Aviation Week: Is Saab’s New Gripen The Future Of Fighters?

Aviation Week: Is Saab’s New Gripen The Future Of Fighters?

«Die sechste Generation der Kampfflugzeuge kommt. Und Saab kann argumentieren, dass der Gripen E, im Gegensatz zu einigen teuren Konzepten, die wir bisher gesehen haben, der erste solche Kampfjet ist», schreibt Aviatik-Experte Bill Sweetman in der Fachzeitschrift «Aviation Week» vom 24. März 2014. Er sieht Anzeichen dafür, dass die Weiterentwicklung des Gripen C/D erfolgreich sein könnte. Bereits Bewährtes fliesse in den neuen Jet ein. Dazu komme unter anderem modernste Software und Radartechnologie. Sweetman titelt daher: «Ist Saabs neuer Gripen die Zukunft der Kampfflugzeuge?»
Beitrag auf aviationweek.com

 

Kommentare: 9

  1. Hans Ulrich Suter sagt:

    Das ist was ich verscuht habe zu erklären: Vor einem Konflikt ist es schwierig zu wissen welches Design sich bewähren wird, danach wissen es alle. Es könnte sein, dass tatsächlich genau der Gripen im Moment der beste ist, das muss aber nicht sein. Es wäre insofern lustig, als die Schweiz auch mit der Wahl des ME-109 vor dem 2. WK ein ziemlich gutes Händchen hatte. Ich führe dies nicht unbedingt auf Fachkompetenz zurück.

  2. AW sagt:

    Überall dort, wo Gutes über den Gripen geschrieben wird, ist es merkwürdig still. Ich hätte an dieser Stelle wieder ein paar Romane von unserem Papierexperten E.Haas erwartet. 😀
    Der Artikel zeigt einmal mehr: Die Wahl des Gripen ist der richtige Entscheid. Schliesslich wurde die Evaluation von allen Seiten gelobt. Der Rafale mag zwar leistungsfähig sein, doch bisher gab es keinen einzigen Exporterfolg. Das sagt schon etwas aus. Der Eurofighter wäre von den Flugleistungen (die nicht mehr so wichtig sind) und der industriellen Kooperation sicher besser gewesen. Doch die enormen Betriebskosten von bis zu unglaublichen 80’000 Euro pro Flugstunde sind das nicht Wert. Beim Eurofighter und eventuell auch Rafale hätten wir dann wirklich gar kein Geld mehr übrige für die Bodentruppen!

    • E. Haas sagt:

      @ AW:
      Die französische Luftwaffe hat 228 Dassault Rafale und die französische Marineluftwaffe 58 Dassault Rafale bestellt (mehrere Dutzend bereits ausgeliefert und in den Kriegseinsätzen in Afghanistan, Libyen und Mali erfolgreich bewährt).
      Indien kauft 126 Dassault Rafale mit der Option auf weitere 126 Rafale für die indische Luftwaffe. Weitere Staaten / Luftwaffe sind in der Evaluation.
      Auch im Auswahlverfahren der Schweizer Luftwaffe 2008 hat der Dassault Rafale haushoch gegen den schwedischen Saab Gripen C/D gewonnen (auch der vielleicht etwas leistungsfähigere Gripen E – sofern er dann vom Papierflieger zum real existierenden zusammengebastelten
      Ikea-Flugzeug entwickelt wird – ist kein ebenbürtiger Herausforderer gegen den im ganzen Spektrum der Kampfjet-Rollen überlegenen und hochmodernen Dassault Rafale).
      http://en.wikipedia.org/wiki/Dassault_Rafale

  3. A. Hohermuth sagt:

    Ich bin, gegenüber früher, ein guter Befürworter des Gripen. Was mir immer gefehlt hat, sind die Tatsachen, was der Gripen eigentlich kann. Ich habe mich seit einiger Zeit nun selbst schlau gemacht und finde die gefundenen Informationen sprechen stark für einen Gripen. Gefunden habe ich überall etwas, nur nicht im Abstimmungskampf. Hier wurde nie darauf hingewiesen, was der Gripen alles kann. Die Vorzüge und das Können wurden nie in breiter Öffentlichkeit bekannt gemacht. Manch einer würde, wenn er weiss wie gut der Gripen und seine Möglichkeiten sind, für den Gripen sein. Dass es bei der in der Schweizer links beherrschten Medienlandschaft schwierig ist, etwas pro Militär kund zu tun ist leider eine Tatsache (Diktatur der linken Medien ((geschätzte 90 % in der CH)). Trotzdem glaube ich, dass es gar nicht versucht wurde. Ein echtes Engagement von befürwortender Seite fehlt (zum Beispiel auch eine Demo in Bern wie seinerzeit beim FA-18-Kauf). Das bedeutet, dass die Pro – Seite leider nicht genug überzeugt sein konnte. Dies bestätigt leider meine negative Ansicht der heutigen militärischen Führung inkl. BR 🙁
    Schade!

  4. Hans Ulrich Suter sagt:

    Unterdessen tröpfelt doch ein bisschen was raus…..
    http://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/luftwaffen-vergleich-nachts-sind-oesterreichs-eurofighter-blind-127941998
    auch wenn dieser Bericht ganz am Schluss doch noch den Weg ins armeefeindliche Lage findet. Tipp: Nicht bis zum Schluss lesen….

  5. Alexander Steinacher sagt:

    Auch das Interview mit Div a.D. Peter Regli schafft Klarheit für jeden, der sich seriös um das “Geschäft” interessiert. Der Gripen ist sicher für uns, und auch für viele, unabhängig bleiben wollende Staaten die clevere Wahl. Und vergessen wir nicht; Die Schweden sind ja auch nicht blöd, und ausserdem immer wieder direkt von den Nachbarn auf der anderen Seite der Ostsee provoziert worden. Sie haben eine lange, teils komplizierte Küste vom finnischen Meerbusen bis hinunter zum Kattegat, sie haben Berge, winterliche Verhältnisse, viel Dunkelheit und andere strategische Herausforderungen. Da haben linksgrüne Theatervorstellungen als Eventualitäten-Diskussion keinen Platz! Es ist nur noch eine Frage der Vernunft, das deutliche Ja zum Gripen!

  6. E. Haas sagt:

    Die schwedische Luftwaffe ist ja nicht mehr einsatzfähig mit ihren unbrauchbaren Saab Gripen C/D (Ostern 2013, kein einziger der ca 80 Gripen C/D – Kampfjets war bereit um die eingedrungenen – provokativ Angriffe übenden – russischen Bomber vor der schwedischen Küste abzufangen…) und ob der Gripen E tatsächlich realisiert wird steht in den Sternen. Es ist nach wie vor ein Papierflugzeuge das zu 90% auf CAD-Zeichnungen / Computerprogrammen existiert. Tatsächlich ist die bürgerliche schwedische Regierungskoalition nicht blöd, schliesslich wird nun der NATO-Beitritt aufgegleist (bis in ca 2 Jahren), die Voraussetzungen dafür wurden in den vergangenen Jahren geschaffen (und die Saab Defence Military Aviation Division wird entweder als Konkurs abgewickelt oder von Embraer-Brasilien übernommen).
    Schweden:
    http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/UBoote-Kampfjets–und-der-Blick-zur-Nato/story/17957589
    Schweden / Finnland:
    http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Wie-kann-man-da-noch-neutral-bleiben/story/10777769

  7. Alexander Steinacher sagt:

    Ein Teil der schwedischen Bevölkerung und “classe politique” hat sich auch durch vermeintliche politische Stabilisierungen einlullen lassen. Die Einsatzbereitschaft ist offenbar genau wie bei uns vernachlässigt worden. Jetzt erfolgt wieder ein Umdenken, hoffentlich bevor es zu spät ist; immer das gleiche Problem; “da können wir doch noch sparen”! Und danach droht; (wie es Div a.D. P.Regli ausdrückt;) “Management bei Kopf anschlagen”. Die Verunsicherungen bzw. Ängste der nördlichen Nachbarn vom russischen Bär sind real. Die Möglichkeiten von “Zusammenarbeit” im Abwehrdispositiv müssen da sicher geprüft werden. Ein Abwägen von Abhängigkeiten und starker Selbständigkeit. Welche Partner sind im Stressfall zuverlässig und schon vorher ein “Versicherungsbeitrag”? Das müssen sich die Regierungen bzw. Parteien von Schweden und Finnland genau analysieren. Ich wage da keine Prophezeiungen zu stellen. Und negative ideologisch verbrämte Spekulationen helfen da auch nicht weiter! Wer sich nicht selber helfen will oder kann ist für die Zuteilung zur “Verliererseite” prädestiniert!

  8. Hans Ulrich Suter sagt:

    Ich glaube am meisten ärgert die Gripen-Hasser, dass man wieder den Erdkampf mit dem Gripen machen will und ev. dass er auf Autobahnen starten kann, das konnte die Schweizer Armee früher.

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