Radiosendung: Allgemeine Wehrpflicht – ein alter Zopf?

Radiosendung: Allgemeine Wehrpflicht – ein alter Zopf?

Jeder Bürger leistet Militärdienst zum Schutz des Vaterlandes. So will es die Verfassung. Die Realität sieht aber anders aus: Bloss rund zwei Drittel der jungen Männer stellen sich noch in den Dienst der Armee. Ist die allgemeine Wehrpflicht ein alter Zopf?
Die Sendung wird am Donnerstag Abend, 11.10.2012, 2000 auf DRS 1 ausgestrahlt.
Details zur Sendung

 

Kommentare: 3

  1. Franz Zemp sagt:

    Ich habe kürzlich in Wallisellen per Zufall eine über 80 jährige Dame getroffen, die mich über die Einstellung zu unserer Armee angesprochen hat. Sie meinte, es dürfte vielen Jungen ein grosser Verlust sein, wenn unsere Wirtschaft plötzlich nicht mehr so laufen würde wie in den letzten Jahren. Somit hätten diese keine Chance mehr Dienst zu leisten, eine Ausbildung zu machen und einen Job zu haben. Abgesehen von der fehlenden Sicherheit für unser Land, die sie zukünftig eher kritisch beurteilte. Ich habe die Äusserungen der cleveren Dame bestaunt.
    Ich sehe die Probleme wie sie und bin auf die Reaktionen unserer Bevölkerung gespannt.

  2. Beda Düggelin sagt:

    Obwohl natürlich wenig repräsentativ, wird diese Sendung heute Abend zu einem willkommenen Gradmesser der Fiebertemperatur. Dies dürfte bedeuten, dass sich die zahlreichen Organisationen, welche noch für eine glaubwürdige Sicherheitspolitik einstehen, endlich den Ernst der Lage begreifen müssten!

  3. Alain Vincent sagt:

    Deutschland:
    Wieviel Aufwand betrieben werden muss, um (wenn überhaupt) genug Freiwillige für die Bundeswehr zu finden, wird in dem Beitrag natürlich tunlichst unterschlagen.
    Ebenso, dass Regierung/Parlament das Obligatorium je nach Situation ohne Volksbefragung wieder einführen kann. Denn dass die Wehrpflicht “ausgesetzt” ist, bedeutet nur, dass die Regierung (bis auf weiteres) gewissermassen freiwillig darauf verzichtet.
    Oesterreich:
    Hier wird selbstverständlich (SRG-like) verschwiegen, dass der SPÖ-Verteidigungsminister sogar prominente Gegner in den eigenen Reihen hat.

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