Gedanken zu einer echten dritten Panzerbrigade

In der aktuellen politischen Diskussion um die Weiterentwicklung der Armee (WEA) wurde von unterschiedlichen Institutionen, unter anderem von der Schweizerischen Offiziersgesellschaft (SOG), von der Gesellschaft der Generalsstabsoffiziere (GGstOf), von der Offiziersgesellschaft der Panzertruppen und von der Sicherheitspolitischen Kommission des Ständerates (SiK-S), die Aufstellung einer dritten mechanisierten Brigade im Heer gefordert.

Die vom VBS vorgestellten Konzepte zielen jedoch darauf ab, die bestehenden Mittel der beiden Panzerbrigaden 1 und 11 in Zukunft einfach auf drei Brigaden aufzuteilen; die einzige „Verstärkung“ wäre somit der zusätzliche Brigadestab.

Wir erlauben uns daher, als Beitrag zu einer konstruktiven Diskussion des Themas, eine machbare Struktur für drei echte Panzerbrigaden vorzuschlagen.
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Deutschland: Leopard 2 fehlt wirksame Munition

Erst jüngst hat Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen die Ausweitung der Bestände des Kampfpanzerns Leopard 2 angekündigt. Doch bereits jetzt fehlt es den verfügbaren Einheiten laut einem Medienbericht an „ausreichend durchschlagskräftiger Munition“. Damit könne die Bundeswehr derzeit moderne russische Panzer nicht bekämpfen, wie die „Welt am Sonntag“ berichtet. Die Panzerung der russischen Fahrzeuge sei zu stabil.

Das Verteidigungsministerium wollte sich laut dem Bericht nicht konkret äußern und verwies auf die Geheimhaltung. Jedoch könne „im Einzelfall nicht ausgeschlossen werden, dass es moderne Panzerungen gibt, die der Wirkung der gegenwärtigen Panzerbordmunition des Leopard 2 widerstehen“, hieß es.
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Deutschland – Kampfpanzer Leopard: Erst ausgemustert, jetzt zurück im Dienst

Die Bundeswehr wird mit 100 zusätzlichen „Leopard 2“-Panzern aufgerüstet. Das teilte das Verteidigungsministerium mit. Die gebrauchten Panzer sollen für 22 Millionen Euro von der Industrie zurückgekauft und ab 2017 modernisiert werden. Eigentlich war im Zuge der Bundeswehrreform eine Obergrenze von 225 „Leopard 2“-Panzern beschlossen worden. Dieses Limit wird nun auf 328 erhöht. 320 der Fahrzeuge sollen schließlich zur Verfügung stehen, acht zu Demonstrationszwecken genutzt werden.

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hatte die Ausmusterung der Kampfpanzer bereits vor einigen Wochen gestoppt. Gleichzeitig kündigte sie an, ein Panzerbataillon mit bis zu 800 Soldaten und 40 Panzern zu reaktivieren. Ein Sprecher verwies auf die Absicht der Ministerin, „hohle Strukturen“ in der Bundeswehr mit Gerät aufzufüllen. So gebe es Panzerregimenter, aber auch andere Truppenteile, die nicht über Gerät im gewünschten Umfang verfügten.
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Dichtung und Wahrheit

Der Sitzung des Ständerates vom 19. März 2015 habe ich aufmerksam zugehört und dem Wortprotokoll des Ständerats – Frühjahrssession 2015 – Zwölfte Sitzung – 19.03.15 Geschäft Nr. 14.069, Weiterentwicklung der Armee. Änderung der Rechtsgrundlagen, entnehme ich (Hervorhebung durch den Verfasser):

Maurer Ueli, Bundesrat: (…)
„Immerhin müssen diejenigen, die glauben, diese 100 000 AdA seien zu wenig, daran erinnert werden, dass diese 100 000 Mann wieder in nützlicher Frist aufgeboten werden können, 35 000 Mann in zehn Tagen und die ganze Armee mit 100 000 Mann in etwa 20 Tagen. Damit erreichen wir ähnliche Werte, wie es die Armee 61 hatte mit ihrem Mobilmachungssystem.
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Bestandesaufnahme Panzer 87 Leopard

Mit dem Rüstungsprogramm 1984 wurde die Beschaffung von 380 Panzer 87 Leopard (Pz 87 Leo) durch die vereinigte Bundesversammlung genehmigt. 35 Fahrzeuge wurden durch die Herstellerfirma Krauss-Maffei geliefert, die restlichen 345 Fahrzeuge wurden bis 1993 durch K+W in Thun in Lizenz gebaut. Mit dem Rüstungsprogramm 2006 wurden schliesslich 134 Fahrzeuge einem Werterhaltungsprogramm zum Panzer 87 Werterhaltung (Pz 87 WE) unterzogen. Was aber ist mit den verbleibenden 246 Panzer 87 Leopard geschehen? Eine Bestandesaufnahme. […]

Die Offiziersgesellschaft der Panzertruppen setzt sich dafür ein, dass die stillgelegten 96 Panzer 87 Leopard als strategische Reserve im Besitz der Schweizer Armee verbleiben und in den kommenden Jahren einem Kampfwertsteigerungsprogramm unterzogen werden.


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Sind Panzer überhaupt noch zeitgemäss?

Wenn es nun wegen der Ukraine-Krise aber doch zu einem bewaffneten Kampf in Europa käme, stellte sich die Frage, ob sich die Rolle der Panzer wieder ändern könnte. Also weg von der Unterstützung von Fußsoldaten und wieder hin zu Panzerkämpfen? „Es geht überhaupt nicht darum, dass Deutschland dort Panzer einsetzt. Man sollte vorsichtig sein mit dieser Schraube der Eskalation“, sagt ein Mitglied der Bundeswehr, das nicht namentlich genannt werden möchte. Es sei keine Option, Panzer auf Züge zu verladen und nach Osten zu schicken. Man müsse die Kampfmaschinen in der heutigen Strategie als Mittel zur Abschreckung sehen. „Wenn man keine Kräfte hat, kann man kein Bedrohungsszenario aufbauen und hat keine Möglichkeit einem Aggressor zu zeigen, dass ein Angriff keinen Erfolg haben wird“, sagt der Militärexperte. Panzer seien auch heute noch bei der Abwehr von Panzerangriffen wichtig, denn mit ihnen könne man im Gegensatz zu Hubschraubern lange an einem Ort bleiben und sich aber auch schnell bewegen, falls sich der Schwerpunkt in einem Gefecht verändere.
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Deutschland: Schäuble verspricht mehr Geld für Panzer

Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) verspricht einen höheren Verteidigungsetat ab dem Jahr 2017. „Natürlich werden wir angesichts der Krisen und Instabilitäten in der Welt in den nächsten Jahren höhere Leistungen für Verteidigung schultern müssen“, sagte Schäuble der „Bild am Sonntag“.

Der Finanzminister will für drei Ressorts künftig mehr Geld ausgeben: „Ich habe vorgeschlagen, dass wir die Ausgaben für Entwicklungshilfe moderat steigern. Und wir werden in den kommenden Jahren mehr für Verteidigung und innere Sicherheit ausgeben müssen. Die Welt ist leider unsicherer geworden.“
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KIUG: Der Kampf um GROSNY

Der Kampf im überbauten Gelände (KIUG) gewinnt aufgrund der stetig zunehmenden Urbanisierung auch in der Schweiz immer mehr an Relevanz und muss daher in einer zukünftigen Einsatzdoktrin zwingend berücksichtigt werden. Der folgende Artikel ist ein militärgeschichtlicher Beitrag zu dieser Debatte.
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WEA: Positionspapier der OG Panzer

Der Vorstand der OG Panzer bezieht Position zur geplanten Weiterentwicklung der Armee (WEA). Wir sind grundsätzlich bereit, die Weiterentwicklung der Armee (WEA) zu unterstützen, unter dem Vorbehalt, dass die Politik dem Hauptauftrag der Armee gemäss Bundesverfassung – der Kriegsverhinderung und der Verteidigung von Land und Bevölkerung – wieder das ihm zustehende Gewicht beimisst. Dazu sind noch einige Präzisierungen und Anpassungen notwendig.
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Amerikanische Panzer kommen auch nach Deutschland

Die Vereinigten Staaten wollen im kommenden Jahr etwa 150 gepanzerte Fahrzeuge nach Europa verlegen. Davon dürften etwa ein Drittel an den Ausbildungsstätten in Deutschland stationiert werden, sagte der für Europa zuständige amerikanische Heereskommandeur General-Leutnant Ben Hodges der Nachrichtenagentur Reuters. Eine endgültige Entscheidung sei allerdings noch nicht getroffen worden. Beitrag auf faz.net

Erinnerungen an die Armee 61

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