Maurer wollte Schweizer Soldaten, Calmy-Rey die umstrittenen Söldner

Maurer wollte Schweizer Soldaten, Calmy-Rey die umstrittenen Söldner

Offenbar hätte die Armee bereitgestanden, um die Schweizer Botschaft in Tripolis zu bewachen. Doch die Aussenministerin bremste Ueli Maurer aus.
Die gestrige Sitzung der nationalrätlichen Sicherheitskommission führte aber zur gegenteiligen Erkenntnis: Nicht Maurer, sondern SP-Aussenministerin Micheline Calmy-Rey verhinderte offenbar eine Entsendung von Soldaten.
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Kommentare: 2

  1. Christian Nussbaumer sagt:

    Unglaublich so etwas, ein veritabler Skandal. Zuerst will der Gesamtbundesrat die Söldnerfirmen aus der Schweiz verbannen (und das aus gutem Grund) und dann setzt man genau solch eine Forma zum Schutz Schweizer Hoheitsgebietes im Ausland ein. Hypocrisy at it’s best!
    Auf wen kommt es denn zurück wenn ein solcher Söldner-Rambo ein Kind, eine Frau oder sogar eine Schwangere tötet? Genau, auf die CH! Schlieslich haben wir diesen engagiert und sind somit für seinen Taten mitverantwortlich. Firmen wie AEGIS sind nicht dafür bekannt Verantwortung zu übernehmen, dafür umso mehr für einen allzu lockeren trigger-finger. Wer sich mit PMC’s auskennt soll doch mal nach dem aktuellen CEO von AEGIS googeln, Tim Spicer. “Sandline”… brauche ich mehr zu sagen?
    Wir haben bestens ausgebildete Spezialisten für diese Art von Tätigkeit; die Profis der Militärischen Sicherheit und das AAD10. Die “Ausrede” von formaljuristischen und verhandlungspolitischen Gründen, weshalb ein Einsatz von CH Soldaten im Moment nicht möglich sein soll, ist wirklich unterste Schublade.

  2. Alain Vincent sagt:

    Allerdings, doch ist es nachvollziehbar.
    Schliesslich kann man ja schlecht eine Einheit zum Einsatz bringen, deren Existenz und Notwendigkeit man politisch bekämpfen und bestreiten will.
    Ich erinnere mich an entsprechende Berichte im Schweizer Fernsehen, welche genau so zu verstehen waren.

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