VBS verkauft militärisch nicht mehr genutzte Immobilien im Goms

Das VBS hat mit den Gemeinden Binn, Ernen, Fiesch, Grafschaft, Münster-Geschinen, Obergoms und Reckingen-Gluringen am 22. Dezember 2016 in Bern eine Rahmenvereinbarung zum Kauf von militärischen Objekten unterzeichnet. Die Vereinbarung regelt den Kauf der nicht mehr militärisch genutzten Immobilien. Die Gemeinden kaufen die Immobilien für einen Gesamtpreis von 300‘000.– CHF.
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Flugplatz-Gegner befürchten doppelt so viele Flüge

Der 92 Seiten lange Sachplan Militär 2017 ist eine trockene Lektüre, die allerdings für Zündstoff sorgt. Darin wird erwähnt, dass die militärische Nutzung des Flugplatzes Sion bis spätestens in fünf Jahren eingestellt wird. Dies bedeutet, dass sich der Kampfjetbetrieb ab dem Jahr 2022 auf die Flugplätze Payerne, Meiringen und Emmen beschränken wird. Der «Schutzverband der Bevölkerung um den Flugplatz Emmen» (SFE) übt darum massive Kritik am Sachplan.

Der Verband befürchtet, dass sich die Flugbewegungen in Emmen verdoppeln werden – und somit auch der Fluglärm zunimmt. «Was harmlos daherkommt, hat einschneidende Konsequenzen für die Zentralschweiz», schreibt Luzius Hafen, Präsident des SFE, in der gestrigen Medienmitteilung. In dieser informiert er über die einzelnen Kritikpunkte, welche der Verband zum Sachplan äussert – und ruft zudem zum Widerstand gegen die Pläne des Bundes auf. Der Sachplan ist derzeit in der Vernehmlassung, für die Bevölkerung bis zum 8. Dezember und für die Kantone bis Ende Januar 2017.
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Kantone und Bevölkerung können sich zum Sachplan Militär 2017 äussern

Basierend auf dem neuen Stationierungskonzept der Armee wird der Sachplan Militär aus dem Jahr 2001 einer Gesamtrevision unterzogen und mit dem Sachplan Waffen- und Schiessplätze von 1998 zusammengeführt. Der neue Sachplan Militär 2017 ist für die raumplanerische Sicherung der militärischen Standorte besorgt und legt fest, welche Grundsätze bei der Nutzung der Infrastruktur, der Koordination mit zivilen Planungen und beim Schutz der Umwelt anzuwenden sind. Er gliedert sich in einen Programmteil mit den Grundsätzen zur Zusammenarbeit und dem Mengengerüst für die Immobilien sowie in den Objektteil mit spezifischen Festlegungen für die einzelnen Standorte.
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Armee erneuert Flugfeld am Flugplatz Sitten

Die Piste des Flugplatzes Sitten ist seit dem 19. September geschlossen, einzig Helikopter dürfen in Sitten noch starten und landen. […] Der Belag der Piste wird abgenommen und mit einem neuen ersetzt. […]  Auch die Kabel für einen Nothalt für F/A-18 Kampfflugzeuge oder der Kontrollturm werden erneuert. Die Arbeiten werden in der Zwischenjahreszeit ausgeführt, weil sie im Sommer die Zivil-Luftfahrt eingeschränkt hätten und weil es im Winter zu kalt ist, um einen neuen Belag anzubringen.

Im laufenden Jahr werden 5,5 Millionen Franken aufgewendet, 80 Prozent der Arbeiten wurden an Walliser Firmen vergeben, sagte Jacquod. Bis 2019 muss die Piste nicht mehr erneut gesperrt werden. Insgesamt setzt die Armee bis in drei Jahren 13,3 Mio. Fr. ein.
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Militärflugplatz Dübendorf: Sachpläne gehen in die öffentliche Mitwirkung

Der Bundesrat hat beschlossen, dass der Militärflugplatz Dübendorf künftig einerseits als ziviles Flugfeld mit Bundesbasis genutzt und anderseits auf einem Teil des Areals ein Innovationspark ermöglicht werden soll. Dazu müssen die Sachpläne des Bundes für die militärische und zivile Luftfahrt angepasst werden. Für beide Prozesse beginnt heute die Anhörung der Behörden und am 24. August das Mitwirkungsverfahren für die Bevölkerung. Bund und Kanton haben die Behörden der betroffenen Gemeinden heute über beide Prozesse informiert.
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Neue Vorstösse und Fragen im Parlament zur Armee

Wortprotokoll: Postulat Föhn Peter. Reaktionsfähigkeit in Krisensituationen verbessern. Bestandeserhöhung für die Armee

Peter Föhn (SVP/SZ): „Es geht hier um ein Postulat. Wir erinnern uns noch sehr gut an die Diskussion über die Weiterentwicklung der Armee hier im Saal in der letzten Session. Damals hatte ich angekündigt, dass ich allenfalls einen persönlichen Vorstoss machen könnte mit dem Ziel, dass in einem Bericht darzulegen sei, wie eine Bestandserhöhung der Armee aussehen könnte, und zwar für zwei verschiedene Grundmodelle. Ein Modell würde eine grundsätzliche Erhöhung des Bestandes der Armee nach sich ziehen von 100 000 auf 120 000 oder allenfalls 140 000 Armeeangehörige, voll ausgerüstet. Das zweite Modell würde auf einer Reserve von 20
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Truppenlager Glaubenberg wird Asylzentrum

Das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) will im Truppenlager Glaubenberg in Sarnen ab Mitte 2016 bis zu 240 Asylsuchende unterbringen. Die Nutzung als Ausreisezentrum für Asylsuchende erfolgt parallel zur Nutzung durch das Militär, heisst es in einer Medienmitteilung der Gemeinde Sarnen vom Donnerstag. Das Truppenlager werde baulich in zwei Bereiche unterteilt, so dass die Nutzung voneinander unabhängig betrieben werden kann. Die Nutzung der Anlage durch Dritte wie die Schneesportlager bleibe weiterhin möglich.
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Ausweichflugplätze: Problem erkannt? Konsequenzen keine?

Im Luftwaffen-Newsletter – dem „Informationsblatt für die Mitarbeitenden der Luftwaffe“ – sprechen sowohl der Kommandant Luftwaffe wie auch sein Chef Kommunikation (bzw. im Zitat Oberst i Gst Peter Bruns, stellvertretender C Ei LW) ein Thema an, welches eigentlich weitreichende Konsequenzen für das Konzept der Luftwaffe in der WEA bzw. das „Stationierungskonzept“ haben müsste. Es geht um die Problematik der Ausweichflugplätze aus Meteo-Gründen.

Der Kdt LW schreibt:

„Im Zusammenhang mit dem Luftpolizeidienst wird uns ein Punkt allerdings noch beschäftigen: Aus Meteo-Gründen mussten einige unserer Jets nach ihren Missionen in Sion landen, da sowohl in Meiringen als auch in Emmen dichter Nebel mit Gefahr der Eisbildung herrschte. Wir müssen uns überlegen, was dies für die künftige Einsatzbereitschaft der Luftwaffe bedeutet.“

Zur Erinnerung: SION soll im „Stationierungskonzept“ der WEA geschlossen werden!
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Sion – Drehkreuz für Super-Reiche Skitouristen

Derzeit ist Sion noch eine von vier wichtigen Basen für die Schweizer Luftwaffe. Diese trainiert hier unter anderem Piloten für Northrop Grumman F-5E Tigers. Der Flughafen ist jedoch einzigartig, weil er den Maschinen saudischer Prinzen oder russischer Oligarchen Vorrang gewährt. Karrer erwartet, dass die Luftwaffe nach einer Volksabstimmung gegen den Kauf der Gripen- Kampfflugzeuge von Saab AB als Ersatz für die F5-Maschinen im vergangenen Jahr den Airport wohl nach 2020 verlassen wird. Das eröffne mehr Chancen für Privat-Jets.
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Erinnerungen an die Armee 61

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