Holprige Startpiste für den Gripen

Holprige Startpiste für den Gripen

Der unterlegene französische Anbieter Dassault Aviation macht gegen das vom Bundesrat gewählte schwedische Kampfflugzeug Gripen mobil. Das hilft der Linken, die den politischen Abwehrkampf vorbereitet.
Jonas Zürcher, politischer Sekretär der Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA), wundert sich: «Wer zum Geier ist dieses <Groupement pour une armée crédible et intègre>?» Eine solche Gruppe sei bisher nicht in Erscheinung getreten, konstatiert Zürcher. Beim erwähnten Groupement handelt es sich tatsächlich um eine Sphinx. Gleichwohl hat es für Unruhe im Bundeshaus gesorgt. […]
Man muss kein Prophet sein, um zu erahnen, dass der von Rüstungslobbyisten inszenierte Gefechtslärm nicht der Luftwaffe dient – sondern jenen Kreisen, die gar keine neuen Kampfjets wollen. Das Abwehrdispositiv zur Linken steht weitgehend. Beschlossen sei zwar noch nichts, so Josef Lang. Aber das Bündnis, an dem sich neben SP, Grünen und GSoA auch Umweltorganisationen, Gewerkschaften und andere Gruppen beteiligen, tendiere zu einem Referendumskampf. Ein solcher sei einfacher zu gewinnen als eine Volksinitiative. Denkbar ist auch, dass die Vorlage schon vorher abstürzt.
Weiterlesen auf nzz.ch