Turnschuh statt Kampfstiefel: Die Armee wird zum grössten Fitnesscenter der Schweiz

Die Empfehlungen der Studie sind spektakulär. Die Rekrutenschule soll mit einem neuen Sportkonzept aufgewertet werden. Es beinhaltet vier Stunden Sport pro Woche, gestaltet nach modernsten wissenschaftlichen Kriterien.

Der Fokus liegt auf Kraft, Schnelligkeit und Beweglichkeit, aber auch auf Ausdauer. Das alte Konzept sah drei Stunden Sport pro Woche vor, wurde aber mangelhaft umgesetzt. Geprüft werden soll auch, ob Sportschuhe und Sportuhren abgegeben werden können. Weiter regt die Studie eine Smartphone-Trainings-App an, mit der sich angehende Rekruten über individuelle Trainingsprogramme auf die RS vorbereiten können.
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Armee muss erstmals Spitzensportler abweisen

Alle wollen ans «End der Welt». Die Sportanlage mit dem speziellen Namen, idyllisch am Waldrand gelegen, ist Teil des nationalen Sportzentrums von Magglingen. Hier trainieren die von der Armee geförderten Spitzensportler, stets eine Olympia- oder WM-Medaille vor Augen. Träger klingender Namen nutzten Magglingen schon als Sprungbrett für ihre Karrieren: Simon Ammann, Carlo Janka, Dario Cologna, Tom Lüthi oder Damien Brunner. Kein Wunder, ist die Nachfrage nach Plätzen in den beiden jährlichen Spitzensport-Rekrutenschulen gross. Absolvierten 2013 noch 46 Athleten die RS, ist die Zahl 2014 auf 56 gestiegen. Wie die Armee meldet, muss sie zum ersten Mal aussieben: Nicht mehr alle, die aufgrund ihrer sportlichen Leistungen qualifiziert wären, dürfen 2015 auch nach Magglingen.
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GV 2017

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Samstag, 29. April 2017
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