist zu Beginn des Anlasses dem Armeechef die Frage, ob die Armee denn Sinn überhaupt macht.
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Erinnerungen an die Armee 61

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