Schlagwort: Material

Blattmann: «Nicht verloren», sondern «nicht vollständig»

In Bezug auf 27’000 Dossiers von ehemaligen Armeeangehörigen, die gemäss Berichten von Sonntagsmedien verloren gegangen sind, erklärte Blattmann, dass die Daten «nicht verloren» seien. Sie seien «nicht vollständig». Die Lücken in den Angaben seien entstanden bei der Migration der Angaben von den 26 Kantonen zum Bund.

Geri Müller: "Die Armee hat keine Sicherheitskultur"

Die Logistikbasis der Armee verschickt derzeit 27 000 Briefe an ehemalige Soldaten und fordert diese auf, ihr Dienstbüchlein einzusenden, sofern noch vorhanden. Sowohl im Brief wie auch in einer Stellungnahme gegenüber der NZZ vergangenen Donnerstag schrieb die Armee von einer «Überarbeitung von Datenbeständen», verschwieg aber den Grund für die Aktion. Erst nach Recherchen der SonntagsZeitung …

Der einsame Entscheid des Ueli M.

Die bisherige Abwehrstrategie von Bundesrat Ueli Maurer und Armeechef André Blattmann in Sachen Gripen-Kauf war einfach: Lediglich einige Piloten der Luftwaffe, die – zum Vergleich – lieber Ferrari fahren wollen als nur VW Golf, sind verantwortlich für die öffentliche Kritik am bundesrätlichen Typen-Entscheid zugunsten des schwedischen Kampfflugzeugs Gripen. […] Weitere Recherchen der BaZ, die auf mehreren Quellen …

Veraltetes Material? Nicht für die USA

Vor genau 60 Jahren hob erstmals eine B-52 ab. Seither ist der Veteran vieler Kriege für die US-Luftwaffe unentbehrlich geworden – und wird es noch lange bleiben. Das Geheimnis der Langlebigkeit der B-52 sind genau diese vielseitigen Einsatzmöglichkeiten. Obwohl sie bereits Anfang der 1960er Jahre als konzeptionell veraltet galt, gelang es bisher keinem anderen US-Bomber, …

GSoA mit neuer Strategie gegen den Gripen

Die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) ist mit einer schwedischen Friedensorganisation ein Bündnis eingegangen. Das gemeinsame Ziel ist es, den Kauf von Gripen-Kampfjets des schwedischen Herstellers Saab durch die Schweiz zu verhindern. Die beiden Gruppierungen besiegelten ihre «Allianz gegen Kampfjets» an der jährlichen GSoA-Vollversammlung, die in Solothurn stattfand. Bei der schwedischen Friedensorganisation handelt …

Die Milizarmee in der Schweiz ist in der Sackgasse

Der Chef der Armee, Korpskommandant André Blattmann, gab im Interview zu, dass die Schweiz bei einem Minimum an Sicherheit angelangt ist. Dabei ist dies noch schön geredet. Die Schweizer Armee ist zurzeit nicht einmal mehr in der Lage mobilzumachen, geschweige denn in einem Ernstfall unser Land verteidigen zu können. Nur noch knapp zwei Kampfbrigaden, das …

Als Toni Brunner nach den Spz 63/89 fragte und Samuel Schmid Antwort gab

Am 13. März 2006 hat Nationalrat Toni Brunner (SVP/SG) eine Frage an den Bundesrat eingereicht: Die Logistikbasis der Armee beabsichtigt in nächster Zukunft die Ausmusterung von zahlreichen sogenannten US-Panzern. Diese Objekte stellten kostspielige Investitionen dar, deren Lebensdauer noch nicht abgelaufen ist. Ausgemusterte Panzer wurden bis anhin regelmässig an interessierte private Museen und Sammler abgegeben. Werden …

Neue Turbulenzen bei Gripen-Beschaffung

«Ich gehe davon aus, dass es realistisch ist, diesen Flieger bis Ende dieses Jahrzehnts zu beschaffen», sagte am Dienstag Verteidigungsminister Ueli Maurer gegenüber «10vor10». Für Schweizer Beobachter kam diese Aussage überraschend, hatte man doch bis vor kurzem noch die Jahreszahl 2015 genannt. Befremden gab es auch vonseiten der Politik. Sicherheitspolitiker Peter Malama zeigte sich überrascht und wähnte …

Schützenpanzer im Schredder

«Wir fahren [mit der Vernichtung der Spz 63/89] fort», stellt Maurer zuhanden der Gruppe Giardino klar, die hinter der Anti-Verschrottungs-Aktion steht. Ausserdem: Der Kaufpreis für den Kampfjet Gripen könnte unter 3 Milliarden Franken fallen, stellt Bundesrat Ueli Maurer in Aussicht. Dazu ist aber eine enge Kooperation mit Schweden erforderlich.

swissPersona gegen Verschrottung

“Trotz Mangel an gepanzerten Fahrzeugen werden dringend benötigte Schützenpanzer M113 geschreddert” Artikel im PDF auf Seite 3