Schlagwort: Politik

0.84% des BIP für unsere Verteidigung (inkl. UNO-Beiträge)

Im Juni 2010 wollte Nationalrat Theophil Pfister vom Bundesrat u.a. wissen, “in welchem Ausmass sich die Ausgaben der Schweiz für Verteidigung gegenüber vergleichbaren Staaten sowie Grossmächten in den letzten zehn Jahren verschoben haben.” (Interpellation im Wortlaut). Die Zahlen* sind aufschlussreich: * “Unter „Verteidigungsausgaben“ im Sinne des Interpellanten versteht der Bundesrat die Ausgaben für die (militärische …

Stellungnahme GIARDINO zum Entscheid SiK Ständerat

Der Entscheid der SiK Ständerat vom 20. Mai 2011 ist ungenügend. Der Titel ist irreführend. Es geht nicht um eine Vergrösserung der Armee, sondern um einen Abbau von 220’000 Mann (bzw. 140’000 Aktiven) auf 100’000 Mann. Das sind im Total über 50% weniger! Ständerat Frick bezeichnet die Variante des Bundesrates mit 80’000 Mann als “ungenügend”. Er …

Bruno Frick: "Swiss National Guard" statt Kampfsoldaten

[…] Den Fokus will die Kommission nicht auf die traditionelle Verteidigung legen, sondern auf Unterstützung ziviler Behörden, etwa zum Schutz der Infrastrukturen. “Die Schweiz verteidigen heisst nicht auf einen Panzerangriff bei St. Margrethen warten”, sagte Frick. Der Unterstützungssoldat sei ein anderer als der traditionelle Kampfsoldat. Von den 100’000 Soldaten sollen 37’000 Unterstützungsdienst leisten. Im bundesrätlichen …

Pro Militia fordert: Kein Armee-Entscheid ohne klare Aussagen zur Inneren Sicherheit

Die Gremien der Pro Militia haben mit gemischten Gefühlen von den heutigen Entscheidungen der Sicherheitspolitischen Kommission des Ständerats Kenntnis genommen. Einerseits übersehen sie nicht gewisse Fortschritte und verkennen insbesondere auch nicht die Eröhung des finanziellen Rahmens zugunsten der Armee. Sie werten ebenfalls den Beschluss über den Tiger-Teil-Ersatz (TTE) positiv. Andererseits leidet der Bestandesentscheid für 100’000 …

CdA: «Ich bin ein Fan der Milizarmee»

«Die Schweizer Armee funktioniert», ist Korpskommandant André Blattmann, Chef der Armee (CdA), überzeugt. Allerdings erbringe man zurzeit die Leistung auf Kosten der Substanz. Im Gespräch […] betont Blattmann die Rolle der Armee als das einzige strategische Reserve-Instrument der Schweiz und erklärt, weshalb er von der Miliz überzeugt ist. Zwei Zitate:

SiK beschliesst "Rumpfüberwachungsarmee"

“Eine Armee mit 80’000 Mann und einem jährlichen Budget von 4,8 Milliarden Franken ist ungenügend. Dieser Ansicht ist die Sicherheitspolitische Kommission des Ständerats, die mehr Soldaten und mehr Geld fordert.” “Weiter hat sich die Kommission dafür ausgesprochen, dass die Armee künftig jährlich 5,1 Milliarden Franken kosten darf und einen Bestand von 100’000 vollständig ausgerüsteten Armeeangehörigen …

SF-Fernsehbericht über Anlass in Sempach

Beitrag ab 5:55 0f550abf-8988-44df-a640-9c71c3021697

Bundesrat behandelt zwei Vorstösse zum Thema Armee

Postulat Bigger: Mindestens 120 000 Armeeangehörige Das VBS hat im Zusatzbericht zum Armeebericht Varianten für eine zukünftige Armee ausgearbeitet. Die verschiedenen Varianten reichen von einem Bestand von 60 000 Armeeangehörigen bis zu 120 000 Armeeangehörigen. Der Bundesrat wird beauftragt, ausschliesslich die Variante Sollbestand 120 000 AdA als Planungsgrundlage zu nehmen und gestützt darauf eine weitere …

Die FDP und ihre Armeeposition

Anfang April hat die FDP ihre Position zur Armee in einer Medienmitteilung bekräftigt (Quelle: FDP.ch): “FDP.Die Liberalen fordert gut ausgerüstete und ausgebildete Armee“ Doch was danach steht, widerspricht sich, ist unlogisch, inkonsistent oder lässt mehr Fragen offen. Ein Versuch einer Analyse. Weiterlesen auf dem “Blog der unbequemen Fragen“

Leserbrief: Entschluss- und Führungslosigkeit im VBS

Wir publizieren gerne auch längere Stellungnahmen von unseren Mitgliedern in unserem Blog. Ihr Beitrag ist willkommen. Heute meldet sich Johannes Fischer zu Wort: *** Ich beklage weiterhin eine gewisse Entschluss- und Führungslosigkeit im VBS. Der C VBS muss sich mit Entschlüssen exponieren, das Gros des Volkes erwartet es. Er sollte sich nicht treiben lassen von höh …