Was kann ich tun?

Was kann ich tun?

Wollen Sie etwas bewirken
oder einfach tatenlos zuschauen wie die Schweiz untergeht?

Wir alle haben unsere Volksvertreter und Volksvertreterinnen
gewählt. Deren Aufgabe ist es, unsere Interessen wahrzunehmen und zu
vertreten. Sie haben diese Verpflichtung freiwillig gesucht. Als Bürger/innen
haben wir einen Anspruch darauf.

Jeder Bürger und jede Bürgerin hat folglich das Recht und
auch die Pflicht, die Volksvertreter über ihre Wünsche und Bedürfnisse an die
Politik zu informieren.

Ob die Volksvertreter dann diese Wünsche auch wirklich
aufnehmen und darauf einzutreten gewillt sind, hängt vor allem von deren
Parteizugehörigkeit ab. Die Interessen der Parteileitungen werden leider oft
über die Interessen der Wählerschaft gestellt, was gerade in der
Sicherheits-Politik leider dazu geführt hat, dass praktisch alle Parteien die
Konzepte der Landesverteidigung und der bewaffneten Neutralität fallengelassen
haben und nicht mehr unterstützen.

Wenn Sie nichts unternehmen und einfach zuschauen, sind
Sie selber schuld was herauskommt!
Die Politiker/innen erklären ihre
Unterlassungen dann mit der Aussage „es hat ja niemand etwas gesagt – es hat ja
niemand reklamiert!“.
Dies zu recht.

Folgende Möglichkeiten stehen Ihnen offen, die
Schweizerische Sicherheits-Politik zu beeinflussen:

  • Briefe/Mails an Ihre Volksvertreter/innen !
    Damit Sie die Anschriften nicht selber heraussuchen müssen, haben wir Ihnen Kantons-weise die Adress-Tabellen in den untenstehenden Links bereitgestellt.
    Bitte beachten Sie, dass die Politiker/innen ausschliesslich auf Stimmen aus ihrem eigenen Wahlkreis hören! Es geht ja um die Wiederwahl! Es ist sinnlos, jemanden anzuschreiben, den man nicht gewählt hat.
  • Leserbriefe schreiben !
    Leserbriefe an Tages-, Wochen- und Wochenend-Zeitungen werden nicht nur von Mitbürgern und Mitbürgerinnen gelesen, sondern auch von Politiken und Behörden.
    Tips: Längen-Vorgaben der Zeitung einhalten. Bei Einsendung (Mail oder online-Formular) immer angeben, dass man Abonnent der Zeitung ist, Angabe der Abo/Kunden-Nummer unerlässlich!
    Erster Satz ist entscheidend ob die Leser weiterlesen.
    Letzter Satz muss die Forderung exakt auf den Punkt bringen.
    Sie dürfen Ihrer Enttäuschung über das Verhalten bestimmter Politiker/innen ruhig Ausdruck geben. Solange Sie nicht beleidigend sind, kann Ihnen nichts passieren.
    Als Autor ggfs die Funktion angeben, z.B. alt-Gemeinderat, Hauptmann aD und ähnliches, immer mit Wohnort. Bei Präsidenten von Vereinen dies angeben.
    Neben den Publikums-Zeitungen gibt es dann auch noch die Fachzeitschriften, im militärischen Bereich sind dies in der Schweiz vor allem der „Schweizer Soldat“ und die „ASMZ“.
  • in politischer Partei mitmachen !
    Nur 3% aller Schweizer und Schweizerinnen sind Mitglied einer Partei! Unglaublich. Als Parteimitglied verpflichten Sie sich grundsätzlich zu gar nichts. Sie können gar nichts verlieren. Der Mitgliederbeitrag ist minim.
    Sie lernen viele interessante Leute kennen und erfahren wie in unserem Land die Politik funktioniert.
    Sie können als Mitglied an Parteiveranstaltungen mit-reden, oft auch mit Entscheidungsträgern in Exekutiven und Legislativen.
    Hier wird Politik gemacht wie sonst nirgendwo!
    Sie werden erstaunt sein, wie wenige Mit-Bürger/innen an diesen lokalen Partei-Veranstaltungen anwesend sind. Umso mehr werden Sie beachtet und angehört.
    Besuchen Sie Ihre Volksvertreter/innen auch an den Parlamentssitzungen. Diese sind grundsätzlich öffentlich, sie haben also das Recht, dort im Besucherbereich Platz zu nehmen und das Verhalten Ihrer Abgeordneten zu beobachten und diese in den Pausen zu einem Gespräch zu treffen (Kantonsparlamente).
  • in militärnahen Vereinen mitmachen !
    Neben der Gruppe GIARDINO gibt es noch viele weitere Vereine. Viele Festungsvereine, militärhistorische Gesellschaften, die Ehemaligen-Vereinigung „Pro Militia“, Unteroffiziers-Vereine und Offiziersgesellschaften, etc.
    Diese Organisationen haben zwar keinen Einfluss auf die Schweizerische Sicherheitspolitik, aber Sie treffen dort aktive und ehemalige Militär-Angehörige, mit denen Sie sich militär-fachlich austauschen können.

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