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Unsere Milizarmee – ein unbezahlbarer Schatz

Die Milizarmee ist ein wichtiger Pfeiler unseres Gesellschaftssystems, denn sie sorgt für den wechselseitigen Nutzen von beruflichen und militärischen Kompetenzen. Deshalb sind die verfassungsmässige Wehrpflicht und auch ihre ausreichende Finanzierung wichtig.
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US-Lob für das Modell Schweiz schon im 18. Jahrhundert

Entgegen den Behauptungen einiger ideologiegeleiteter Historiker der 5. Kolonne war schon die Schweiz des Ancien régime, also des 18. Jahrhunderts, ein Sonderfall in der Staatenwelt Europas. Zeugnisse aus der damaligen Zeit belegen das zur Genüge, wenn auch eine obrigkeitsstaatliche Geschichtsschreibung damals und offensichtlich auch heute diesen Umstand scharf kritisierte: Es durfte nicht sein, dass da ein republikanisch organisiertes Gebilde bestand, dessen Bewohner sich gegen feudalabsolutistische Zumutungen verwahrten. Dass es auch positive Stimmen zu diesem Sonderfall im Herzen Europas gab, mag nicht erstaunen, war doch die Zeit reif für einen Wandel hin zu mehr Freiheit der Bürger. Beitrag auf
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Die immerwährende bewaffnete Neutralität – Conditio sine qua non des Friedensmodells Schweiz

Wer in der Schweiz die Milizarmee abschaffen will, tut gut daran, sich die Konsequenzen dieses Schritts in all seinen Dimensionen reiflich zu überlegen. Wie stünde es dann um die Neutralität, den einen Pfeiler unseres Staatswesens, welcher doch von 95 Prozent der Bevölkerung befürwortet wird? Hätte unsere Staatsmaxime, die immerwährende bewaffnete Neutralität, dann noch Bestand? Wer die Milizarmee abschaffen will, befürwortet entweder eine Berufsarmee, mithin eine kasernierte Kaste von Söldnern, die ihren Geldgebern hörig sind – oder die Übergabe des Schutzes des Landes an eine fremde Macht oder ein Militärbündnis wie die Nato. Nur: Wo bliebe da die Neutralität?
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Regelmässiges Führungsversagen

Die Nachricht über die für 2016 ge­ plante Abschaffung der Patrouille Suisse kam über­ raschend. Zuerst für Mitglieder der Sicherheitspoliti­schen Kommission des Nationalrats, die sich der Brisanz dieser bundesrätlichen Antwort auf eine Frage aus der Kommission wäh­rend der Sitzung offensichtlich nicht bewusst waren. Dann auch für die Bevölkerung. Überrascht über die Dreiviertelmehrheit an ablehnenden Reaktionen in der Bevölkerung war tags darauf auch Bundespräsident Ueli Maurer, der zuvor zusammen mit dem Chef der Armee, André Blattmann, den Abschaffungsbeschluss im stillen Käm­merlein gefasst hatte. Unplanmässig musste er in Radio und Fernsehen seinen Entscheid begründen – er ver­schlimmerte die Situation damit nur.

mit freundlicher Genehmigung von Beni Gafner, BaZ Redaktor

So absonderlich, unbesonnen und – vom Zeitpunkt her – abenteuerlich Maurers Bekanntgabe seines Groun­ding­Plans auch ist, so nahtlos reiht sie sich in die unstete und oft leidvolle Geschichte der schweizerischen Militärluftfahrt ein.
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Oesterreich: Miliz schießt scharf gegen Wehrpflicht-Gegner

Angriffig und emotional hat am Montag die Bundesvereinigung der Milizverbände gegen die Abschaffung der Wehrpflicht argumentiert. Präsident Michael Schaffer sprach unter anderem von einem “Schwindel mit dem Profi-Heer”, Verteidigungsminister Norbert Darabos (S) würde mit seiner Linie die Gemeinschaft schädigen. Sollte es dennoch zu einer Abschaffung der Wehrpflicht kommen, sei die Miliz jedenfalls “nicht mehr dabei”, so Schaffer.
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“Milizarmee” – Auf der Suche nach einer Definition

Immer wieder wird die Frage an die GGstOf getragen, wieso wir uns speziell um das Thema der “Miliz” kümmere und ob damit nicht die Berufsoffiziere thematisch benachteiligt würden. Implizit werden damit Milizoffiziere und Berufsoffiziere gegeneinander als konkurrenzierende Modelle ausgespielt. Das ist … Weiterlesen
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Zahl der Militärdiensttage 2011 leicht gesunken

Im Jahr 2011 wurden in der Schweizer Armee 6’237’901 Diensttage geleistet. Das sind 154’030 Diensttage (2,4 Prozent) weniger als im Vorjahr. Zwei Drittel der Diensttage wurden in der Grundausbildung und der Weiterbildung in Rekruten-, Unteroffiziers- und Offiziersschulen geleistet. Pro Tag standen durchschnittlich 17’000 Armeeangehörige im Dienst. Armeeangehörige kosten im Durchschnitt 33,55 Franken pro Tag. Darin enthalten sind unter anderem Sold, Unterkunft, Verpflegung und Transporte. [...]
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IdentifiNation – Eine Ausstellung zur Schweizer Milizarmee

Bürger und Soldat zugleich – die Milizarmee gehört zur Schweiz wie Wilhelm Tell und Heidi. Doch nicht jeder Bürger identifiziert sich gleich stark mit der Schweizer Armee. Neben politischen Gesinnungen prägen vor allem persönliche Diensterfahrungen die Einstellung gegenüber der Armee. Mit historischem Filmmaterial, Objekten, Bildern und aktuellen Stimmen zum Militär regt die Ausstellung zum Nachdenken an über Identifikation, Neutralität, Uniformität, Hierarchie und das Milizsystem und thematisiert die Rolle der Armee vor dem Hintergrund des Zeitgeschehens seit dem Wiener Kongress 1815. Weitere Informationen Kommentar von Franz Betschon Der Umstand, dass der Gedanke „Miliz“ jetzt schon in einem Museum dargestellt wird,
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SF-Fernsehbericht über Anlass in Sempach

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