Internet-Soldaten, vorwärts, Marsch!

Elektronische Angriffe von Cyberkriegern sind derzeit die grösste Gefahr für die Schweiz. Eisenbahnen, Flugzeuge, AKW, aber auch Infrastrukturen der Telekommunikation oder der Verteidigung sind mögliche Ziele. Die Armee macht deshalb vorwärts mit dem Aufbau einer Kompanie von rund 100 Cyberspezialisten. Sie sollen die militärischen Informationssysteme sowie die IT-Netzwerke schützen und Cyberangriffe abwehren.
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Trotz finanzieller Anreize macht kaum einer weiter

Um den seit Jahren anhaltenden Mangel an Offizieren in der Schweizer Armee zu bekämpfen, setzt der Bundesrat seit Beginn dieses Jahres auf finanzielle Anreize. So erhalten angehende Offiziere bis zu 14’400 Franken an Studium oder Sprachschule bezahlt.

Wie die «Luzerner Zeitung» und das «St. Galler Tagblatt» nun berichten, hält sich das Interesse an diesem Angebot aber in Grenzen. Lediglich zwölf Gesuche sind bisher eingegangen – bewilligt wurden davon fünf. Die anderen sieben Gesuche wurden abgelehnt, weil sie entweder unvollständig waren oder von Personen gestellt wurden, die aufgrund ihres Ausbildungsdatums kein Anrecht auf das Angebot hatten, sagt Armeesprecher Stefan Hofer zur «Luzerner Zeitung». Obwohl die Anzahl der Anmeldungen durchaus gering ist, will die Armee am Angebot festhalten und denkt sogar daran, es auszubauen. […] Die Armee zieht bisher ein positives Fazit zu den beiden Massnahmen. Diese förderten die Kadergewinnung, erklärt Armee-Sprecher Hofer. 
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Frauen an die Front!

Immer weniger Männer absolvieren die Rekrutenschule. Darum fordert der Bundesrat einen obligatorischen Informationstag für junge Frauen. Sie sind wohl die einzige Überlebenschance für die Schweizer Armee in ihrer heutigen Form. Ein Besuch in Airolo, wo zwei Baslerinnen freiwillig ihrem Land dienen.
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Was unser Militär können muss

Dass sich eine Milizarmee im Lauf der Zeit auf neue Bedrohungen ausrichten muss, liegt auf der Hand. Ich habe aber in kurzer Zeit derart viele Reformen und eigentliche «Liquidationen» erlebt – von der Armee 61 zur Armee 95, zum «Entwicklungsschritt» 08/11, zur «Armee XXI» und zur «Weiterentwickelten Armee» (WEA) –, dass es auf keine Kuhhaut geht. Kaum war eine Reform einigermassen aufgegleist, wurde bereits die nächste vorangetrieben. Dies oft ohne klares Konzept und aufgrund von lebensfremden friedenspolitischen Illusionen wie «Sicherheit durch Kooperation» unter Adolf Ogi. Ein klares Konzept haben offenbar vor allem die Armeeabschaffer. Ihre Forderungen und Massnahmen zur Schwächung und Liquidation der Armee haben «System» – und leider auch Erfolg.
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Warum die Armee die Zivildienstler in die Pflicht nehmen will – und nicht die Untauglichen

Seit einigen Jahren erhält jeder Vierte bis Fünfte den Stempel «Untauglich». Trotzdem setzt die Armee nicht bei ihnen an, sondern bei den Zivildienstlern. Denn mehr Taugliche bedeutet auch: mehr Abbrecher.
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Die «Kuschel-RS» ist bei Rekruten ein Erfolg

Turnschuhe auf dem Marsch, Ausgang ab der ersten Woche und mindestens sechs Stunden Schlaf: Die Armee hat auf Anfang Jahr Massnahmen ergriffen, um die Armee attraktiver zu machen und die Zahl der Abgänge zu reduzieren. Jetzt zeigen Daten, die 20 Minuten vorliegen: Das als «Kuschel-RS» kritisierte Paket zeigt Wirkung. Die Zahl der Abgänge aus der ersten Rekrutenschule des Jahres 2018 fielen tiefer aus als im Vorjahr. Damals verabschiedeten sich 15 Prozent der 16’615 eingerückten Rekruten aus der Ausbildung, im neuen Modell waren es zwölf Prozent der bisher eingerückten 10’763 angehenden Soldaten.
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Studie «Sicherheit 2018» – sichere, vertrauensvolle, auf Sicherheit bedachte, neutrale, wenig öffnungsbereite und armeefreundliche Schweiz

Die Schweizer Stimmbevölkerung fühlt sich sehr sicher, blickt der Zukunft der Schweiz signifikant optimistischer entgegen und vertraut den Schweizer Behörden und Institutionen überdurchschnittlich stark. Gegenüber der Schweizer Armee ist die Bevölkerung positiv eingestellt. Der Terrorismusbekämpfung, auch unter Einschränkung persönlicher Freiheiten, messen Schweizerinnen und Schweizer hohe Priorität zu. Dies zeigen die Resultate der Studie «Sicherheit 2018» der Militärakademie (MILAK) an der ETH Zürich und des Center for Security Studies, ETH Zürich.
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Wie gut ist die Schweiz auf Krieg vorbereitet?

Schweden bereitet seine Bevölkerung mit einer Broschüre auf den Ernstfall vor. Die Schweiz sei ähnlich bedroht wie das Land im hohen Norden, sagt ein Experte.
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Allgemeine Wehrpflicht: Schweizer Erfolgsmodell in akuten Nöten

Seit der Gründung des schweizerischen Bundesstaats im Jahr 1848 ist die allgemeine Wehrpflicht in der Verfassung verankert. In Artikel 59 Absatz 1 der Bundesverfassung heisst es: «Jeder Schweizer ist verpflichtet, Militärdienst zu leisten. Das Gesetz sieht einen zivilen Ersatzdienst vor.» Nicht nur einmal wurde über die Abschaffung der Wehrpflicht debattiert. Dieses Ansinnen blieb stets chancenlos, so letztmals 2013 mit über 73 Prozent Nein-Stimmen. Doch ausgerechnet jetzt, mit dem Start der Umsetzung der Weiterentwicklung der Armee (WEA), der wichtigsten Armeereform seit Jahren, wird es für die bisher unantastbare Maxime der allgemeinen Wehrpflicht richtig heikel.
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Wie stellen Kanton und Gemeinden im Kanton Zug den Schutz der Bevölkerung und der kritischen Infrastrukturen im Falle schweizweit erhöhter terroristischer Bedrohung und Aktionen über längere Zeit wirkungsvoll sicher? (Interpellation)

Seit dem 1. Januar 2018 ist die erneut halbierte Schweizer Armee Tatsache. Sie soll gemäss Behauptung des VBS in der Lage sein, innert 10 Tagen 35‘000 Angehörige der Armee (AdA) zu mobilisieren und mit ihrem Korps-Material vollständig auszurüsten. Der Beweis dazu ist allerdings noch ausstehend. Wie lange die Mobilisierung weiterer 65‘000 AdA bis zum theoretischen Armee-«Voll»-Bestand von 100‘000 AdA dauern würde, kann niemand sagen. Fest steht allerdings, dass diese weiteren 65‘000 Soldaten und Soldatinnen gar nicht vollständig ausg erüstet werden können und von Seiten Militärverwaltung auch keine Absicht dazu besteht (vgl. dazu Korpskommandant Aldo C. Schellenberg in der «Neuen Zürcher Zeitung» vom 10. Februar 2018 despektierlich und herablassend zur «Stammtischdefinition von Vollausrüstung»).
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Erinnerungen an die Armee 61

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