Réduit National: Ein Film über die Schweiz im zweiten Weltkrieg

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Berlin beschliesst neue Sicherheitspolitik

Das Kabinett beschloss am Mittwoch ein neues Weissbuch, das eine aktivere Rolle Deutschlands in der Welt vorsieht. Darin wird festgehalten: „Deutschlands sicherheitspolitischer Horizont ist global.“ Das Weissbuch löst das Vorgänger-Dokument aus dem Jahr 2006 ab.

Ein Kernpunkt des Weissbuchs ist die strategische Neuausrichtung der Bundeswehr vor dem Hintergrund einer veränderten sicherheitspolitischen Lage. „Es gibt eine nie gekannte Dichte und Parallelität der Krisen“, sagte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen.

Sie verwies dabei auf die Annexion der ukrainischen Krim durch Russland und auf das Erstarken der Terrormiliz Islamischer Staat. Russland wird im Weissbuch als „Herausforderung für die Sicherheit auf unserem Kontinent“ beschrieben.
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Schweizer Armee: Ohne Strategie

Auch für mich ist es nicht immer einfach, den Überblick zu bewahren. Obschon ich mich seit Beginn der 1990er Jahre als Journalist sehr intensiv mit der schweizerischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik beschäftige. Und Oberst im Generalstab war.

Das beginnt beim Projekt-Kürzel-Salat: Armee 95, Armee 200X, Armee XXI oder Entwicklungsschritt 2008/2011. Sie stehen für mehr oder minder erfolgreich realisierte Projekte, mit denen sich die Schweiz nach dem Mauerfall 1989 und der Auflösung der Sowjetunion 1991 militärisch neu ausrichten wollte. Und erst in der vergangenen Wintersession hat der Nationalrat den gesetzlichen Grundlagen für eine weitere Reform zugestimmt: der sogenannten WEA, der Weiterentwicklung der Armee.
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Oesterreich: Koalition legt neue Verteidigungsstrategie vor

“Das Bundesheer muss unser Land und seine kritischen Infrastruktur schützen und rasch bei Katastrophen oder Notfällen helfen können. Die Leistungsfähigkeit im Inland ist dabei auch Grundlage für seine internationale Handlungsfähigkeit”, betonten Klug und Mikl-Leitner unisono. “Wichtig sind uns Beiträge zur Stabilisierung unseres Umfeldes. Es gibt kein sicheres Österreich ohne sichere EU und ohne eine stabile Nachbarschaft,” ergänzte der Verteidigungsminister.

Die neue Teilstrategie folge daher konsequent dem Weg der Europäisierung und Kooperation, “natürlich unter Beachtung der österreichischen Neutralität”, so die beiden Minister. Wichtige Voraussetzungen für das neue Verteidigungskonzept sind die Erhaltung des militärischen Alleinstellungsmerkmals des Bundesheeres, die rasche Umsetzung der Wehrdienstreform, eine Stärkung der Miliz, den Erfordernissen angemessene Ausrüstung und die Sicherstellung der Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die neue Teilstrategie Verteidigungspolitik enthält fünf verteidigungspolitische Zielsetzungen:

  • Gewährleistung der staatlichen Souveränität und Integrität,
  • Beiträge zum Schutz verfassungsmäßiger Einrichtungen, kritischer Infrastruktur und der Bevölkerung,
  • Leistung eines militärischen Solidarbeitrages zum sicherheitspolitischen Handeln der EU,
  • Förderung von Frieden, Humanität und internationaler Sicherheit,
  • Beitragsleistung zum gesamtstaatlichen Risikomanagement im Rahmen der Umfassenden Sicherheitsvorsorge (USV).


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Wir haben auch Grund zur Freude!

Trotz aller Enttäuschung über das Nein zum Gripen haben wir auch Grund zur Freude! 1,345 Mio. Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben der Fonds-Vorlage zugestimmt und mit ihrem Ja klar und unmissverständlich kundgetan, dass ihnen eine sichere Schweiz mit einer leistungsfähigen Luftwaffe wichtig ist.

von Konrad Alder, ehemaliger Aviatik-Redaktor „Schweizer Soldat“

Kein Politiker, auch die links/grünen Armeegegner nicht, können bei der nun nach der Ablehnung der Gripen-Beschaffung anstehenden Problemlösung im Bereich unserer Sicherheitspolitik diese Kraft von 46,6% negieren.
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Schweizer Armee wohin? Nach Europa?

Welche Armee brauchen wir heute und in der Zukunft? Das VBS weiss es nicht so genau. Im Bundesrat sitzt neben dem Armeeminister mit Didier Burkhalter nur ein gelernter Sicherheitspolitiker; er ist deswegen wohl auch ein Antipode von Ueli Maurer. Das Parlament ist eh heillos überfordert, sitzen doch in der Sicherheitskommission im Gegensatz zu früher eher Volksvertreter der zweiten Reihe.

Und das VBS ist immer noch durchsetzt von Strategen der vergangenen Zeiten, sie trauern der grossen Feldarmee nach und werden dabei tapfer unterstützt von der SVP, die ebenso nicht von den alten Erinnerungen loslassen kann.
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NATO Isn’t Ready for Russia’s New Way of War

According to a recent report from the National Defence Academy of Latvia’s Center for Security and Strategic Research, the operational art being developed — and now being deployed — by Russia could potentially undermine and defeat NATO in a limited conflict.

It’s a striking claim. But it wouldn’t involve a direct fight, where Russia faces numerous disadvantages. Instead, the reason NATO is at risk is through what the report describes as Russia’s “operationalization of a new form of warfare that cannot be characterized as a military campaign in the classic sense of the term,” writes Janis Berzins, the report’s author.

This new strategy goes out of its way to avoid fighting a conventional war. The number of troops used in a campaign is kept at the minimum, with soldiers mainly used to deliver a killing blow after unconventional means have succeeded. This strategy sees warfare as “based on the idea that the main battlespace is the mind and, as a result, new-generation wars are to be dominated by information and psychological warfare.” […]

[The report] also recommends reforming the conscription model to be “a mix between the Finnish, the Swiss, and the Israeli model, with every Latvian citizen being a soldier, ready to defend his/her country.” It also recommends decentralizing the decision to take action. Instead of relying on the government, which may hesitate to respond to an invasion, “each citizen has the right to resist the aggressor, including by military defense, guerrilla warfare, civil disobedience, non-collaboration, and other means.”


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Stöhlker: Merkwürdige Bilanz des Rüstungschefs

Die Schweizer Armee hat in Gesellschaft und Wirtschaft an Stellenwert verloren, bilanziert ex Rüstungschef Jakob Baumann die letzten 25 Jahre. Die ausländischen Führungskräfte in den grossen Unternehmen der Schweiz würden das Miliz-System nicht verstehen (Anm.: und daher keine Kader mehr abstellen). Doch für viele KMU sei die Armee noch von Bedeutung. Diese Aussagen machen den totale Bankrott der nationalen Militärpolitik in der letzten Generation deutlich. Die Armee hat den Kontakt zur Wirklichkeit seit Jahren verloren, das wollte uns keine Partei und kein Bundesrat wissen lassen. Weiterlesen bei stoehlker.ch

GV 2017

ACHTUNG:
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Samstag, 29. April 2017
Bern
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Erinnerungen an die Armee 61

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