Nationalrat will keine Registrierung aller Waffen

Mit 106 zu 84 Stimmen beschloss der Rat, die entsprechenden Bestimmungen aus der Waffenvorlage zu streichen. Durchgesetzt haben sich die bürgerlichen Parteien.
Heute müssen in der Schweiz nur jene Waffen in den kantonalen Registern eingetragen sein, die nach dem 12. Dezember 2008 gekauft wurden. Wie viele ältere Waffen es gibt, ist unbekannt. Der Bundesrat schätzt, dass es etwa zwei Millionen sind. Nach seinem Willen sollen diese innerhalb von zwei Jahren nachregistriert werden müssen.


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Schweizer Schützen — Ende Feuer!

Eigentlich ist das seltsam. In einem Land, in dem die Heimattümelei grassiert, in Zeiten, da die Städter an Schwingfeste und Kuhkämpfe pilgern und am Kiosk die Landlust grassiert, angesichts eines politischen Klimas, in dem die nationalkonservative SVP den Takt vorgibt – müsste da „Gut Schuss“ nicht in aller Munde sein?

Seit Jahren macht man Stimmung gegen die Armee und gegen das Schießen„, sagt Heinz Küffer, Leiter Breitensport beim Schießsportverband Swissshooting. Er sitzt zusammen mit Walter Meer, dem eidgenössischen Jungschützenchef, in einem Restaurant auf dem Kasernenareal in Bern. Die beiden Herren blicken grimmig in ihre Kaffeetassen. „Jene Politiker und Aktivisten, welche die Armee abschaffen wollen, nehmen nur zu gern die Schützen ins Visier„, sind sie sich einig. Und die Medien, so viel sei klar, spielten mit. Waffen gälten ihnen per se als gefährlich – und die Schützen natürlich auch. „Aber wenn einer rumballern will„, sagt Küffer, „soll er Paintball spielen gehen„. Da ist viel Frust, der sich Luft verschafft.
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Offener Brief an alle Mitglieder des Nationalrats zur „Verbesserungen beim Informationsaustausch zwischen Behörden im Umgang mit Waffen“

Sehr geehrte Damen und Herren

Der folgende offene Brief (PDF) wurde an alle Nationalrätinnen und Nationalräte versandt. Er betrifft die in der Sondersession des Nationalrats am 5. Mai 2015 traktandierte Botschaft (13.109) «Verbesserungen beim Informationsaustausch zwischen Behörden im Umgang mit Waffen».

Hinter dem eigentlich unverfänglichen Titel einer «Verbesserung beim Informationsaustausch» verbirgt sich eine ganze Reihe von Gesetzesartikeln, die bei Annahme folgende schwerwiegende Konsequenzen nach sich ziehen würden:

  1. A Priori-Kriminalisierung des Militärdienst leistenden Bürgers
  2. Verletzung der bürgerlichen Freiheitsrechte
  3. Verletzung der Privatsphäre
  4. Aufruf zur Denunziation


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Gemeinderat Bern: Keine Werbung mehr für Jungschützenkurse im „Fäger“

Seit Jahre führen die Stadtschützen Bern die „Fäger“ Kurse im sportlichen Schiessen 10m Druckluft und 50m Keinkaliber Gewehr durch. Der Gemeinderat unterbindet nun die Werbung für diese Jungschützenkurse. Die Geschichte finden Sie hier.

How Gun Control made England the ‚Most violent Country in Europe‘

When the final stage arrived in 1997, and virtually all handguns were banned via the Firearms Act, the promise was a reduction in crime and greater safety for the British people. But the result was the emergence of Britain as the „most violent country in Europe.“

Britain began placing restrictions on gun ownership after World War I with the Firearms Act of 1920. The passage of this act was emotionally driven, based in part on the public’s war-weariness and in part on the fear that an increased number of guns–guns from the battle field–would increase crime.

The Firearms Act of 1920 did not ban guns. Rather, it required that citizens who wanted a gun had to first obtain a certificate from the government. We see this same stage taking place in various places in the United States now, where a person who wants a firearm has to get a Fire Owner Identification Card (Illinois) or has to be vetted by police (Massachusetts) or both.
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So viele Waffen liegen bei Schweizern zu Hause

Der Bundesrat will alle privaten Schusswaffen registrieren. Doch wie viele Gewehre und Pistolen liegen überhaupt bei Herrn und Frau Schweizer zu Hause? SonntagsBlick sammelte aktuelle Zahlen von Armee und Kantonen.

Um Klarheit über die Waffendichte zu schaffen, hat der Bundesrat ein neues Bundesgesetz vorgelegt. Damit will er alle nicht erfassten Gewehre oder Pistolen nachregistrieren lassen. Das Gesetz soll zudem die Vernetzung der kantonalen Waffenregister regeln, welche die Kantone vor der Abstimmung zur Waffenschutzinitiative im Jahr 2011 versprachen. Die Vernetzung soll Ende Jahr stehen.
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Schiesskurse für Berner Kids unter linkem Beschuss

Berner Schulkinder können mit der Ferienaktion «Fäger» schiessen lernen. Neu ist das nicht: Seit Jahren hat der «Fäger» zusammen mit den Stadtschützen ein solches Angebot für 10- bis 16-Jährige. Doch nächste Woche werden diese Lektionen zum Fall für die Politik. Der grün-alternative Stadtrat Luzius Theiler will die Kurse abschiessen. Der Gemeinderat soll veranlassen, dass sie nicht mehr stattfinden. Das entsprechende Postulat des 73-jährigen Rats-Seniors haben 15 Politiker mitunterzeichnet – nicht nur solche aus dem linken Lager, sondern auch aus Mitte-Parteien wie der EVP und von den Grünliberalen. Abgestimmt wird am Donnerstag nächster Woche.
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Sturmgewehr-Produzent baut jede 2. Stelle ab

Die SAN Swiss Arms aus Neuhausen SH produziert als Nachfolgerin der SIG das Sturmgewehr 90 der Schweizer Armee und hat derzeit Probleme an allen Fronten. Letzte Woche hatte etwa jeder Zweite der 34 Mitarbeiter die Kündigung im Briefkasten, berichtet das SRF-Wirtschaftsmagazin «ECO». Grund dafür seien die im internationalen Vergleich hohen Waffenproduktionskosten in der Schweiz, bestätigt die Geschäftsleitung. Gleichzeitig sei die Nachfrage nach Sturmgewehren und Pistolen eingebrochen. Wie viele Angestellte genau entlassen wurden und ob Zukunftspläne existieren, gab SAN Swiss Arms nicht bekannt.
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Verbesserter Informationsaustausch über Waffen

Der Informationsaustausch zwischen den Behörden über Waffenbesitzer mit möglichem Missbrauchspotenzial wird verbessert. Zudem sollen alle noch nicht registrierten Feuerwaffen in privatem Besitz nachregistriert werden. Der Bundesrat hat am Freitag die entsprechende Botschaft verabschiedet. Er setzt damit Forderungen mehrerer Motionen der Sicherheitspolitischen Kommission des Nationalrates und ein Anliegen der Kantonalen Justiz- und Polizeidirektoren sowie der Kantonspolizeien um.
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Bundesrat will alle Waffen registrieren

Der Bundesrat will Klarheit darüber haben, wie viele Waffen sich in den Schweizer Haushalten befinden. Er schlägt deshalb in einem Gesetzesentwurf eine Registrierungspflicht auch für ältere Armeewaffen vor. Dazu läuft nun eine Vernehmlassung. Es sollen demnach auch jene Waffen Eingang in die kantonalen Waffenregister finden, die von ihren Besitzern vor dem 12. Dezember 2008 erworben wurden und die damit bisher noch nicht unter die Meldepflicht fielen.
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Erinnerungen an die Armee 61

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