Military Expenditures on the Rise

Military Expenditures on the Rise

The projection that global military expenditures are set to increase in 2014 for the first time in five years comes from an estimate by London-based IHS Jane’s Aerospace, Defense & Security. It projects a 0.6% increase to $1.547 trillion.

Quelle: financialsense.com
 

 

Kommentare: 8

  1. Willy Stucky sagt:

    Herzlichen Dank an unseren NOF! Die Referenzzahl für die Schweiz wäre 5.5 billions of dollars. Nehmen wir Frankreich zum Vergleich: Die Fläche Frankreichs ist um den Faktor 17 grösser als die Fläche der Schweiz. Die französischen Militärausgaben sind jedoch nur um den Faktor 9,5 grösser als die schweizerischen, und dies, obwohl wir keine Kriegsflotte haben. Warum sind unsere Militärausgaben flächenbezogen gut 75% höher als die Frankreichs? Dies verblüfft mich angesichts der Tatsache, dass wir unser Land nicht einmal verteidigen könnten. Kaufen wir zu teuer ein?

    • Erwin Markus sagt:

      SEHR GEEHRTER HERR STUCKY…!
      Hiermit gratuliere ich hiermit herzlich, zu der zuvor von Ihnen aufgeführeten Rechnung, denn… SIE STIMMT JA…! An die Adresse von Herrn Frick gerichtet, möchte ich doch festhalten, dass es bei Herr Stucky’s Argumentation wohl NICHT darum geht die Armee sei zu gross… die Ausgaben zu hoch… kurz: um das Übliche. Nein, ich denke viel mehr, hier geht es um etwas ganz anderes, nämlich um reine konstruktive Kritik an unserem Wehrwesen. Definitiv geht es hier wohl, um das genau gleiche um das es immer hier geht, es gibt ja mittlerweile hunderte von Threads die diesem Thema schon gewidmet wurden, ich möchte mich hier nicht wiederholen. Das beste und sicherste Argument in diese Richtung, wurde mit “Mut zur Kursänderung” schon geschieben, am besten liest man dieses (Standart-)Werk, dann weiss wohl jeder was zu tun wäre…!.

  2. Gotthard Frick sagt:

    KAPITULATION IM VORAUS
    Menschen, die innerlich schon im Voraus kapitulieren, wie anscheindend Herr Willy Stucky, falls ich seinen Satz
    “Dies verblüfft mich angesichts der Tatsache, dass wir unser Land nicht einmal verteidigen könnten”
    richtig verstanden habe, waren schon immer für rasche Niederlagen ihrer Länder verantwortlich. So wurden im II.WK z.B die demoralisierten Frankreich, Holland, Belgien von den Deutschen rasch besiegt. General Guisan hatte noch kurz vor dem deutschen Angriff vier hohe welsche Offiziere zur französischen Armee geschickt, die zutiefst schockiert über deren Demoralisierung zurückkamen.
    Nur bei den Finnen, die 4 Monate lang einer überwältigenden sowjetischen Übermacht standhielten, und den bitterarmen Griechen, die an Massendemon-strationen “NEIN, NEIN, NEIN” („OCHI, OCHI, OCHI“) skandierten, NEIN zu Unterwerfung und Kapitulation, und die dann den Achsenmächten 6 Monate lang Widerstand leisteten und durch die damit verursachte Verzögerung des deutschen Angriffs auf Russland direkt die erste grosse Niederlage der Wehrmacht in Russland verursachten, gab es offensichtlich nicht viele “Stuckys”. (Zur nochmaligen Erinnerung: Darum ist der 28. Oktober, der Tag, an dem sich 1940 die Griechen weigerten, zu kapitulieren, heute ein nationaler griechischer Feiertag und heisst “NEIN” Tag.”)
    Für die “Stuckys” ist DER ANDERE immer auch der Stärkere und Widerstand hat keinen Sinn.
    Vietnam wäre heute noch eine französische Kolonie, wären die Vietnamesen “Stuckys” gewesen. Sie haben gegen die militärisch übermächtigen Franzosen und dann gegen die USA, die mächtigste Militärmaschine der Welt, mit ungeheuren Opfern ihre Unabhängigkeit erkämpft.
    Leider haben wir heute in der Schweiz viele „Stuckys“.
    Gotthard Frick, Bottmingen

    • Erwin Markus sagt:

      SEHR GEEHRTER HERR FRICK…!
      Sehr beeindruckend Ihr kleiner hiesiger Aufsatz zum Thema Widerstand, mag ich sehr, hat mich wirklich beeindruckt. Es ist nämlich genau das, auch mit Blick auf das Wahlergebnis von letztem Sonntag, was dieses arme Land samt Seiner teilweise total verwirrten Bevölkerung jetzt braucht: DURCHHALTEN!
      Momentan lieber Herr Frick, sehe ich nämlich niemanden anderes als SIE, der die Rolle des “Durchhalteapostels” übernehmen könnte. Wissen Sie Herr Frick, auch mit Blick auf Ihr von mir sehr geschätztes Werk “Hitlers Krieg – die Selbsbehauptung der Schweiz 1933-1945” wären Sie der richtige Mann. Im Ernst versichere ich Ihnen hiermit glaubhaft, dass dies absolut NICHT etwa sarkastisch, sondern sehr ernst gemeint ist.
      Unser aller lieber Herr Frick, aus meiner Sicht sind Sie gegenwärtig eine der einzigen Persönlichkeiten in der Schweiz Die die nötige Erfahrung, Ausstrahlung und auch minimale Chance mitbringen würde, sich in der nun voll entbrannten Debatte Gehör zu verschaffen.
      Darum bitte ich Sie als Urenkel von jemandem der mit unserem hoch geschätzten General Henri Guisan (1874-1960), man schrieb damals das Jahr 1894, die RS als Trainsoldat in Bière (VD) absolviert hat: Herr Frick, werden Sie jetzt für uns Schweizer zu einem Fanal des Widerstandes, wie es der Herr General im Zuge des Rütlirapport 1940 für die damalige Schweiz geworden ist. Im Voraus haben Sie vielen Dank dafür.

  3. Elvana Indergand sagt:

    …richtig und zu denen gehört auch ein verweiblichter BR, der einer EU gegenüber den Föderalismus in vorauseilendem Affenzahntempo versucht ausser Kraft zu setzen, Ja und Amen sagt zu überholten Militär-Doktrinen, die aus der Verwaltung kommen und ende 90 er Jahre beschlossen wurden, die die Gewaltentrennung mit Sonderbeschlüssen degenerieren und damit die direkte Demokratie unterhöhlen. Und sowas wird nächstes Jahr ABGEWÄHLT. Ich bin in keiner Partei. Ich denke selber.
    Aber DAS PENDEL SCHLÄGT ZURÜCK, sogar das Foucault’sche…abwarten und Tee trinken,Leute. Wir sind in den Startlöchern.
    Die Indianer Nordamerikas sagen: “Bedenke bei allen deinen Taten die Auswirkungen bis in die 7. Generation.” Unser ganzer Wohlstand nützt uns nichts, wenn wir mit einem Handstreich eingenommen werden können.

  4. Willy Stucky sagt:

    Sehr geehrter Herr Frick
    Ich habe auf diesem Forum vor kurzem die Verdoppelung der Militärausgaben vorgeschlagen. Ich bin also gewiss kein Defätist, sondern genauso besorgt wie Sie in Sachen Machtvakuum inmitten Europas.
    Doch dieses Machtvakuum bezieht sich ja auf ein Territorium, d.h. auf eine Fläche. Nur aus diesem Grunde habe ich den Vergleich zwischen Frankreich und der Schweiz flächenbezogen gemacht. Wenn wir die französischen Ausgaben für die Kriegsmarine abziehen, kommen wir mit Bestimmtheit auf das doppelte französische Budget pro Fläche. Etwas stimmt einfach nicht. Könnte Frankreich sein Territorium denn auch nicht verteidigen? (Im übrigen wäre ich für 40 Gripen.)
    Willy Stucky

  5. Hans Ulrich Suter sagt:

    @Stucky: Die Kennzahl die zählt ist der Vergleich BIP mit den Verteidigungsausgaben und da hat Frankreich 2.5% die Schweiz 0.7%. Das gibt sozusagen den Aufwand der Volkswirtschaft für die Verteidigung an. Landflächen oder “Einwohnerzahlen” sind aus offensichtlichen Gründen nicht vergleichbar.
    Der NATO Zielwert ist bekanntlich 2.1% oder 2.5%, Russland, USA geben zwischen 4-5% aus, Israel etwa 7%!

  6. Gotthard Frick sagt:

    Sehr geehrter Herr Stucky,
    Falls ich Ihren, von mir zitierten Satz völlig falsch verstanden habe, dann entschuldige ich mich bei Ihnen in aller Form.
    Gotthard Frick

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