Militär gegen Ausverkauf von Dübendorf

Militär gegen Ausverkauf von Dübendorf

Ständerat Bruno Frick will den Flughafen Dübendorf verkaufen, um neue Kampfflieger zu posten. Doch jetzt stemmt sich der Luftwaffenchef gegen den Plan.
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Kommentar:
Wir sind gegen den Verkauf von Immobilien, Einrichtungen, Waffensystemen (Fest Mw, Bison) solange nicht klar ist, WIE sich die heutige Lage der Armee präsentiert (“due dilligence”) bzw. ein klares, in sich stimmiges Konzept vorliegt.

 

Kommentare: 3

  1. Willy P. Stelzer sagt:

    Der weitere Verkauf von weiteren Immobilien, insbesondere der Verkauf des Flugplatzes Dübendorf, darf unter keinen Umständen ausgeführt werden. Dübendorf besteht nicht nur aus der Piste, sondern umfasst eine Belegschaft mit umfassenden Wissen und Erfahrung für den Unterhalt der Flugwaffe. Man merkt die Absicht und ist verstimmt: Es ist ganz klar, dass hinter dem Plan das Flugplatu Areal massiv zu überbauen und damit Geld zu verdienen. Im Vordergrund steht Nationalrat Ruedi Noser und Ständerat Bruno Frick ist auf dieses Pferd aufgesprungen. Bundesrat Ueli Maurer muss ein klares Wort sprechen: Verkauf des Flugplatz-Areals Dübendorf: NEIN!

  2. Zemp Franz sagt:

    Es ist sehr auffallend, wie sich die CVP-Führung mit ihrer gegenwärtigen unverständlichen Haltung zur Armee, nur Stimmen der Linken und Grünen für die Parlamentswahlen holen möchten.
    Ich bin klar der Meinung, dass momentan gar nichts unserer Armee zu verkaufen ist.
    Den Verkauf des Flughafens Dübendorf lehne ich somit strikte ab. Vielleicht sollte man den Parlamentariern ihr Gehalt um die Hälfte reduzieren und der Armee zur Verfügung stellen. Dies brächte mit Sicherheit viele Vorteile. Auch die beabsichtigte Dummheit ist somit zu bestrafen.
    Franz Zemp

  3. Hans Ulrich Suter sagt:

    Man kann natürlich keine Kampfflugzeuge kaufen, indem man Flugplätze verkauft. Das ist etwa so, wie wenn man sein Auto verkauft um Benzin kaufen zu können. Es ist nur wieder ein neuer Plan der mitte-linken Armeeabschaffer, die Armee zu reduzieren. Dass so ein Irrsinn ausgerechnet von einem Oberst aD kommt, zeigt mir als ehemaligen normalen Soldaten, dass eben ein Grund für den Niedergang der Armee, eben in Teilen des Offizierskorps zu suchen ist. Ich möchte es einfach nochmals sagen, eine Flugzeugbeschaffung, das heisst z.B. 22Gripen zum Preis von 2.2 Milliarden Franken, oder sagen wir 100 Gripen für 10 Milliarden, würde auf die Laufzeit von ca. 30 Jahren (der beim Kauf schon antiquarische Tiger II war 35 Jahre im Gebrauch), macht dann noch eine drittel Milliarde sFr. pro Jahr aus. Zur Erinnerung, wir geben für die Entwicklungshilfe pro Jahr 2.5 Milliarden aus (http://www.sdc.admin.ch/de/Home/Die_DEZA/Zahlen_und_Fakten/APD), was dann umgerechnet fast Eintausend Kampfflugzeuge sind!

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