Die neue Üz Mat Br 4 (Mech Br 4) wird symbolisiert durch einen Centurion Panzer

Ein Panzer 57 Centurion soll an der Liestaler Oristalstrasse 100 parkieren, definitiv. Er symbolisiert die neue Mechanisierte Brigade 4 der Armee […].

Die Mech Br 4 gehört laut VBS-Homepage «zum harten Kern der Armee», ist indes erst per 1. Januar 2018 entstanden. Eigentlich wollte die Armee nur zwei Brigaden, doch die Politik sah Bedarf für mehr […].

Zu ihr [der Mech Br 4] gehören sechs Truppenkörper, darunter etwa Pontoniere. Im Ernstfall müsste die Brigade einen Angriff abwehren und ist dafür mit gepanzerten Fahrzeugen und Artillerie ausgestattet – Heavy Metal also.

[…]

Wo die Armee in den beiden Basel genau präsent sein wird und welche Folgen ihr Einsatz für den zivilen Verkehr haben könnte, ist noch unklar. […] Klar ist: Sie zeigen, was die Armee zu bieten hat. «Es werden alle dabei sein. Panzer, Infanterie und Artillerie.» […] der Fokus liege aber klar auf dem Operationstyp «Verteidigung», um am Ende der Übung den Angriff in einem Kriegsfall zu erproben. […] «Pilum 2020» [soll] keine Waffenshow sein, sondern eine Übung, die zeigen soll, dass man im absoluten Notfall bereit ist, die Bevölkerung zu schützen.


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«Die Bestie» soll verschrottet werden

Die Soldaten nannten sie «die Bestie»: die mächtigste Kanone, welche die Schweizer Armee je hatte. Reichweite: 40 Kilometer. Feuergeschwindigkeit: Fünf Stahlgranaten in 25 Sekunden. Wieviele «Bestien» es gibt: geheim. Wo sie stationiert sind: offiziell geheim klassifiziert, auch heute noch. Bekannt ist nur, dass seit 2011 kein Bison — so der offizielle Name des Monstergeschützes – mehr einen Schuss abgefeuert hat. Im gleichen Jahr leisteten auch die letzten Kanoniere der Festungsartillerie ihren letzten WK, dann wurde die Truppe aufgelöst. In der Einsatzdoktrin der Armee spielen die Bisons schon seit Jahren keine Rolle mehr. Doch sie sind immer noch da, tief eingebunkert in ihren Stellungen in den Alpen. Eingemottet und minimal unterhalten. Um die «Bestie» im Fall aller Fälle reaktivieren zu können.
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Bundesrat verabschiedet Armeebotschaft 2018

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 14. Februar 2018 die Armeebotschaft 2018 zuhanden des Parlaments verabschiedet. Bei den Verpflichtungskrediten für insgesamt rund 2 Milliarden Franken setzt er drei Schwerpunkte: Er will erstens bestimmte Systeme der Luftwaffe modernisieren, zweitens die Ausrüstung der Truppe ergänzen und drittens die Infrastruktur für die Ausbildung ausbauen. Zudem beantragt der Bundesrat die Ausserdienststellung von nicht mehr benötigten Systemen oder Teilen davon; dazu gehört rund die Hälfte der F5-Tiger-Kampfflugzeuge. […]

Die Kosten der Ausserdienststellungen können weitgehend durch die erwarteten Liquidationserlöse gedeckt werden. Zudem sinkt der jährliche Betriebsaufwand um 5,5 Millionen Franken. Die Einsparungen sind notwendig, um Finanzmittel für Investitionen freizumachen.
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Korpskommandant Schellenberg: «Sistierung von Bodluv war ein Glücksfall»

Bemerkenswerte Zitate:

„Im Rückblick war die Sistierung [von BODLUV] politisch und inhaltlich ein Glücksfall.“

„Die Armeeausgaben haben in den letzten 20 Jahren real um bis zu 40 Prozent abgenommen, gemessen am Bundeshaushalt haben wir noch nie so wenig für die Armee ausgegeben. Das hat dazu geführt, dass wir taktisch und technisch veraltete Systeme nicht mehr ersetzen konnten und deren Nutzung einfach mit Werterhaltungsprogrammen verlängerten. Dieses Potenzial ist jetzt ausgereizt. Das hat auch der Bundesrat erkannt, der nun zu den 8 Milliarden für die Luftverteidigung auch noch 7 bis 8 Milliarden Franken für den Ersatz der anderen Systeme bereitstellen will. Wir werden aber niemals alles ersetzen können.“

„Die Alimentierung bleibt ein Problem. Um den Sollbestand von 100 000 Armeeangehörigen zu erfüllen, brauchen wir einen Effektivbestand von 140 000 Personen. Im Übergang zur WEA hatten wir gerade einmal 133 000, wovon etwa 29 000 gar nicht mehr weiterbildungspflichtig waren. Das ist äusserst knapp. Zudem haben die strukturellen Änderungen in der Organisation dazu geführt, dass einzelne Bataillone über-, andere aber unteralimentiert sind.“


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WK-Aufschieben soll richtig teuer werden

Wer keinen Militärdienst leistet, musste bisher zwischen dem 20. und dem 30. Altersjahr eine Wehrpflichtersatzabgabe bezahlen. Im Schnitt rund 700 Franken pro Jahr. Jede dritte Person zahlte nur den Mindestansatz von 400 Franken.

Dies war für den Bund kein schlechtes Geschäft, auch wenn er beim Wehrersatz mit Gerechtigkeit und nicht mit den Finanzen argumentiert. 2017 lieferten gemäss «Tages-Anzeiger» rund 247’000 Personen immerhin 175 Millionen Franken ab.
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Parmelin hat keine Angst vor Volksabstimmung

Es gebe drei Möglichkeiten, sagte Guy Parmelin in einem Interview mit der „SonntagsZeitung“ und „Le Matin Dimanche“: das normale Verfahren für Rüstungsbeschaffung ohne Referendumsmöglichkeit, die Herbeiführung einer Referendumsmöglichkeit durch einen Planungsbeschluss oder eine Änderung des Militärgesetzes. Man fürchte sich nicht vor einer Abstimmung, sagte Parmelin zu den Zeitungen. Es gebe aber eine gewisse Skepsis gegenüber der Idee, ein Rüstungsgeschäft dem Referendum zu unterstellen. […]

Sorgen macht sich der VBS-Chef über die personelle Situation der Armee. Diese tragende Säule sei „dabei, Risse zu bekommen“. Auch bei der Ausrüstung müssten Löcher gestopft werden. Man sei bei der Erneuerung der Ausrüstung – qualitativ und quantitativ – in den letzten 25 Jahren zu knausrig gewesen. […]

Die Territorialdivision 4 ist laut ihrem Kommandanten, Divisionär Hans-Peter Kellerhals, „gut aufgestellt“ und fühlt sich von der Ostschweiz getragen. Man sei „für alle Eventualitäten, die wir denken, gerüstet„. […] Im Rahmen der Weiterentwicklung der Armee (WEA) wird die Division stärker regional verankert, erhält neu auch Infanterie zugeteilt und besteht aus sieben Bataillonen. Die Territorialdivision 4 ist für die Mobilmachung in ihrem Raum und die erste Abwehr eines allfälligen bewaffneten Angriffs zuständig.


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Startanlass des neuen Kommandos Operationen

Am Freitag, 5. Januar 2018, hat Korpskommandant Aldo C. Schellenberg im Berner Kursaal seine Kader auf die neuen, bevorstehenden Aufgaben eingeschworen. In einem schlichten, aber würdigen Startanlass erörterte er als erster Chef Kommando Operationen seine Gedanken und Überlegungen zu den bevorstehenden Herausforderungen und zur Führung des neuen Kommandos.

«Wir haben die gemachten Versprechen im Zusammenhang mit der WEA umzusetzen, das Leistungsprofil zu erfüllen und den Erwartungen und dem Vertrauen von Politik und Gesellschaft sowie der Angehörigen der Armee gerecht zu werden», hielt Korpskommandant Aldo C. Schellenberg fest.
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Schweizer Armee führt SMS-Mobilmachung ein

Die Schweizer Armee will Soldaten per SMS mobilisieren können. Würde die Schweiz infiltriert oder von Naturkatastrophen heimgesucht, könnten 20’000 Armeeangehörige eine Nachricht auf dem Handy erhalten. Das geht auch, wenn man in den Ferien ist.

Mit der Neuerung sollen zivile Behörden im Bedarfsfall unterstützt werden. Mögliche Auslöser könnten Hochwasser sein, Erdbeben oder Terror. Felsstürze gehören offenbar nicht dazu. Bondo und Gondo seien keine Ereignisse von nationaler Bedeutung gewesen.
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Armeechef Philippe Rebord «Die Milizarmee hat Zukunft»

Philippe Rebord ist seit einem Jahr Chef der Armee. In dieser Zeit hat er erst sehr wenige ­Interviews gegeben. Die Gäste des SonntagsBlicks empfängt er in seinem Büro im Bundeshaus Ost. Im Vorzimmer liegen Militärbiscuits und -schokolade auf. Solche wird er zum Abschied mit auf den Heimweg geben – schön verpackt in eine Hülle mit Schweizer Fahne und der Aufschrift: «Vielen Dank für Ihr Interesse und für Ihre Unterstützung. Korpskommandant Philippe Rebord».
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Gedanken zum Jahresanfang

Geschätzte aktive Unterstützer der Wiederherstellung einer glaubwürdigen Schweizer Miliz-Armee!

am Neujahrs-Tag 1. Januar 2018 ist der Bundesbeschluss vom 18. März 2016 zur nochmaligen Halbierung und somit weiteren Schwächung unserer Schweizer Armee in Kraft getreten. Ein wahrlich historisches Datum mit möglicherweise schwerwiegenden Folgen für die Souveränität der Schweizerischen Eidgenossenschaft, sollte sich in den kommenden Jahren die Sicherheitslage in und rund um die Schweiz verschlechtern oder der politisch/wirtschaftliche Druck auf unser Land weiter zunehmen.
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Erinnerungen an die Armee 61

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