Schlagwort: GSoA

Arena: Kampfjet-Gripen Ja oder Nein?

Linke und Grüne haben das Referendum gegen die Anschaffung der Kampfjets ergriffen aber auch Bürgerliche wollen den Kauf verhindern. Die Armee und die Mehrheit des Parlamentes halten am Kauf der gut 3 Milliarden teuren Jets fest. Am 20. Dezember diskutieren in der «Arena vor Ort» Befürworter und Gegner und stellen sich den kritischen Fragen aus …

Massiver Ausbau der Militärpolizei

Heute schreibt die Bundesverfassung in Artikel 58 Absatz 2 vor, dass die Armee die zivilen Behörden nur dann unterstützt, wenn die Bedrohungen «schwerwiegender» oder «ausserordentlicher» Natur sind. Dieser Grundsatz, der auch im Militärgesetz verankert ist, soll nun aufgeweicht werden. So enthält der Entwurf des neuen Militärgesetzes unter Artikel 1 einen neuen Absatz 2, der einen …

Bis zum 16. Januar müssen 50'000 Unterschriften her

Das Unterschriftensammeln gegen den Kauf neuer Kampfflugzeuge kann beginnen. Die Gegner des Gripen-Kaufs haben bis zum 16. Januar Zeit, die nötigen 50’000 Unterschriften zu sammeln. Die Frist wurde im Bundesblatt veröffentlicht. Ein Komitee aus SP, Grünen und der Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) veranstaltet zum Auftakt des Unterschriftensammelns am Nachmittag eine Medienkonferenz. Unterschriften …

Parallelwelt GSoA

Die GSoA schreibt: “Wichtig ist, dass wir unsere Ziele nicht aus den Augen verlieren. Als Friedensorganisation ist es unsere Aufgabe Probleme aufzeigen, die es zu lösen gilt. Deshalb werden wir weiterhin die Armee, innere Einsätze oder Kriegsmaterialexporte in Frage stellen und bekämpfen. Wir werden uns auch in Zukunft uns dafür einsetzen, dass die Schweiz ihren …

Keine Wehrpflicht? Das falsche Ziel zur falschen Zeit

Es gibt mehrere Ursachen für das schwache Abstimmungsresultat. Die Abschaffung der Wehrpflicht war das falsche Ziel zur falschen Zeit. Bis weit ins linke Lager hinein gab es Bedenken bezüglich einer professionalisierten Freiwilligenarmee. Wer würde künftig überhaupt noch den Armeedienst leisten? Zudem fehlte die Unterstützung der linken Parteien, was auch daran liegt, dass diese die Sicherheitspolitik …

GSoA mit neuem Namen in bessere Zukunft?

Herr Prawdzic, 73.2 Prozent der Stimmbürger haben Nein gesagt zur Abschaffung der Wehrpflicht. Müsste sich die GSoA nach dieser Niederlage nicht auflösen? Nikolai Prawdzic: Die GSoA ist eine Friedensbewegung. Leider gehen uns die Aufgaben nicht aus. Wir sind überzeugt, dass wir mit der Initiative ein wichtiges Anliegen thematisiert haben. Es war richtig, eine Diskussion über Sinn …

Wehrpflicht = Verteidigungsarmee

Die Gruppe Giardino dankt allen Mitkämpfern für das grosse Engagement. Wir dürfen uns über dieses Resultat zurecht freuen. Die Wehrgerechtigkeit muss nun verbessert werden – besonders in den Städten. Giardino unterstützt eine differenzierte Aushebung mit einer höheren Tauglichkeitsrate. Nicht alle Soldaten müssen 100% tauglich sein. Je nach Aufgabe und Funktion stellen gewisse Einschränkungen bei der …

Schlappe für die GSoA – Die Stimmen im In- und Ausland

“In der Schweiz wird die Wehrpflicht nicht abgeschafft. Volk und Stände verwarfen die Volksinitiative «zur Abschaffung der Wehrpflicht» der Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) sehr deutlich, nämlich mit einem Nein-Stimmen-Anteil von 73,2 Prozent. In keinem einzigen Kanton fand das Anliegen eine Mehrheit. Rund 1’761’000 Stimmende lehnten das Volksbegehren ab, rund 646’100 legten ein Ja …

WOZ: Ja ohne Begeisterung

Die bürgerlichen Parteien, die militärischen Rangoberen, Traditionalisten: Sie alle wollen die Wehrpflicht verteidigen. Die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA), links-grüne Parteien und weitere Friedensorganisationen wollen sie aufheben. Am 22. September wird über die Volksinitiative «Ja zur Aufhebung der Wehrpflicht» abgestimmt. Die politischen Fronten sind klar.

GSoA: Unterkühlte Erregung

Nikolai Prawdzic ist nicht nur GSoA-Aktivist, sondern auch Jungsozialist und Mitglied der Stadtzürcher SP-Geschäftsleitung. Er ist deshalb bemüht, seine Worte mit Bedacht zu wählen. «Wir werden aktiv unterstützt von einem bürgerlichen Komitee», schiebt er zunächst ein. Doch die Frage lautete: Weshalb steht die Linke abseits? «Dort, wo die SP nicht die Führungsrolle hat, investiert sie …