Untaugliche im Militär – eine Erfolgsbilanz

Auch Menschen mit körperlichen und psychischen Problemen müssen Dienst leisten dürfen, wenn sie keinen Militärpflichtersatz zahlen wollen. So will es ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs. Erstmals gibt es dazu in der Schweiz nun Zahlen: Neun von zehn Gesuchen konnten bewilligt werden.
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Die Milizarmee in der Schweiz ist in der Sackgasse

Der Chef der Armee, Korpskommandant André Blattmann, gab im Interview zu, dass die Schweiz bei einem Minimum an Sicherheit angelangt ist. Dabei ist dies noch schön geredet. Die Schweizer Armee ist zurzeit nicht einmal mehr in der Lage mobilzumachen, geschweige denn in einem Ernstfall unser Land verteidigen zu können. Nur noch knapp zwei Kampfbrigaden, das heisst maximal noch zirka 20 000 Mann, können zurzeit noch komplett ausgerüstet werden. Unter diesem Hintergrund kommt mir Blattmann wie ein moderner Spin Doctor vor. Ein Spin Doctor ist ein moderner Medienprofi, der darin geübt ist, die Kommunikation in diejenige Richtung zu lenken beziehungsweise
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Referat Heinz Häsler: Wehrmodell Miliz und Wehrpflichtarmee

Mit dem Fall der Berliner Mauer und der Auflösung der Sowjetunion änderte sich die sicherheitspolitische Lage nach 1991 radikal, auch in unserem Land.

Der wohl nie realisierbare Wunschtraum vom „ewigen Frieden“, fand auf einmal ungezählte Verkünder: Gutgläubige, Pazifisten, Systemveränderer, aber auch Vertreter von Kirchen und Parlament. Wie sagte ein Nationalrat in der Diskussion über das Rüstungsprogramm 1991: „Soweit das Auge reicht, weit und breit kein Feind.“ Und ein Teil der Medien wusste: „Der Armee ist der Feind abhanden gekommen.“ Die Gegnerschaft unserer Armee sah auf einmal Morgenröte.

Allerdings wurde die Milizarmee schon bereits seit Beginn der Sechzigerjahre mit Problemen konfrontiert, mit deren Lösung sie sich z Teil bis heute schwer tut und die nicht dazu geeignet waren und sind, dass ihre Forderungen erhört werden.
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Militärischer Ratgeber im ‚Beobachter‘

„Sich mit der Wehrpflicht zu arrangieren ist häufig kompliziert, manchmal auch belastend. Elf Fragen und Antworten, die Dienstpflichtige vor ärgerlichen Konsequenzen bewahren.“ Weiterlesen auf beobachter.ch

Schlaglicht auf aktuelle Probleme in der Armee

Dem Giardino-Team werden immer wieder Beispiele genannt, in denen die Armee „keine gute Falle“ macht. Hier ein paar solcher Beispiele:

  • Junge Panzer-Offiziere, welche in ihrem „Praktischen Dienst“ (vormals „Abverdienen“) den Schiessplatz Hinterrhein besuchen, um dort zusammen mit ihren Zügen und ihren Leo Kampfpanzer „Vollkaliber“ zu schiessen, haben bisher in ihrer gesamten Ausbildung noch NIE „Vollkaliber“ geschossen. Genauso wie für die Rekruten und Unteroffiziere ist dies das erste Mal in ihrer Militärkarriere. Dumm nur, dass eben sie die Rekruten und Unteroffiziere ausbilden müssten…

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Gruppe Giardino publiziert „Schwarzbuch“

Die Auswertung von Informationen, die vom VBS freigegeben sind, lässt erstmals eine Gesamtbeurteilung der Fähigkeiten der Schweizer Armee 2011 zu. Zu hinterfragen war insbesondere wie der Volkswille bezüglich Art. 57 (Sicherheit) und 58 BV (Armee) durch die verantwortlichen politischen Behörden berücksichtigt wurde.


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2010 mehr Frauen und Durchdiener rekrutiert

Im Jahr 2010 konnten 41‘959 Stellungspflichtige, davon 141 Frauen, rekrutiert werden. Davon wurden 3,39 Prozent zurückgestellt. Von den insgesamt 40‘535 endgültig Beurteilten, sind 66,13 Prozent militär- und 15,9 Prozent schutzdiensttauglich. 17,97 Prozent der Stellungspflichtigen sind weder militär- noch schutzdiensttauglich. Weiterlesen auf VBS.admin.ch

Erinnerungen an die Armee 61

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