Bundesrat hält an «Obligatorischem» fest

Angehörige der Armee werden auch in Zukunft einmal pro Jahr die obligatorische Schiesspflicht absolvieren müssen. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom Mittwoch einen Vorstoss der Zürcher SP-Nationalrätin Chantal Galladé zur Abschaffung des «Obligatorischen» abgelehnt.
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Thurgauer Schützen sind für Zukunft gerüstet

Die Gruppe prognostizierte, dass die Verkleinerung der Armee das Aus für 70 Prozent der Schiessstände in der Schweiz bedeuten würde. Das wiederum würde das Aus vieler Schützenvereine bedeuten. Doch im Thurgau kennt man diese Befürchtungen nicht. Im Gegenteil: Der Thurgauer Kantonalschützenverband (TKSV) habe das Referendum nicht unterstützt, wie Präsident Hubert Müller sagt. Denn damit hätte man der Armee die Chance genommen, sich weiterzuentwickeln.
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Änderung der Schiessverordnung

Bisher konnten Schweizerinnen und Schweizer ab dem Jahr, in dem sie das 17. Altersjahr vollenden, zu Jungschützenkursen zugelassen werden. Neu sollen sie bereits ab dem 15. Altersjahr an Jungschützenkursen teilnehmen können. Es erfolgt damit eine Anpassungen an die Zulassungskriterien für die ausserdienstlichen Tätigkeiten. Die unter 17-jährigen Jungschützinnen und Jungschützen dürfen die Leihwaffe jedoch nicht mit nach Hause nehmen; die Schiessvereine sind für die sichere Aufbewahrung der Waffe verantwortlich. Zudem wird dem VBS die Kompetenz erteilt, die Voraussetzungen für die Durchführung und die Unterstützung von historischen Schiessen (z.B. Morgartenschiessen) zu regeln. Diese beliebten Schiessanlässe erinnern an ein wichtiges Ereignis aus der Geschichte der Schweizerischen Eidgenossenschaft und werden von Vereinen organisiert und durchgeführt. Die Änderung tritt am 1. Januar 2016 in Kraft.
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Schweizer Schützen — Ende Feuer!

Eigentlich ist das seltsam. In einem Land, in dem die Heimattümelei grassiert, in Zeiten, da die Städter an Schwingfeste und Kuhkämpfe pilgern und am Kiosk die Landlust grassiert, angesichts eines politischen Klimas, in dem die nationalkonservative SVP den Takt vorgibt – müsste da „Gut Schuss“ nicht in aller Munde sein?

Seit Jahren macht man Stimmung gegen die Armee und gegen das Schießen„, sagt Heinz Küffer, Leiter Breitensport beim Schießsportverband Swissshooting. Er sitzt zusammen mit Walter Meer, dem eidgenössischen Jungschützenchef, in einem Restaurant auf dem Kasernenareal in Bern. Die beiden Herren blicken grimmig in ihre Kaffeetassen. „Jene Politiker und Aktivisten, welche die Armee abschaffen wollen, nehmen nur zu gern die Schützen ins Visier„, sind sie sich einig. Und die Medien, so viel sei klar, spielten mit. Waffen gälten ihnen per se als gefährlich – und die Schützen natürlich auch. „Aber wenn einer rumballern will„, sagt Küffer, „soll er Paintball spielen gehen„. Da ist viel Frust, der sich Luft verschafft.
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Erinnerungen an die Armee 61

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