Dissuasion: The hidden Air Force

Dissuasion: The hidden Air Force

Switzerland is a weird country. A few examples? In case of nuclear war the Swiss have bunkers capable of fitting 100% of country’s population – it is the only (paranoid enough) country to be capable of doing that. Swiss highways can be converted into runways by quickly removing the grade separations in between the lanes. Switzerland also has ad-hoc airbases with hangars carved out of the mountains. And the Swiss Air Force has office hours – yes, office hours. So despite all the “heavy armour” around – just invade at night time and Swiss Air Force pilots are in bed. And due to the noise level which could hurt important Alpine tourist region – Swiss pilots have to go abroad to fly supersonic.
Switzerland is neutral, but has one of the largest armies on a per capita basis and all militia soldiers take their guns home – one could say Switzerland has an almost national paranoia about defense. Where does this come from? Historically, it stems from the fact that Switzerland is at the crossroads of important routes through the Alps – critical for any emperor. During the Cold War, the Swiss built a giant militia-based national defense system that rivals that of any country in the world. If anyone were to invade Switzerland, they would find a nation armed to the teeth. Switzerland has a national building code that requires every home to either have a bunker or pay into a fund to maintain community bunkers – so every Swiss Citizen has quick access to a shelter.
Beitrag auf migflug.com
Kommentar:
Der Beitrag stammt zwar vom September 2014 doch der Inhalt ist natürlich veraltet. Dennoch ist der Respekt und die Wirkung aus dem Text nicht zu unterschätzen. Doch dieses Bild wird mutwillig zerstört. Wir leben nun schon ein paar Jahre von diesem Image. Doch die Armee nur noch ein Potemkinsches Dorf.

 

Kommentare: 5

  1. Willy Stucky sagt:

    Ein gewisser Justin Neufeld sagt zum einschlägigen Artikel unter anderem:
    “I have always said that the Swiss are the only people who are the government, military, and police of their own nation and it is amazing how there is no disconnect between the citizens and their forces. Together they are united more strongly than any nation I have been to, researched, or lived in.” Oder auf Deutsch: “Ich habe immer gesagt, dass die Schweizer die Einzigen sind, die sich als Regierung, Armee und Polizei ihres eigenen Landes begreifen; und es ist verblüffend, dass es praktisch keinen Graben gibt zwischen den Bürgern und ihren Streitkräften. So bilden diese Bürger eine stärkere Einheit, als dies in irgendeinem anderen Land der Fall ist, das ich je besucht habe oder in welchem ich je als Forscher tätig oder gar ansässig war.”
    Dies trifft gewiss nicht mehr zu. Doch es ist erstaunlich, dass die Schweiz immer noch so wahrgenommen werden kann, was nur das Ausmass der Orientierungslosigkeit vieler anderer Nationen erhellt.
    Während Jahrzehnten hat das Gros unserer Historiker uns bewusst ein ganz anderes Bild der Schweiz vermittelt. Aber nicht nur Historiker, sondern zum Beispiel auch unser Star-Germanist Peter von Matt, der nicht müde wurde zu behaupten, dass die Schweiz nur durch den Willen der sie umgebenden Mächte entstanden sei. Diese subtile Umfunktionierung des Begriffs der Willensnation in ihr Gegenteil war jedoch lediglich das Vorspiel zu seiner unsäglichen Äusserung anlässlich der Leipziger Buchmesse: Auf das sehr knappe Nein zur unbedingten Freizügigkeit aller EU-Bürger bezüglich der Schweiz angesprochen, hat Peter von Matt in einer Gesprächsrunde im deutschen Fernsehen genervt geantwortet, dass es schliesslich in jedem Volk 30% Idioten gebe.

  2. S. Gerber sagt:

    Die Meinung des Auslandes ist zu realtivieren: So sprechen meine amerikanischen Freunde auch heute noch von “Swissair” und meinen, die Schweiz hätte noch eine eigene Airline.

  3. Hans Ulrich Suter sagt:

    Ja man könnte weinen, wenn man sieht was war und was nun ist: Natürlich ist das ein bisschen Bluff mit den Kavernen, aber was wirklich schlimm ist, dass man die Schutzraumpflicht abgeschafft hat, mein Mehrfamilienhaus hat noch einen, aber danach war es keine Pflicht mehr und was ich v.a. als Schlimm empfinde, dass man alle Sprengmöglichkeiten von Brücken etc. abgeschafft und die Sprengladungen entfernt hat. Ich würde bei einem Wiederaufbau auch zuerst darauf setzen, ev. mit freischärlerartig organisierten Truppen, High-Tech mit Kommunikation, Drohnen, Kampfflugzeugen und anderem Zeug kann man vergessen, sowas ist in Europa weder beschaffbar (politisch) noch lässt es sich vernünftig warten, wie man aus den neuesten Berichten von der Bundeswehr (das sind die mit den Kinderkrippen) sieht.

  4. Urs Tischhauser sagt:

    Lieber Hans Ulrich Suter
    Als Architekt habe ich beruflich natürlich bei meinen Projekten immer wieder mit Schutzräumen zu tun. Es ist keineswegs so, dass im Kanton Zürich die Schutzraumbaupflicht abgeschafft worden ist. Nur wer in einem Quartier bauen will, in der es bereits mehr als ausreichend Schutzraumplätze für die Bevölkerung gibt, kann mit der Bezahlung der Ersatzabgabe auf den Bau verzichtet werden. Es macht ja durchaus auch Sinn, dass nicht in jedes Häuschen ein Schutzraum für vier oder fünf Personen eingebaut wird. Dann schon eher solche für 15-20 und dafür nur noch in jedem vierten oder fünften Haus.
    Was mir wesentlich mehr zu denken gibt ist die Tatsache, dass die Kampfinfrastrukturen wegen zu hohen Unterhaltskosten (!!!) rückgebaut werden. Wegen zu hoher Wartungskosten Tiger, Leos und Panzerhaubitzen verkauft und verschrottet werden und Munition, welche absolut kriegstauglich ist, vernichtet wird. Dass dagegen nichts unternommen wird, kann vielleicht auf von Matts 30% Idioten zurückgeführt werden.

  5. S. Gerber sagt:

    Die Leopard 2 weeden gar nicht verschrottet werden, sondern nach Finnland verkauft (verschenkt).

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