Schlagwort: Oesterreich

Für den Wiederaufbau einer glaubwürdigen Milizarmee

Oesterreich: Beschränkt tauglich im Katastrophenfall

Dass Österreichs Bundesheer finanziell knapp gehalten wird, ist seit Jahren bekannt. Der Sparkurs der Regierung zwingt das Verteidigungsministerium in diesem und im nächsten Jahr zu einer weiteren Reduktion der Mittel, was bereits im Frühjahr drastische Massnahmen zur Folge hatte. So wurde etwa eine Reduktion des Treibstoffverbrauchs um 20 Prozent angeordnet sowie beschlossen, dass Fahrzeuge ausgemustert …

ÖOG-Präsident: Das Militär verfügt nur mehr in Teilbereichen über Leistungsfähigkeit.

Armin Wolf: Ich begrüße jetzt bei mir im Studio Erich Cibulka, den Präsidenten der Offiziersgesellschaft und selbst Oberst beim Bundesheer. Guten Abend. Herr Oberst, wenn Sie für die Einsatzbereitschaft des Bundesheeres derzeit eine Schulnote vergeben müssten: Wie einsatzbereit ist das Österreichische Bundesheer? Erich Cibulka: Ich würde ihm eine „Vier“ geben und darf vielleicht einleitend sagen: …

Oesterreich: Bundesheer kann nicht mehr helfen

Das Pionierbataillon in Melk meldet eine Einsatzbereitschaft seiner Gerätschaften von unter 50 Prozent. Die alten Lkw und Geländefahrzeuge haben die Soldaten zwar schon lange abgegeben, weil das Geld für die Reparaturen fehlte. Doch jetzt stehen auch die modernen Bergegeräte, weil kein Geld für die Werksinstandsetzungen da ist. Sogar eine moderne Pionierbrücke wurde bereits eingemottet. Noch …

Oesterreich: Bundesheer am Scheideweg

Jährlich absolvieren etwa 20.000 junge Männer ihren Grundwehrdienst. Abrüsterbefragungen zeigen aber, dass viele danach kein positives Urteil fällen. Eine Attraktivierung des Dienstes ist daher zweckmäßig, um positive Imagebildung zu erzielen. Ob dafür jedoch WLAN in der Kaserne und Gratis-Badeschlapfen die geeigneten Mittel sind, darf bezweifelt werden. Wichtiger wäre es, Sinn und Zweck des Heeres für …

Oesterreich: Uralte Saab-Jets sollen Eurofighter-Lücken stopfen

Sie wurde Ende der 50er-Jahre entwickelt, feierte 1963 ihren Jungfernflug – und ist offenbar Österreichs Zukunftshoffnung für die Landesverteidigung: die Saab 105. Zwölf Stück des ursprünglich als “Schulflugzeug” konzipierten Jets sollen demnächst modernisiert werden und bis 2020 jene Lücken stopfen, die der Eurofighter-Sparplan hinterlässt. Eigentlich hätten die alten Saab-Jets durch die Kampfflieger abgelöst werden sollen. …

Oesterreich: Milizverbände werfen Verteidigungsminister Rechtsbruch vor

Die Bundesvereinigung der Milizverbände wirft Verteidigungsminister Gerald Klug (SPÖ) „absichtlichen und fortwährenden Rechtsbruch“ vor. In einem Brief an die Nationalratspräsidenten und die Klubobleute wird kritisiert, dass es seit zehn Monaten keinen Milizbeauftragten gebe und das Heer „weiter auf Berufsheerkurs getrimmt“ werde. […] Als Grund dafür macht Schaffer aus, dass das Bundesheer unbeschadet der Volksbefragung pro …

Satire: Oesterreichs Wahl

Im Nachhinein ist man immer klüger…

Oesterreich: Neutralität, das war einmal

Gripen-Militärflugzeuge des NATO-Staates Ungarn sowie tschechische oder deutsche Militärflieger sollen künftig den Luftraum des neutralen Österreich überwachen, da unsere Eurofighter aus Kostengründen immer öfter am Boden bleiben müssen. Das klingt mehr nach halb lustigem Kabarett mit nostalgischem Unterton als nach weiser Regierungspolitik, wenn ein kleines Land wie Österreich Milliarden für Kampfflugzeuge ausgibt, dann aber zu …

Österreichisches Militär kann sich kein Benzin mehr leisten

Das österreichische Bundesheer steht kurz vor dem Finanzkollaps und muss in diesem Jahr noch 45 Millionen Euro einsparen. Ab Herbst können nicht einmal mehr alle Fahrzeuge betankt werden. Die Sparpläne sind radikal: 900 Geländewagen werden nun verkauft, weil die Reparaturen zu teuer sind. Für die umstrittenen 15 Eurofighter, die Österreich angekauft hat, gibt es jetzt …

Waffenhilfe in den Lüften

Österreich hat also hochmodernes Fluggerät, aber kein Geld, es einzusetzen. Die Schweiz hat die finanziellen Mittel, darf aber die vom Bundesrat gewünschten Gripen nicht kaufen. Beide Länder sind eigentlich zu klein für eine eigene Luftraumüberwachung. Kaum haben die Jets abgehoben, müssen sie an den Landesgrenzen abdrehen. Wäre es da nicht logisch, die Überwachung zusammenzulegen?