Groundet am Mittwoch der Gripen?

Groundet am Mittwoch der Gripen?

«Den Gripen oder keinen neuen Kampfjet», so wiederholen es VBS-Chef Ueli Maurer und seine obersten Generäle mantramässig. Doch was als selbstbewusste Stand­haftigkeit gedacht ist, könnte die Armee ihr Flugzeug kosten. Denn das Auswahlverfahren ist alles andere als unanfechtbar gelaufen, die schlechten Noten des Gripen im Vergleich zu den Konkurrenten Rafale und Eurofighter schöngeföhnt.
Eine Unterkommission der Sicherheitspolitischen Kommission (SIK) untersucht das Verfahren seit Monaten. Am Mittwoch will sie sich zur Abschlusssitzung treffen, am 21. August kommen die Ergebnisse in die Gesamtkommission.
Bericht auf blick.ch

 

Kommentare: 4

  1. Y. Blau sagt:

    “In dieser verfahrenen Situation scheint in der SIK-Subkommission eine überraschende Idee an Boden zu gewinnen: Man sucht nach einer goldenen Brücke für Maurer.”
    Herr Clemens Studer (der Verfasser) sagt “scheint”. Woher will er das wissen? Warum eine goldene Brücke, entscheiden tut ja nicht ein Ausschuss im SIK. “Murer” kriegt auch kein “halbes Kalb” und einen “Chäs” geschenkt, wenn die Räte anders entscheiden als er vorschlägt. Komischer Artikel …

  2. P. Langenegger sagt:

    Vor nicht langer Zeit hiess es, die Schweiz erhalte den E/F erst um die 2020 weil die Schwedische Luftwaffe bei der Auslieferung den Vorrang habe. Jetzt steht bei SAAB angeblich die Brasilianische AF auf dem Teppich, welche eine Vielzahl des Schweizer Bedarfs ordern dürfte. Was heissen könnte, dass wir als “quantité négligeable” noch weiter hinten anzustehen hätten!

  3. Bosshard sagt:

    Vielleicht sollte jeweils beim Titel die Quelle, in diesem Fall Blick, erwähnt. Der Artikel strotzt nur so von Unwahrheiten, überholten Fakten und unfundierten Aussagen. Er ist absolut unpräzis und nennt bei den Quellen wohl bewusst keine Namen. Aus meiner Warte reine Meinungsmache übelster Sorte an der Grenze zu bewussten Lügen.

  4. Willy Stucky sagt:

    Sie sagen’s, Herr Blau. Aber alle Journalisten, die über komplexe Rüstungsbeschaffungen schreiben, müssten sich komisch vorkommen.
    Was bezwecken sie eigentlich mit ihren Informationen zu Projekten, die sie unmöglich zu durchschauen vermögen? Wollen sie im jünsten Fall den Entscheid der Räte umstossen? Noch ist er gültig: Aufstockung des Militärbudgets auf jährlich 5 Milliarden zwecks Beschaffung eines Kampfjets, der als Folge der viel zu beschränkten Mittel gar nicht der beste der Welt sein kann.
    Die Verbündeten dieser “Plauderi” sitzen allerdings im Bundesrat, wo bald alles, was das Volk, die Kantone und die beiden Räte beschliessen, nur noch bedingt ernst genommen wird: Mit der Abschaffung der schweizerischen Armee geht die Abschaffung der schweizerischen Demokratie Hand in Hand! Eigentlich müssten sich die Journalisten über diese Entwicklung ärgern, aber viele von ihnen haben halt das Pulver nicht erfunden. Auch in diesem Falle gilt wohl der geniale Vers von Wilhelm Busch: “Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber.”

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