Die Beresina-Schlacht und ihr Vermächtnis

Die Beresina-Schlacht und ihr Vermächtnis

Ansprache zur Bundesfeier 2012 von Bundesrat Ueli Maurer Chef des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport VBS gehalten am 31. Juli in Hinwil und St. Margrethen und am 1. August in Uster, Siblingen, Linden und Münsingen.
Die Schweiz hat heute Geburtstag. An Geburtstagen darf man sich zuerst einmal freuen. Und wir in der Schweiz haben ja wirklich allen Grund dazu. Wir leben in einem schönen Land, wir leben in Freiheit, wir leben in Wohlstand.
Geburtstage sind immer ein Anlass, in die Zukunft zu blicken. Wir haben in den nächsten Jahren für unser Land grundsätzliche Entscheide zu fällen. Im Vordergrund steht das Verhältnis zur EU. Brüssel will, dass wir EU-Recht direkt übernehmen. Im Grundsatz geht es um die Frage: Wollen wir unabhängig bleiben und unseren eigenen Weg gehen? Oder lassen wir uns mit Verträgen so eng an die EU binden, bis wir auch unsere eigene Zukunft an ihr Schicksal geknüpft haben? Wie es mit der EU weitergeht, wissen wir nicht. Sicher ist aber, dass die Forderungen an die kleine, wohlhabende Schweiz immer lauter gestellt werden, je härter sich die Schulden- und Eurokrise auswirkt. Druck und Begehrlichkeiten stand zu halten, wird somit zu unserer wichtigsten Aufgabe der nächsten Zeit werden.
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Kommentare: 1

  1. Hans Ulrich Suter sagt:

    Das sollte man schon lesen. Ich bin nicht ganz überzeugt, dass er völlig den Punkt trifft. Es genügte meiner Meinung nach nicht zur Abwehr der napoleonischen Truppen einfach nur Truppen auszuheben. Leute wie Peter Ochs und seine heutigen Nachfahren in Parlament und Bundesrat sind eben nicht “linke Intellektuelle”, sie sind sogar ausgesprochen schlecht was ihre intellektuellen Fähigkeiten angeht, sondern es sind brutale und unmoralische Machtmenschen (Bei Ochs kann man auch noch “Nomen omen est” sagen…). Es war damals z.B. nicht klar wie man sich militärisch gegen die Französischen Truppen hätte wehren können. Natürlich kann man von Wellington in Spanien lernen, oder eigenes entwickeln. Mit welchen Plänen auch immer, es ist zu vermuten, dass zum Beispiel für feste Artilleriestellungen, für den Unterhalt einer professionellen, leichten Kavallerie oder für die “Plänkler-Gewehre” die alten Stände Geld aufzuwenden gehabt hätten. Offensichtlich wollten oder haben sie das nicht getan und voila schon war der Feind da. Das ist die eigentliche Parallele, das Fehlen der militärischen Infrastruktur. Dass wir damals und heute Peterochsen in der Regierung haben ist die andere Parallele.

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