Krieg zwischen Nordkorea und USA?

Krieg zwischen Nordkorea und USA?

“Die westlichen Medien haben in den letzten Tagen mit Sensations- meldungen die kommunistische Demokratische Volksrepublik Korea als grosse Bedrohung für seine Nachbarn und sogar für die Vereinigten Staaten dargestellt. Die martialischen Worten die Kim Jong-un angeblich von sich gegeben hat haben ihren Teil noch dazu beigetragen eine Kriegsstimmung aufzubauen. […]
Die aktuelle angespannte Situation auf der koreanischen Halbinsel hat Washington zu verantworten, denn dem Obama-Regime geht es im Endeffekt um eine Umzingelung und Kontrolle Chinas in dessen Einflusssphäre. Die amerikanischen Imperialisten benötigen einen Grund um Soldaten, Flugzeuge und Schiffe noch näher an China zu positionieren. Mit dieser Krise haben sie den perfekten Grund, denn Südkorea und Japan müssen „beschützt“ werden. Interessant ist, laut Umfragen in Seoul fühlen sich aber die Bewohner im Süden nicht vom Norden bedroht, sondern eher durch die US-Militärmacht die jetzt gross auffährt.
Die Behauptung von US-Verteidigungsminister Chuck Hagel, die Drohungen Nordkoreas seien eine echte Gefahr für die USA und ihre Verbündeten, ist lächerlich und durchsichtig. Die USA nutzen jetzt diese selbstverursachte Krise zur Stationierung eines Raketenabwehrsystems auf der Pazifikinsel Guam, ein grosser Schritt in die Nähe zu China. Eine Messung zeigt nämlich, Guam liegt näher zu China als zu Nordkorea. Genau wie sie Raketen mit der gleichen Lüge an die Grenze zu Russland aufgestellen wollen. Nordkorea hat gar keine Kapazität auf irgendeiner Weise amerikanisches Territorium zu gefährden. Washington will dazu wieder Rüstungsausgaben rechtfertigen, denn Waffen sind das einziege was die dahinsiechende Wirtschaft noch produzieren kann. […]
Was die wenigsten wissen, Nordkorea verlangt schon seit Jahrzehnten einen FRIEDENSVERTRAG mit den Vereinigten Staaten, denn es besteht nur ein Waffenstillstand im Krieg den die USA gegen das Land geführt hat. Washington weigert sich diesen zu unterschreiben. Warum? Weil die Kriegshetzer so ihre Truppen im Südkorea stationieren können, so wie in Westdeutschland, und damit die besetzten Länder keine Souveränität haben und Kolonien der Imperialisten bleiben. Über 30’000 US-Soldaten besetzen Südkorea und 70’000 Deutschland. In Japan sind 35’000 US-Soldaten stationiert. Es sind die USA die keinen Frieden und einen permanenten Kriegszustand wollen und nicht Nordkorea!!!”
Ganzer Bericht (lesenswert!)
Kommentar:
Welche Seite bedient sich wohl der Propaganda? Wir sollten genau prüfen, wen wir als “Freund” bezeichnen…!

 

Kommentare: 7

  1. Guido Pescio sagt:

    Man kann natürlich die “Moralkeule” immer in alle Richtungen werfen. Der obige Bericht wirft sie mal wieder gegen die Amis. Grundsätzlich hat es auf dieser Welt schon seit langem immer irgend eine “Weltmacht” gegeben, welche dann über kurz oder lang in einer mehr oder weniger überbordenden Dekadenz untergegangen ist. Man lese z.B.die Geschichte der Römer. Auch heutzutage ist eine Welt ohne “Weltmacht” leider nicht denkbar. Oder sollte die UNO diese Aufgabe übernehmen? Hmmmm? Wenn wir mal diese traurige Realität akzeptieren, stellt sich die Frage, welches das kleinere Uebel ist. Wäre denn eine Weltmacht China oder Russland wirklich angenehmer? Man kann in vielerlei Hinsicht berechtigterweise auf die Amis rumhacken. Immerhin sollten wir die Geschichte des letzten Jahrhunderts nicht allzu schnell vergessen. Wie sähe Europa heute aus, wenn in den beiden letzten Weltkriegen die Amis nicht eingegriffen hätten? Wie würde der Ferne Osten aussehen? Unter japanischer Dominanz… In Bezug auf Korea ist nun mal ganz rudimentär und, ohne tiefgreifende Studien zu veranstalten, festzustellen, dass es dem südkoreanischen Volk trotz der verhassten Ami-Präsenz “etwas” besser geht als dem nordkoreanischen, mit einem erzkommunistischen Regime, welches mit einer Atombewaffnung und Atomdrohung prahlt und das Volk nichts zu fressen hat! Nun, was ist nun die geschichtliche Wahrheit, die “imperialistischen” Aktivitäten der Amis oder die Bedrohung der kommunistischen Gleichmacherei-Doktrin mit der gerechten Verteilung des Elends? Ich weiss es nicht. Ich glaube, es war Napoleon, welcher mal gesagt haben soll: “Die Geschichte ist die Lüge, auf die wir uns alle geeinigt haben”. Und jeder interpretiert diese Lüge auf seine Weise….

  2. AW sagt:

    Es mag sein, dass die Nordkoreaner vor ein paar Jahren einen Friedensvertrag wollten, aber das war noch unter dem alten Herrscher und mit vielleicht anderen Generälen. Heute scheint sich das geändert zu haben. Die Schweiz hat sich als Vermittler für Verhandlungen angeboten. Nordkorea hat nicht darauf reagiert. Offenbar wollte Nordkorea einen Friedensvertrag nur unter der Bedingung, dass die UNO-Sanktionen aufgehoben werden. Wahrscheinlich wollten sie Unaufmerksamkeit erreichen, damit sie in Ruhe an ihrem Atomwaffenprogramm erforschen können.

    • M. E. sagt:

      Mein liebe/r Freund/in u. wie ich doch hoffen darf auch Mitstreiter/in…!
      Wenn Sie mir auch nur einen seriösen u. vertrauenswürdigen Hinweis, betreffend eines Nachsuchens um einen Friedensvertrag seitens Nordkoreas auftreiben können, und diesen hier auch publizieren: bezahle ich Ihnen ein Abendessen im Berner Hotel “Bellevue” mit Blick auf die Alpen.
      Ihr
      M. E.

    • Gruppe Giardino sagt:

      Danke für diesen guten Hinweis! Gemeinsam können wir Fakten zusammentragen und so die Propaganda demaskieren.

    • M. E. sagt:

      Sehr geehrter AW…!
      DANKE IHNEN VIELMAL FÜR ALLE DIESE ZUWENDUNGEN UND INPUTS! Eine kleine Frage: sind Sie Korea Spezialist?
      Danke vielmal für all die zugesandten Links, aber nun zur Sache: sie sind zumindest teilweise, bis zu 3-4 Monate alt. Nicht das es mich stören würde im Gegenteil, alles ist sehr interessant, aber da es auf letzten Herbst zurückgeht ist wie ich glaube die Lage eben nicht mehr die gleiche.
      In dieser kurzen Zeit haben die es in Korea von der normalen Tagesordnung, zur Vorstufe eines ausgewachsenen Krieges gebracht. Angebote zu einem Friedensvertrag mit den USA oder mit Südkorea wurden zwar wie Sie es belegt haben tatsächlich gemacht, alle Achtung, doch bezweifle ich sehr stark ob letzteres Angebot seriös, ernstgemeint, oder eben auch vertrauenswürdig waren. Es ging wohl wieder einmal alleine darum eine wie so oft total verfahrene diplomatische Situation zu lockern zu versuchen, um an die dringend benötigten Lebensmittel Lieferungen zu kommen. Kurz: es war meiner Meinung nach wieder einmal ein Bluff der Familie Kim, ein Muskelspiel, nichts mehr aber auch nichts weniger.
      Im Moment bleibt uns allen, wohl nichts anderes übrig als die gegenwärtige Entwicklung abzuwarten. Wir sind nämlich jetzt genau gleich weit, wie am Anfang unserer Debatte. Aber nochmal: das war ganz sicher kein ernstgemeintes Friedensangebot, warum auch sollten die überhaupt ein Solches formulieren? Diese Führungsclique lebt nämlich viel zu gut mit der jetzigen Situation, und dies seit sechzig Jahren: vom Grossvater, über den Vater zum Enkel, und es funktioniert.
      Was unser Abendessen anbelangt, da müssen wir uns Gedanken machen, vor allem WANN? vielleicht wäre es gut Sie hinterlassen mir auf irgendeine Art Ihre Private E-Mail. Denn ich denke mal, dass es hier nicht der richtige Ort sein kann um solches auszutauschen. Aber… es wäre schön doch noch irgendwie zu diesem Essen zu kommen, oder?

  3. Hans Ulrich Suter sagt:

    Das ist ja eigentlich das gute daran, neutral zu sein, man muss eben nicht genau wissen wer “recht” hat. Die Welt ist aber sowieso nicht schwarz-weiss. Wie dem auch es sind 2 Punkte hier relevant:
    1.) Es stimmt nicht wie uns die gutmenschen-mainstream Gehirnwäsche vormachen will, dass es derzeit keine Kriege gibt und auch lange keine Kriege mehr geben kann.
    2.) Leider haben wir sog. UNO-Beobachter (NNSC) die die Demarkationslinie in Korea beobachten, ein Job für den jeder Gefreite vollständig überqualifiziert ist. Wir jedoch schicken immerhin mindestens Flagoffiziere hin (die dann nach Vetrag 2-Stern Generäle werden) was extem albern ist. Dazu kann man nur sagen, wer keine Kampflugzeuge kaufen kann, hat auch nicht das Geld Generäle nach Korea zu schicken. Oder sollten wir vielleicht alle mit Gemüse ausgestatteten Offiziere dorthin schicken? Es ist übrigens nicht einfach rauszufinden wer dort ist und wieviel Geld damit vernichtet wird, vielleicht eine nette Frage für einen Nationalrat?

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