André Blattmann: Servir et disparaître

Ende März wird Korpskommandant André Blattmann pensioniert. Seine wichtigste Errungenschaft? Die Armee hat ihre Verteidigungsfähigkeit zurückerlangt. […]

Die Schweiz und unsere Armee verdanken André Blattmann nach den acht Jahren seines Einsatzes sehr viel. Die Armee kann nicht mehr bloss schützen/retten/helfen, sondern wieder verteidigen. Die in der Armee 95 regelrecht vernichteten Mobilmachungsvorbereitungen sind zwar noch nicht operationell, aber gut und zeitgemäss geplant. Das Material der Bataillone, zuvor zentral gelagert und zu oft in nicht einsatzbereitem Zustand, wird wieder fest den Bataillonen zugeteilt. Grössere Truppenübungen ermöglichen wieder Verbandsausbildungen. Die militärischen Grundfähigkeiten für alle Lagen sind wieder erworben. Der abnehmende Bestand konnte konsolidiert werden.
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CdA: «Junge Kompaniekommandanten haben keine Ahnung von Mobilmachung»

An einer Konferenz der europäischen Armeechefs sagten mir kürzlich alle Kollegen, dass sie derzeit nicht 35’000 Mann innert zehn Tagen aufbieten könnten. Wir sind eine Armee, die sehr rasch und flexibel zum Einsatz kommen kann. Die abgestufte Bereitschaft existiert bereits: Erst werden die Profis eingesetzt, dann die Durchdiener und dann die WK-Formationen. Dazu sollen künftig innert drei Tagen 8000 Milizsoldaten einsetzbar sein.
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Armee präsentiert Beschaffungen: Längere Lebensdauer für F/A-18

Die längere Lebensdauer der F/A-18-Kampfjets und der Kauf von Munition sind die Schwerpunkte der Armeebotschaft 2017, über die die Räte voraussichtlich im Juni befinden. Am Montag stellte die Armeespitze die geplanten Beschaffungen vor.
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Die Armee zieht aus dem Oberen Emmental ab

«Militär und Langnau – das passt!» Dieses Motto beschreibe treffend die sehr konstruktive und angenehme Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde Langnau und der Nachschub- Rückschub-Schulen (Ns Rs S 45) der letzten dreizehn Jahre, teilte das Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) in einem Communiqué mit.

Zusammen hätten einige Herausforderungen, wie beispielsweise die Umnutzung des Alten Zeughausareals, zur beidseitigen Zufriedenheit gemeistert werden können. Nun gebe es jedoch Rahmenbedingungen, welche weder durch die Gemeinde noch durch die Ns Rs S 45 beeinflusst werden könnten: die Bestandesgrössen.
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Mutationen von Höheren Stabsoffizieren der Armee

Im Hinblick auf die Inkraftsetzung der neuen Strukturen der Armee hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 22. März 2017 die ersten Ernennungen, Funktionsbestätigungen und Beförderungen von höheren Stabsoffizieren per 1. Januar 2018 beschlossen.
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Der Ständerat zum Sipol B: Realitätsnahe Analyse der Bedrohungslage

Im Gegensatz zum letzten Sicherheitspolitischen Bericht aus dem Jahr 2010 nehme der neue Bericht besser Bezug auf real existierende Risiken und sei in seiner Analyse umfassender, hielten ihm mehrere Redner zugute. Alex Kuprecht (SVP/SZ) würdigte den Umstand, dass der neue Bericht der Verteidigungsfähigkeit der Schweiz besser Rechnung trage.

Die vorberatende Kommission hatte vom Bundesrat einen Zusatzbericht verlangt. Die Regierung kam diesem Wunsch nach und ging darin unter anderem auf die Weiterentwicklung der Armee (WEA) ein, auf die Umsetzung des neuen Nachrichtendienstgesetzes oder auf die zunehmenden Cyberbedrohungen, die von mehreren Sprechern als wesentliches Sicherheitsproblem bezeichnet wurden.
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Sicherheitspolitik: Interpellationen, Motionen, Einfache Anfragen und deren Beantwortung (Frühling 2017)

Armee überlegt sich Jokertage für Rekruten

Um fehlen zu können, müssen Schweizer Rekrutenschüler den Segen des zuständigen Kommandanten erhalten. Diese Regelung gedenkt die Schweizer Armee Gedanken nun zu lockern. Anstatt sich mit einer Bewilligung vom Dienst entschuldigen zu müssen, sollen Rekruten von so genannten Jokertagen profitieren können. Dabei handelt es sich um Tage, an denen die Soldaten ohne Begründung dem Dienst fernbleiben dürfen. Mehrere Volksschulen bieten solche Tage bereits an.
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Die Panzerbrigaden der Armee 95

Die Schweizer Panzertruppe hat in der vergangenen 25 Jahren nicht weniger als drei Reformen durchlaufen, mit der Weiterentwicklung der Armee (WEA) erfolgt in diesem Jahr bereits die Nächste. Nachfolgend die Entwicklung der Panzertruppe von 1962 – 2017.
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Fünf Milliarden für Schweizer Armee reichen dem VBS nicht

Die Schweizer Armee altert. Artillerie, Panzer, Fliegerabwehr und Kampfjets erreichen im kommenden Jahrzehnt das Ende ihrer Lebensdauer. In den Büros des Verteidigungsdepartements (VBS) rechnen die Experten von SVP-Bundesrat Guy Parmelin mit Hochdruck, wie sie die Waffensysteme mit den vorhandenen Mitteln ersetzen können. Ihr Fazit: Das heutige Budget von fünf Milliarden Franken reicht nicht. Ab 2021 plant das VBS mit einem deutlich höheren Betrag.

Wie Recherchen zeigen, prüfen die Fachleute unter anderem, das Kostendach des Militärs im nächsten Jahrzehnt jährlich um einen fixen Prozentsatz zu erhöhen. Auf diese Weise könnten sie die verfügbaren Mittel für Rüstungsinvestitionen im Zeitraum zwischen 2020 und 2030 von 9 auf bis zu 15 Milliarden Franken aufstocken.
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Erinnerungen an die Armee 61

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