Auf dem Weg zum Sozialismus und in den Krieg

Auf dem Weg zum Sozialismus und in den Krieg

Journalist: “Viele Menschen sehen das Problem im Kapitalismus und wollen nach der Krise sicher noch mehr Sozialismus.”
James Turk: “Ja, da sprechen Sie leider von genau der Entwicklung, die Deutschland nach der Hyperinflation in den 1920er-Jahren genommen hat. Die Währung ist kollabiert, der Privatsektor wurde zerstört, und dann kamen die Nationalsozialisten. Die haben die Wirtschaft völlig ruiniert und das Land in den Krieg geführt. Das ist auch heute nicht ausgeschlossen. Wirtschaftliche Verwerfungen haben in der Geschichte oft in den Krieg geführt. Es ist leider auch heute möglich, dass wir wieder einen Weltkrieg sehen werden. Als Individuen können wir nur versuchen, auf solche Szenarien vorbereitet zu sein und unsere Familien zu schützen.
Ganzes Interview auf diepresse.com

 

Kommentare: 1

  1. Alain Vincent sagt:

    Als Mitglied der “Generation 2001” (dh. man war zum Zeitpunkt der Anschläge vom 11. Sept. 2001 im Alter von ca. 20 J.), habe ich gelernt, dass wir noch so einiges Unerwartetes zu erwarten haben.
    So könnte sich die schöne europäische (Nachkriegs-)Friedens-Euphorie aufgrund des EU-Grossmachtgehabe (vgl. Sowjetunion) so plötzlich in Luft auflösen.
    Einen 3. Weltkrieg haben wir bereits auf dem Bürotisch, schliesslich haben wir dank Marktliberalisierungen und Globalisierung einen wirtschaftlichen Verdrängungskampf sondergleichen geschaffen.
    Dass anlässlich dieses Verdrängungskampfs an dem einen oder anderen Ort auch zu altgedienten kämpferischen Methoden mit Waffengewalt gegriffen wird, ist wohl realistisch, denn dies sind die einfachsten Mittel, effektiv, schnell, überall auf der Welt einsetzbar.
    Egal ob Piraten schiffe kapern, der Pöbel verschleudertes Steuergeld zurückfordert, Regierungen Banken retten, es gibt dutzende weitere Beispiele, doch etwas fällt auf:
    Der Wirtschaftskrieg führt zu einem Gärtchendenken auf allen Stufen; und das Konfliktpotential ist erheblich.
    Dies wiederum ist Nährboden für beliebige ungeahnte Massenbewegungen.

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