China pumpt Milliarden ins Militär

China pumpt Milliarden ins Militär

Trotz großer Rüstungsanstrengungen in China bleiben die USA nach Einschätzung des Internationalen Instituts für Strategische Studien (IISS) auf absehbare Zeit die mit Abstand stärkste Militärmacht der Welt.
China unternehme allerdings erhebliche Anstrengungen, seine militärische Schlagkraft auszuweiten, betonte der Generaldirektor des Instituts, John Chipman. Er verwies dazu unter anderem auf den Bau von Flugzeugträgern, mit dem Peking die Rolle einer führenden Seemacht im Pazifik anstrebt.
Mit Militärausgaben im Umfang von 112 Milliarden Dollar kommt China im aktuellen IISS-Bericht auf den zweitgrößten Rüstungsetat der Welt. Die Studie befasst sich unter dem Titel “Die militärische Balance 2014” mit der Verteilung militärischer Macht in den verschiedenen strategischen Regionen rund um den Erdball. Die IISS-Analyse stützt sich dabei auf eine Auswertung der Rüstungsaktivitäten in 171 Ländern.
Beitrag auf n-tv.de

 

Kommentare: 11

  1. Philipp Hofmann sagt:

    112 Mia US-Dollar = ca. 100 Mia. CHF; alle nachfolgenden Angaben in Franken
    Militäretat China: 100 Mia.
    Militäretat Schweiz: 5 Mia.
    Zu verteidigende Menschen – China: 1,3 Mia Menschen; Schweiz: 8 Mio.
    Militärausgaben pro Kopf in China: 77.-
    Militärausgaben pro Kopf in der Schweiz: 625.-
    Zu verteidigende Landesfläche – China: 96 Mio. km2; Schweiz 41’300 km2
    Militärausgaben pro km2 in China: 1’042.-
    Militärausgaben pro km2 in der Schweiz: 121’000.-
    Noch irgendwelche Fragen, Einwände oder sonstiges Gewimmer?

    • Beda Düggelin sagt:

      Ich würde Philipp Hofmann empfehlen, nach China auszuwandern oder vielleicht auch ins Tibet oder nach Syrien…..

    • Philipp Hofmann sagt:

      Tja – Düggi – wenn nur der Umstand nicht wäre, dass der ganze Vergleichsscheiss mit China von GG lanciert worden wäre, würde ich Ihnen sogar recht geben. Von dem her heisst es nun aber: Ab nach China mit Dir – Düggi. Dort gibt’s die gewünschten X Milliarden fürs Militär und Herr HUS können Sie gleich mitnehmen, schliesslich liefert er ja noch so gern die notwendigen, beschönigenden Argumentationen dazu. Oder sonst können Sie ja auch nach Singapur verschwinden. Dort investiert man – siehe GG-Bericht von früher – proportional noch viel mehr Gelder in den Chäpslibuebenverein. Nur hoffentlich halten Sie die knapp 40% Ausländerquote dort aus. „Wääh! Usländer! Und fasch alli händ Schlitzaugä und stinkäd!“

    • Hans Ulrich Suter sagt:

      Tja, Herr Hofmann, eine sehr “erwachsene” Reaktion auf Tatsachen. Ich kann Sie aber beruhigen, ich werde versuchen meinen Lebensabend an einem Ort zu verbringen, an dem nicht “gechäpslibuebed” wird, das geht am besten an Orten die sehr gut bewacht oder strategisch irrelevant sind, das wird nicht Signapur sein, aber wohl dort in der Nähe. Asiaten übrigens sind eigentlich in aller Regel sehr reinliche Leute, es ist eher so, dass wir stinken…… Und für diejenigen die es nicht begreifen wollen (sind hier nicht zu finden…) Ein Staat hat verschiedene Aufgaben, dazu gehört Bildung und Soziales, aber er hat auch(!) die Pflicht ausreichend für die Sicherheit seiner Bürger zu Sorgen (ist ein Menschenrecht) und das hat die Schweiz früher gemacht heutzutage leider nicht mehr.

  2. Willy Stucky sagt:

    Sehr geehrter Herr Hofmann. Wer solche Rechenkünste zur Schau stellt, kann zwar rechnen, aber er kann nicht denken. Erstens ist ein kleines Territorium viel leichter zu besetzen als ein riesiges; und zweitens kann eine kleine Verteidigungsarmee unmöglich zu einem Angriff auf grosse Länder missbraucht werden, während eine riesige Verteidigungsarmee alleweil genügt für einen Angriff auf ein kleines Land. Maos Langer Marsch wäre in der kleinen Schweiz strategisch sinnlos gewesen. In Ihrem kleinen Gehirn hat er jedoch wahre Wunder bewirkt.

    • Erwin Markus sagt:

      DANKE VIELMAL HERR STUCKY…!
      Im Namen aller hier versammelten Giardinos sowie allen anderen in diesem schönen Land lebenden Mitmenschen, danke ich Ihnen hier vielmal, dass Sie den mutigen Versuch unternommen haben, unserem ewigen Querschläger etwas logisches zu erklären…!

  3. Hans Ulrich Suter sagt:

    Durschschittslohn China: 300 Euro, also 360 sFR. Mindestlohn Schweiz jetzt dann bald(!) 4000 sFR, damit ist der Faktor 10 zwischen den Rüstungsausgaben mehr als gerechtfertigt.

  4. Hans Ulrich Suter sagt:

    Okay ich habe die Zahlen jetzt nachgeschaut: Das Durschnittsienkommen der CH ist nach bfs 7570.- Monatlich (deutschschweiz) das von China, beträgt aber nur 240 sFr. (die erste Zahl hatte ich aus dem Terroristenanzeiger (TA)). Gehen wir nun von den Hofmannschen (war der nicht mal Hauptmann, oder war das ein anderer?) 77.- aus, so müsste die Schweiz
    (77/240)*7570 = 2428 sFR. pro Einwohner ausgeben.
    Das wären dann 19 Milliarden. Das ist etwa 50% der Bildungsausgaben, also es ist(!) die richtige Zahl, obwohl sie uns sehr gross erscheint. Betrachten wir die bisherigen Ausgaben für die Armee 21 mit etwa 5 Milliarden (eigentlich sind die Rüstungsausgaben nur etwa 1 Milliarde und der Rest ist, ihr wisst schon….) Dann gibt das eine Finanzierungslücke von etwa 14 Milliarden pro Jahr, also bis jetzt aufsummiert etwa 150 Milliarden sFr. Das ist das Geld das fehlt: Flugzeuge, die nicht beschaft wurden, die fehlenden SchüPas, meine(!) Infantriekanone, die fehlenden schweren MG’s (ja es gibt ein paar!), die Bisongeschütze, das auch schon hier erwähnte zu beschaffende neue STGW, man müsste auch neue fahrbare Artillerie beschaffen, wahrscheinlich das deutsche Produkt, es fehlen, wie sogar die Tagesschau erwähnt hat, moderenere Drohnen und nicht zu vergessen das Material der aus Dummheit entlassenen Soldaten zwischen 32 und dem Pensionierungsalter, usw usf.

  5. Gotthard Frick sagt:

    Bottmingen, 6.02.2014
    Ich habe schon mehrmals darauf hingewiesen, dass Vergleiche von Rüstungsausgaben (wie auch viele andere, in Dollars ausgedrückte Vergleiche zwischen verschiedenen Ländern) völlig irreführend sind.
    In Dollars ausgedrückt haben die USA ein 6 mal höheres Verteidigungsbudget als China, aber berücksichtigt man die Löhne und Preise, ändert sich das Bild schlagartig. China hat heute kaufkraftmässig weltweit das höchste Verteidigungsbudget. (Ich kenne China seit rund 20 Jahren sehr gut und werde nächstens wieder für mehrere Wochen dort sein).
    Was die massive Aufrüstung betrifft herrscht, bei den Chinesen – ob für oder gegen das Regime – Konsens. Kein Chinese will zulassen, dass sich die von ca. 1800 bis 1949 dauernde schmerzliche Vergangenheit je wieder wiederholt. In dieser Zeit wurde China, das über keine starke Armee verfügte, von allen europäischen Gross-mächten, den USA und Japan ausgebeutet (z.B. gezwungen, den massiven Opiumimport zuzulassen), immer wieder mit Krieg überzogen, aufgeteilt und kolonisiert, hunder-tausende von wehrlosen Frauen, Männern und Kindern wurden auf sämtliche mögliche bestialischen Arten massa-kriert und das Volk wurde zutiefst gedemütigt. (An den Toren der grossen, ausländischen Konzernsitze in Schanghai stand: “Zutritt für Hunde und Chinesen verboten”).
    Dass China seine rasch immer stärker und schlagkräf- tiger werdenden Streitkräfte auch für das Durchsetzen seiner strategischen Interessen einsetzt und in Zukunft noch vermehrt einsetzen wird, wie in der chinesischen Presse ganz offen gesagt wird, kommt noch dazu. (Soeben hat China, als erste Land nach den USA, erfolgreich eine Hyperschallwaffe getestet. Diese mit Atomspreng-köpfen ausstattbaren Flugkörper können in einer Stunde jedes Punktziel auf der Erde treffen und sind mit den heute existierenden Abwehrwaffen nicht zu bekämpfen.)
    Ich wiederhole mich und erinnere hier nochmals daran, dass die Volksbefreiungsarmee weder der chinesischen Regierung noch dem Volkskongress (Parlament) unter-steht,sondern direkt der kommunistischen Partei Chinas. Deren Führung entscheidet über Krieg und Frieden.
    Wir Schweizer sind nach einer langen Periode des Friedens in unserer unmittelbaren europäischen Nachbarschaft und auf Grund eines weltgeschichtlich einmaligen Wollstandes extrem verwöhnt, zum Schluss gekommen, diese Zustände seien gottgegeben und hielten für alle Zeiten an und wir bräuchten deshalb keine glaubwürdige Armee mehr. Wir werden deshalb in einer nicht sehr fernen Zukunft die schmerzlichen Erfahrungen der Chinesen nachholen und dann, wenn es zu spät ist, wieder verstehen, dass es sich gelohnt hätte, eine Armee aufrecht zu erhalten, die einen Krieg vom Land fernhalten kann.
    Noch ein Wort zur Diskussionskultur: Bemerkungen über die Denkfähigkeit und die Grösse von Gehirnen von Menschen anderer Meinung haben nichts mit dem Thema zu tun Gotthard Frick

  6. Hans Ulrich Suter sagt:

    Hptm Haas war es jetzt erinere ich mich! Wo ist der hingekommen?

  7. Willy Stucky sagt:

    An die Adresse von Herrn Frick: Ich kümmere mich nicht um Ihre heiss geliebte Diskussionskultur und bleibe bei meiner Aussage, weil Herr Hofmann unsere Gegner sehr gut repräsentiert, weshalb es auch gut ist, dass er sich auf diesem Forum outen darf. In den Kreisen der Armeeabschaffer wird nur gerechnet; und genau dies ist unser Problem. Der Slogan “Lieber Krippen als Gripen” tönt nämlich sehr verführerisch. 300 Mio. Schweizerfranken jährlich wäre ein hübsches Sümmchen für Krippen, aber es hat mit der Überwachung unseres Luftraums nichts zu tun; und wer mutwillig zwei ganz verschiedene Sachen verknüpft, kann entweder nicht denken, oder er versucht, gutmeinende Bürger übers Ohr zu hauen. Beides ist gleich schlimm.

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