Kategorie: Presse/Medien

Nach dem Aus der Wehrpflicht: Bundeswehr wirbt um Reservisten

30 Soldaten im Feldanzug stehen dort bei Nieselregen in Reih und Glied. 30 Soldaten? Nun ja, eigentlich sind es Banker, Manager, Industrielle, Wissenschaftler, Richter, Politiker, Verwaltungsbeamte, Journalisten – Führungskräfte des öffentlichen Lebens. Eine Woche lang wollen sie das Soldatenleben kennenlernen. Eine von ihnen ist Doris Wagner. Die Bundestagsabgeordnete der Grünen sitzt im Verteidigungsausschuss und steht …

Blattmanns Bildungsoffensive stockt

Die Armee hat ein Kaderproblem. Die heutige Nachwuchs-Elite sieht die Offizierslaufbahn nicht mehr als Schlüssel zu einer Karriere in der Privatwirtschaft, sondern in erster Linie als unliebsame Verzögerung für Studium und Berufseinstieg. Seit einigen Jahren arbeitet Armeechef André Blattmann jedoch daran, die hellsten Köpfe für die Armee zurückzugewinnen. Teil der Charmeoffensive ist eine verstärkte Kooperation …

Rambos statt Polizisten schützen Bundesräte

Mit der laufenden Armeereform soll das bewährte Schutzdetachement Bundesrat abgeschafft werden. Die rigiden Sparvorgaben an die Armee und deren Verkleinerung in der laufen­den Armeereform haben auch unmittel­baren Einfluss auf die Sicherheit der Bundesratsmitglieder bei ausserordent­licher Lage. In einem Brief an Bundes­kanzlerin Corina Casanova (CVP) bestätigt Korpskommandant André Blattmann, Chef der Armee, dass das «Schutzdetachement Bundesrat» …

Oesterreich: Ein Feldzug gegen Militaria-Freaks

Die Heeres-Juristen hatten alle halbautomatischen Karabiner als Kriegsmaterial eingestuft. Und sie argumentierten, dass Privatpersonen damit eine waffenmäßige Überlegenheit gegenüber den von Polizisten verwendeten Glock-Pistolen hätten. Diese Waffen würden daher eine Gefahr für die innere Sicherheit darstellen. In allen drei Urteilen forderte der Verwaltungsgerichtshof aber vom Verteidigungsministerium, die tatsächliche Gefährlichkeit der alten Karabiner mit einem Sachverständigengutachten …

CdA: Es kursieren Abgangsgerüchte

Der Haussegen an der Armeespitze hängt schief, seit der Nationalrat die Armeereform mit dem sperrigen Namen «Weiterentwicklung der Armee» (WEA) in der Sommersession versenkt hat. Denn für diesen Fall hat Armeechef André Blattmann, der Architekt der Reform, schlicht keine Vorkehrungen getroffen. Nun hat Bundesrat Ueli Maurer den Start der Reform um ein Jahr auf Anfang …

Die effizienteste Armee-Gegnerin

Wäre in der Schweiz die Gewaltentrennung noch intakt, dann wäre diesem Parlamentsbeschluss die Verbindlichkeit gesichert gewesen. Doch die Vorsteherin des Finanzdepartements, Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf, überging ihn – mit einer Bundesrats-Mehrheit im Rücken. Ein Vorgang, der sich in der Folge mehrfach wiederholte, insgesamt sicher fünf Mal.

CdA: «Wir brauchen 5 Milliarden Franken»

Die Truppe habe ein Anrecht darauf, vollständig ausgerüstet zu werden. Die Fehler der Armee XXI dürften nicht wiederholt werden, mahnt der Chef der Armee. Wir haben dargelegt, dass eine Armee mit einem Sollbestand von 100 000 Soldaten eigentlich 5,4 Milliarden Franken kostet. Dann haben wir den Sparauftrag erhalten, eine Armee für 5 Milliarden zu konzipieren. …

Armeechef plant mit kleinerem Budget

Die Zukunft der Armee ist ungewisser denn je. In der Sommersession hat der Nationalrat die Armeereform versenkt, und Anfang Juli beschloss der Bundesrat eine neue Sparrunde. Die vom Bundesrat geplanten Ausgabenkürzungen hätten für das Reformprojekt Weiterentwicklung der Armee (WEA) «weitreichende Auswirkungen», sagt Armeechef André Blattmann in einer Videobotschaft an Armeeangehörige, welche diese Woche intern aufgeschaltet …

Maurer will bei Budgetkürzungen neue Armeereform

Angesichts des neuen Sparauftrags des Bundesrats muss die Schweizer Armee mit Abstrichen am Fünf-Milliarden-Budget rechnen, welches Regierung und Parlament in der Vergangenheit abgesegnet hatten. Bei weniger als fünf Milliarden Franken pro Jahr werde eine neue Armeereform nötig, sagt Verteidigungsminister Ueli Maurer. In einem Interview mit der «Basler Zeitung» nannte Maurer den im Bundesrat vorgegebenen Sparbetrag …

Schweizer mit Migrationshintergrund sind im Militärdienst motivierter

Am Montag rückten 6700 Rekruten und 70 Rekrutinnen in die Sommer-Rekrutenschule (RS) ein. Jeder dritte Rekrut verfügt über einen Migrationshintergrund. Den Secondo-Rekruten wird jedoch wenig zugemutet: Gemäss der Studie «Sicherheit 2014» von Militärsoziologe Tibor Szvircsev Tresch glauben rund drei von zehn Befragten, dass Soldaten ohne Migrationshintergrund eher bereit seien, die Schweiz im Ernstfall zu verteidigen. …