Hijack hijinks

The plane’s hijacking beacon went off over Egypt, and the Swiss Air Force was informed of the situation. They just couldn’t respond, because their air bases are only open from 800 am – 12:00 noon, then 1:30 – 5:00 pm. The reason? Swiss airforce spokesman Laurent Savary cited insufficient fighters, insufficient budgets, and insufficient staff, which isn’t expected to be fixed until after the Gripen buy in 2020.

Needless to say, the Swiss become a global joke. Motivated and committed political leadership could make this a turning point in the referendum. The question is whether Switzerland has any of that on the “yes” side.
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GSoA kann nicht mal zählen: Nur 65’384 gültige Unterschriften gegen den Gripen

Wir erinnern uns: Am 14. Januar 2014 berichteten unsere Qualitätsmedien (z.B. SRF.ch, tagesanzeiger.ch, blick.ch) aber auch die GSoA selbst (gsoa.ch) vom Sammelerfolg gegen den Gripen:

“Das Volk hat in der Frage des Gripen das letzte Wort: Die Gegner haben die Unterschriften für das Referendum bei der Bundeskanzlei deponiert. Nach ihren Angaben sind es über 100’000 Unterschriften – doppelt so viele, wie für das Zustandekommen nötig ist.” – SRF.ch
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Ueli Maurer zieht Bilanz über sein Jahr als Bundespräsident

Die Bedrohungsszenarien heute sind neu. Wo liegen aus der Sicht des Armeeministers die grossen Herausforderungen?
“Wir leben in einer Welt, in der mit dem Cyberspace eine neue Dimension hinzugekommen ist: Nehmen wir an, es gebe nach einem Cyberangriff einen Stromausfall. Nichts geht mehr, Verkehrssignale fallen aus. Dann braucht es eine Armee, die sofort reagieren kann: eingeschlossene Menschen aus Gebäuden holen, den Verkehr regeln und so weiter. Solche Situationen können eskalieren – vielleicht muss dann auch mal ein Panzer am Bahnhof Zürich stehen. Die grosse Herausforderung der Armee ist also kein konventioneller Krieg, sondern, auf Knopfdruck Sicherheit garantieren zu können.”
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WOZ-Affäre um den “heissen Käse”: Aussergerichtliche Einigung

Hermann Suter und Dominik Gross, Journalist der WOZ haben sich aussergerichtlich in Sachen “heisser Käse” geeinigt (unterschriebener Vergleich als PDF). Die WOZ hat dazu in der letzten Ausgabe eine Entschuldigung publiziert. Die Medien sind aufgerufen, den Sachverhalt zu publizieren.
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Mike Müller im Selbstgespräch mit dem Tagesanzeiger

Mike Müller, “Komiker”: “In meinen Gesprächen mit dem Schweizer Militär flog mir permanent diese Kameradschaft um die Ohren, vom Rekrut in der sechsten Woche bist zum Obersten im Generalstab. Auch unsere Aktivdienstler hörten nicht auf, ihre Kameradschaft zu feiern. Als Nichtsoldat bin ich sehr erstaunt über die Inflation dieses Begriffs. Und auch sehr irritiert. Denn die Kameradschaft liefert die Grundlage für Kriegsverbrechen. Es wird im Kollektiv verübt und kollektiv verschwiegen. Nicht nur die Waffen-SS, auch die Wehrmacht hat schwerste Kriegsverbrechen an Zivilisten verübt, ganze Dörfer ausgelöscht, Frauen und Kinder massakriert. Ganz kameradschaftlich. Da laufen gruppendynamische Prozesse ab, die junge Männer zu Massenmördern schulen.
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Nervosität vor dem militärischen Streichkonzert

Wie seinen Augapfel hütet Verteidigungsminister Ueli Maurer das neue Stationierungskonzept der Armee. Auf die Folter gespannt werden so namentlich die Kantone. Im Zuge des Reformvorhabens “Weiterentwicklung der Armee” (WEA) ist geplant, den militärischen Immobilienbestand rigoros zurückzustutzen. Der Wert der armeeeigenen Kasernen, Bunker und weiteren Anlagen wird im erläuternden Bericht zur anstehenden Reform auf rund 24 Milliarden Franken beziffert. Diese Summe soll im Zuge der WEA “um mehr als ein Drittel verringert werden”, lautet die offizielle Zielvorgabe. Was entrümpelt werden soll Bekannt ist, was entrümpelt werden soll. Abzubauen seien mehrere Militärflugplätze und die gesamte Kampfinfrastruktur (Sperrstellungen, Festungsartillerie)…

Geradezu vernichtend fällt das Urteil der Gruppe Giardino aus. Die zuständigen Armeereformer hätten “elementarste Planungsregeln” verletzt und sich in unzählige Widersprüche verwickelt. Dubios sei zudem, dass sich das VBS hinsichtlich des Stationsierungskonzepts in Schweigen hülle: “Manche vermuten sogar, dass die Armee-Immobilien teilweise bereits unter der Hand verakuft oder ‘guten Freunden’ versprochen wurden”, argwöhnen die “Gärtner”.
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FAM: Über militärische Kindsköpfe und echte Bedrohungen

Sagen Sie mal, Frank A. Meyer, das ist ja eine fast unglaubliche Geschichte: Die Schweizer Armee probte den militärischen Konflikt mit Frankreich…
…eigentlich unglaublich – aber leider wahr. Unter dem Kommando von Brigadier Daniel Berger beübten Schweizer Panzertruppen im August, wie ein Angriff von französischem Boden zurückgeschlagen werden könnte. Die Manöveranlage ging davon aus, dass bewaffnete Kräfte der in einer Staatspleite zerfallenden Nachbarnation eine Invasion unternehmen, um «von der Schweiz geraubte Gelder» zurückzuholen.
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Presse: Schweizer Armee probt Krieg gegen Franzosen

Die Franzosen runzeln die Stirn. Wie «Le Matin Dimanche» gestern Sonntag enthüllt hat, haben Schweizer Panzerverbände im Sommer das Szenario «Duplex Barbara» durchgespielt: Frankreich zerbricht nach sozialen Unruhen in mehrere Teile, einer davon ist «Saônia» im französischen Jura und Burgund. Das neue Gebilde macht die Schweiz für seinen Niedergang verantwortlich und droht mit einer Invasion, sollte Bern nicht das «gestohlene Geld» herausrücken. Die paramilitärische «Brigade von Dijon» hat sich bereits in Bewegung gesetzt, um der Drohung Nachdruck zu verleihen. […]

Vor allem in Frankreich selbst sorgt die Meldung für Kopschütteln. «Le Monde» macht sich über die «blühende Fantasie» der Schweiz lustig und verweist auf die Miltärübung Stabilo Due, in der es um ein ins Chaos gestürztes Europa nach der Eurokrise ging.
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Kommentare der Presse

“Überhaupt tut Armeeminister Ueli Maurer gut daran, das heutige Verdikt nicht als grundsätzliche Absage an jede Art von Reformen zu verstehen. Die Armee hat nach wie vor zu viele schwere Waffen, zu wenig Durchdiener, und sie kooperiert international zu wenig. Je weniger bereit die Armee ist, auf solche Erfordernisse der aktuellen Sicherheitslage einzugehen, desto mehr steigt die Wahrscheinlichkeit, dass dereinst ein Reformvorschlag wie der eben verworfene eine Mehrheit finden wird.”
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Schlappe für die GSoA – Die Stimmen im In- und Ausland

“In der Schweiz wird die Wehrpflicht nicht abgeschafft. Volk und Stände verwarfen die Volksinitiative «zur Abschaffung der Wehrpflicht» der Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) sehr deutlich, nämlich mit einem Nein-Stimmen-Anteil von 73,2 Prozent. In keinem einzigen Kanton fand das Anliegen eine Mehrheit. Rund 1’761’000 Stimmende lehnten das Volksbegehren ab, rund 646’100 legten ein Ja ein. Die Deutschschweizer äusserten sich mit durchschnittlich 75,5 Prozent Nein-Stimmen klar ablehnender zur Initiative als die Westschweizer und das Tessin mit knapp 72 Prozent Nein. […]
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