Hat der Rüstungskonzern mit dem Bund zu hohe Profite gemacht?

Das Schweizer Rüstungsunternehmen Ruag steht unter Verdacht, zu hohe Profite erzielt zu haben. Dies berichtet der Tages-Anzeiger. Konkret geht es um die Sparte Ruag Aviation, die im Auftrag des Bundes die Wartung der Schweizer Luftwaffe durchführt. So muss zum Beispiel eine F/A-18 alle 300 Flugstunden in den Service. Pro Jahr erhält der Rüstungskonzern deshalb rund 200 Millionen Franken vom Bund. Die Ruag hat faktisch ein Monopol auf das Geschäft mit der Schweizer Luftwaffe.
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Parlament rügt die RUAG

Die Geschäftsprüfungskommission (GPK) des Nationalrats wählt deutliche Worte: Ein «gravierender Vorfall» sei die Cyberattacke auf den bundeseigenen Rüstungskonzern Ruag gewesen, heisst es in einem gestern Abend veröffentlichten Bericht zum Vorfall. Die Öffentlichkeit erfuhr Mitte 2016 vom Hackerangriff, begonnen hatte dieser aber bereits im Dezember 2014. Die mutmasslich russischen Urheber ergatterten dabei über 20 Gigabyte Daten.
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EFK bemängelt Telekom-Projekt der Armee

Die Eidgenössische Finanzkontrolle (EFK) hat den ersten Schritt des Telekommunikationsprojekts der Armee überprüft. Dabei bemängelte sie die ungenügende Kostenzusammenstellung. Diese führe zu einem erheblichen Transparenzverlust. Zudem werde keine Prognose zum Projektende gemacht.

Auch seien die budgetierten Gesamtkosten für den ersten Beschaffungsschritt nicht eindeutig ersichtlich, schrieb die EFK in ihrem am Dienstag publizierten Bericht. Sie empfiehlt dem Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), sowohl die Gesamtkosten des Projekts als auch die genehmigten Kostenpositionen auszuweisen.
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Rundschau: Tiger im Regen (Video)

Logistik-Panne beim VBS: Für die stillgelegten Tiger-Kampfjets der Luftwaffe hat es nicht genügend Platz in den Hangars. Das zeigen Recherchen der «Rundschau». Seit Monaten steht in Emmen ein halbes Dutzend Tiger F-5 auf einem Abstellplatz im Freien, ungeschützt der Witterung ausgesetzt.

Ein Sprecher des Verteidigungsdepartements VBS räumt ein, dass dieser Zustand unbefriedigend sei. «Das Ziel ist, dass die Flugzeuge drinnen stehen. Sie müssen geschützt werden, damit ihr Wert möglichst erhalten bleibt,» sagte Thomas Walther, im Bundesamt für Rüstung (Armasuisse) Bereichsleiter für Kampfflugzeuge, gegenüber der «Rundschau».
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So wirbt die RUAG für ihre Tiger F-5 Leistungen

Erinnerungen an die Armee 61

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