Schweizer pfeifen auf ihre Armeewaffe im Haus

Noch im Jahr 2004 wollte fast jeder zweite Armeeangehörige auch nach den absolvierten Tagen im Militär nicht auf sein Gewehr oder seine Pistole verzichten. 43 Prozent lagerten die Dienstwaffe lieber daheim. Insgesamt machte das rund 32’000 Exemplare. Laut einem Bericht der Sendung «Echo der Zeit» von Radio SRF ist dieser Trend aber vorbei. Mittlerweile wollen nur noch elf Prozent aller Ausgeschiedenen ihre Dienstwaffe behalten.
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Weshalb soll das militärische Berufspersonal entwaffnet werden?

Vor Kurzem hat der Bund beschlossen, dass dem militärischen Berufspersonal aus logistischen Gründen das Sturmgewehr entzogen wird.

Der Bundesrat wird beauftragt, die folgenden Fragen zu beantworten:

  1. Stimmt es, dass dem militärischen Berufspersonal von nun an das Sturmgewehr entzogen wird?
  2. Ist der Bundesrat der Ansicht, dass das militärische Berufspersonal mit dieser Massnahme entwaffnet wird?
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Sturmgewehr-Produzent baut jede 2. Stelle ab

Die SAN Swiss Arms aus Neuhausen SH produziert als Nachfolgerin der SIG das Sturmgewehr 90 der Schweizer Armee und hat derzeit Probleme an allen Fronten. Letzte Woche hatte etwa jeder Zweite der 34 Mitarbeiter die Kündigung im Briefkasten, berichtet das SRF-Wirtschaftsmagazin «ECO». Grund dafür seien die im internationalen Vergleich hohen Waffenproduktionskosten in der Schweiz, bestätigt die Geschäftsleitung. Gleichzeitig sei die Nachfrage nach Sturmgewehren und Pistolen eingebrochen. Wie viele Angestellte genau entlassen wurden und ob Zukunftspläne existieren, gab SAN Swiss Arms nicht bekannt.
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Die Panzerjäger werden verschrottet

Das VBS plant, das System Panzerjäger im Rahmen der WEA ab 2016 bis 2020 ersatzlos ausser Dienst zu stellen. Die Ausserdienststellung unterliegt der parlamentarischen Bewilligung, so, wie das die eidgenössischen Räte mit der Überweisung der Motion Niederberger 11.4135, „Ausserdienststellung von Rüstungsgütern“, beschlossen haben. Ein weiterer Umbau von Panzerjägern zu Sanitäts- bzw. Kommandofahrzeugen oder eine andere Umnutzung ist aufgrund des Fahrzeugalters nicht vorgesehen.
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Tagesanzeiger: Jeder vierzigste Wehrpflichtige ist ein Sicherheitsrisiko

Ein gestern veröffentlichter Bericht der Geschäftsprüfungskommission (GPK) des Nationalrats zeigt nun, dass mehr neue Wehrpflichtige wegen ihres Gewaltpotenzials für untauglich erklärt werden als bislang angenommen. Dem Bericht zufolge bestanden im letzten Jahr 989 Personen die Sicherheitsprüfung nicht. Das sind über 2,5 Prozent aller Wehrpflichtigen des Jahrgangs. Jedem 40. jungen Mann will die Armee also keine Waffe anvertrauen. […]

Bei der Sicherheitsprüfung von Ausländern, die Zugang zu hochsensiblen Daten des Bundes haben, sei das VBS zu lasch. Die GPK bemängelt, dass bei Ausländern keine erweiterte Personensicherheitsprüfung wie bei Schweizern durchgeführt werden könne. Das VBS hat gegenüber der GPK Bereitschaft signalisiert, die auf «internationaler Gewohnheit» basierende Praxis zu ändern.
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Erinnerungen an die Armee 61

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