NZZ: Armeelogistik auf festerem Grund

NZZ: Armeelogistik auf festerem Grund

Lange war die Armeelogistik das grösste Sorgenkind des Schweizer Militärs. Am Jahresrapport der Logistikbasis der Armee (LBA) vom Freitag hat deren Chef, Divisionär Daniel Baumgartner, nun das Bild einer Logistik gezeichnet, die die Wende zum Besseren geschafft habe. Sie habe sich, sagt Baumgartner, den Respekt innerhalb der Armee zurückgeholt.
Allerdings musste der Divisionär gleich selber den positiven Befund relativieren: Die Logistik funktioniere nur, weil sich Heer und Luftwaffe an sie angepasst hätten – und nicht etwa umgekehrt. Noch sei die Logistikbasis nicht einsatzbereit.
Bericht auf nzz.ch

 

Kommentare: 3

  1. Alain Vincent sagt:

    Im Westen nichts Neues…

  2. Elmar Hutter sagt:

    Fortschritte im Interesse einer effizienten Landesverteidigung sollten gewürdigt werden. Erziehung besteht aus berechtigtem Lob und notwendigem Tadel.

  3. Walter Knutti sagt:

    Die beiden Sätze von Herrn Elmar Hutter stimmen beide für sich allein genommen. NUR bei der LBA geht es nicht um Erziehung!
    Wenn die LBA heute sagt, dass alles besser geworden ist, dann ist das ja nur das was gefordert wird. Wenn Herr Divisionär Baumgartner sagt, dass die Logistik nur funktioniert, da sich Heer und Luftwaffe angepasst hätten, dann sind wir noch immer dort, wo das Uebel angefangen hat. Nicht der Leistungserbringer wird gefordert, sondern die Partner zum Verzicht gezwungen. Das sagt er natürlich aus verständlichen Gründen so nicht, ist aber leider eine Tatsache die man beweisen könnte.
    Trotzdem ist es gut zu hören, dass Fortschritte gemacht werden und Fehler korrigiert wurden. Aber es wird wohl noch ein langer Weg sein, bis man von einer leistungsfähigen LBA sprechen kann, die auch tatsächlich alles unternehmen kann um das Heer und die Luftwaffe effizient zu unterstützen.

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