Appenzellers irritierender Abgang

Appenzellers irritierender Abgang

Per Communiqué hat der Bundesrat am Mittwoch die «einvernehmliche Auflösung» des Arbeitsverhältnisses mit Rüstungschef Ulrich Appenzeller auf Ende Januar 2015 mitgeteilt. Begründet wurde der Schritt mit «unterschiedlichen Auffassungen» über die Rolle von Armasuisse, der Appenzeller seit Juli 2011 vorstand, als Kompetenzzentrum des Bundes in Rüstungsfragen. Nicht aktiv mitgeteilt wurde, dass Appenzeller bereits ab Juli freigestellt ist und ab Januar 2015 noch ein ganzes Jahresgehalt beziehen wird. Dies machte erst die NZZ publik.
Nun wird weiter bekannt, dass in der Bundesratssitzung vom Mittwoch noch ein anderer Punkt Anlass zu Diskussionen gab – ein Antrag von Verteidigungsminister Ueli Maurer, der offenbar auf einen Wunsch Appenzellers zurückging. Demnach sollte sich das Departement verpflichten, Prozess- und Anwaltskosten sowie mögliche Bussen zu übernehmen, die Appenzeller aufgrund seiner bisherigen Tätigkeit noch erwachsen könnten. Im Antrag war laut zuverlässigen Quellen von allenfalls eröffneten oder noch einzuleitenden Verfahren gegen Appenzeller die Rede.
Beitrag auf NZZ.ch

 

Kommentare: 4

  1. Hans Ulrich Suter sagt:

    Hier müsste man sich als CVBS sich hinstellen und sagen: “Solange im VBS Leute beschäftigt sind, die man nur als Landesverräter bezeichnen kann interessiert mich nicht ob jemand vielleicht mal eine Buchung falsch durchführt, egal was die 6 A…. die ihr auch in den BR gewählt hat denken…” Solange das der Ueli nicht tut wird mit ihm Schlitten gefahren und das wird so bleiben…. Und von der Presse wird auch dieser Fall ins unermessliche aufgeblasen und gleichzeitig wird der davon profitierende Piccard in den Himmel gelobt, so hoch wie seine albernen Flugdrachen nie steigen werden….

    • Erwin Markus sagt:

      LIEBER HERR SUTER…!
      Vergessen Sie bitte nicht, dass es sich bei Piccard um einen seit einigen Jahren im Winde wehenden PSYCHIATER handelt…!

    • Hans Ulrich Suter sagt:

      Ich will gar nicht sagen, dass das was er macht schelcht ist, wichtig ist mir v.a. zu zeigen, dass er von der Presse gelobt wird, während die, die ihm seine Spielchen ermöglichen aufs übelste von der selben Presse verdreckelt werden.

  2. Kurt Anton Brugger sagt:

    Hallo Giardinos,
    Ausservertraglicher Abgang eines Chefbeamten, enger Mitarbeiter des CVBS, für die poltischen Gegner der SVP und die Medien, Anlass für das übliche Spiel. Mit Halbwahrheiten süffige Schlagzeilen kreiern, den ungeliebten BR UM verunglimpfen. Missstände personifizieren (die Abgangsentschädigung von Hr Affolter hat sicher nicht der CVBS in eigener Kompetenz festgelegt), für dramaturgische “Rohrkrepierer” Kraft und Energie verbraten!
    Statt sich auf dringende und wichtige Sachfragen konzentrieren (zB wie die 2/3 der 20 Infanteriebataillone endlich vollständig ausgerüstet werden)wird Polemik gepflegt, Tatbestände dramatisiert, Ineffizienz gefördert und dem Leerlauf gefröhnt.
    Diese Art der politischen Arbeit ist weder zielführend noch sinnvoll. Sie ist verlogen, marktschreierisch und behindert die Nachhaltigkeit.
    Vielleicht entspringt diese dem Denkschema der 68er! Ist aber sicher nicht tauglich, um die aktuellen und dringenden Probleme der CH-Sicherheitspolitik zu lösen.

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